Alkoholklausel in der PKV

Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte genau darauf achten, ob die Versicherungsbedingungen eine Alkoholklausel enthalten oder nicht. Eine Alkoholklausel in der privaten Krankenversicherung bedeutete, dass die Versicherer nicht für Behandlungskosten aufgekommen sind, die unter Einnahme von Alkohol resultierten. Warum es die Alkoholklausel in der privaten Krankenversicherungnicht mehr gibt, dieser Artikel.

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Alkoholklausel PKV

Was bewirkt die Alkoholklausel in der PKV?

Die Alkoholklausel ist eine Vertragsvereinbarung in der privaten Krankenversicherung. Sie schließt eine Leistungspflicht durch das Versicherungsunternehmen aus, wenn Krankheiten und Unfallfolgen vorliegen, die auf eine alkoholbedingte Bewusstseinsstörung zurückzuführen sind. Für die Alkoholklausel ist es unerheblich, ob es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt oder der Versicherte ein Suchtproblem hat.

Zwar werden Behandlungskosten auch bei Bestehen einer Alkoholklausel übernommen, allerdings haben Versicherte dann keinen Anspruch auf das Krankentagegeld. Die PKV übernimmt außerdem keine Kosten für Entziehungsmaßnahmen oder -kuren.

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Gibt es die Alkoholklausel auch in der gesetzlichen Krankenversicherung?

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die Alkoholklausel nicht. Krankenkassen übernehmen also alle Kosten, die zum Beispiel für Rettungseinsätze bei einer Alkoholvergiftung anfallen. Liegt keine Vergiftung vor, kann die Krankenkasse jedoch verlangen, dass der Patient sich an den Kosten beteiligt.

Damit den Versicherten in der privaten Krankenversicherung keine Nachteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung entstehen, verzichten auch viele PKV-Unternehmen mittlerweile auf eine Alkoholklausel. Dazu gehört auch ottonova.

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Wo ist die Alkoholklausel festgehalten?

Sollte die private Krankenversicherung eine Alkoholklausel in ihren Tarifen vorsehen, ist diese in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen zu finden. Dort sind unter „§ 5 Einschränkung der Leistungspflicht“ alle Fälle aufgeführt, in denen Leistungen durch die Versicherung ausgeschlossen sind.

Wie geht die PKV mit Alkoholabhängigkeit um?

Besteht eine Alkoholabhängigkeit, können einige Leistungen durch eine Suchtklausel ausgeschlossen sein. Auch diese Klausel sieht eine Erstattung der Behandlungskosten für die Krankheits- oder Unfallfolgen einer Alkoholsucht vor und schließt Entziehungskuren und Entziehungsmaßnahmen aus. Allerdings greift sie nur dann, wenn eine Alkoholsucht besteht und nicht bei einem einmaligen Vorfall.

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