Vollstationäre Pflege

Ist die Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen zu Hause nicht möglich, stellt die vollstationäre Pflege eine gute Alternative dar.

Vollstationäre Pflege einfach erklärt

Viele Menschen möchten zu Hause alt werden. Sollte das nicht möglich sein, ist die vollstationäre Pflege eine Alternative – ein Rundum-Angebot aus Pflege, Betreuung und Wohnen für alte, kranke oder behinderte Menschen. Die vollstationäre Pflege kann unter anderem in Pflegeheimen, Altenheimen oder Hausgemeinschaften erfolgen. Hier kümmern sich Pflegekräfte rund um die Uhr um die Pflegebedürftigen.


Wer zahlt die Kosten für die vollstationäre Pflege?

Die Pflegeversicherung bezuschusst die vollstationäre Pflege. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Menschen mit Pflegegrad 1 erhalten einen Entlastungsbetrag, ab Pflegestufe 2 zahlt die Pflegekasse folgende Zuschüsse (Stand: 2021):

Pflegegrad

monatlicher Zuschuss

Pflegegrad

1

monatlicher Zuschuss

125 Euro

Pflegegrad

2

monatlicher Zuschuss

770 Euro

Pflegegrad

3

monatlicher Zuschuss

1.262 Euro

Pflegegrad

4

monatlicher Zuschuss

1.775 Euro

Pflegegrad

5

monatlicher Zuschuss

2.005 Euro

Zusätzlich haben Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege Anspruch auf Betreuungs- und Aktivierungsangebote. Andere Kosten müssen sie dagegen selbst zahlen – zum Beispiel für Unterkunft und Verpflegung, für den sogenannten einrichtungseinheitlichen Eigenanteil und für Investitionskosten, die zum Beispiel für die Modernisierung der Einrichtung verwendet werden.

Mit einer privaten Pflegeversicherung kannst du dich finanziell für den Pflegefall absichern und wirst beim Eigenanteil entlastet.

Weitere Artikel