Anschlussheilbehandlung in der Privaten Krankenversicherung: Wie funktioniert das?

Gerade nach einem Unfall und einer Behandlung im Krankenhaus sind oft weitere Behandlungen für eine vollständige Genesung nötig. Man spricht dabei von Anschlussheilbehandlungen.

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Definition von Anschlussheilbehandlung

Die Anschlussheilbehandlung kann ambulant, stationär oder teilstationär erfolgen und muss im Anschluss (nicht später als 14 Tage) an eine Krankenhausbehandlung durchgeführt werde. In der Regel dauert diese drei Wochen.

Die Kosten für die Anschlussheilbehandlung werden von der PKV übernommen.

Nach Prüfung des Antrags übernimmt in der Regel auch die GKV die Kosten (Zuzahlung: 10€/Tag).

Anschlussheilbehandlung

Nach einem Sportunfall oder wegen einer notwendigen Operation steht oft ein Krankenhausaufenthalt an. Damit der Körper wieder vollen Einsatz zeigt, gibt es die Anschlussheilbehandlung. Sie ist dafür da, dich schnell wieder fit zu machen und um zu verhindern, dass sich dein Gesundheitszustand nach der OP wieder verschlechtert. In diesem Artikel erfährst du, wann die PKV & GKV in Leistung tritt.

Die wichtigsten Fakten zur Anschlussheilbehandlung in Kürze:

Unser Orthopädie-Experte Dr. Wurster hat folgenden Rat:

„Das Versicherungswesen im Gesundheitssystem kann für den einzelnen Betroffenen zunächst sehr verwirrend sein. Das kann ich aus meiner zwanzigjährigen operativen Erfahrung bestätigen. Damit wird man aber glücklicherweise nicht alleine gelassen. Dem Behandlungsteam in der Klinik ist beispielsweise der Sozialdienst zugehörig, welcher sich in der Regel dem Thema „Anschlussheilbehandlung“ annimmt. Außerdem stehen Arzt, Pflege und Ansprechpartner der Kassen zur Verfügung, sodass Lösungen im Sinne einer bestmöglichen Patientenversorgung gefunden werden.“

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Wer zahlt meine Anschlussheilbehandlung?

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GKV vs. PKV

Welches System ist das richtige für dich? Alles was du zum Thema Krankenversicherung wissen musst.

Warum erfolgt die Anschlussbehandlung nicht im Krankenhaus, in dem die OP stattfand?

Kliniken kümmern sich vorwiegend um akute Fälle. Für Heilbehandlungen gibt es spezielle Einrichtungen, die sich gezielt um den Genesungsprozess nach einer Operation kümmern können. Außerdem erfolgt eine Anschlussheilbehandlung oft auch ambulant oder teilstationär. Auch deshalb sind Spezialkliniken oder Rehazentren der beste Ort, um schnell wieder gesund zu werden.

Unser Orthopäde Dr. Wurster sagt:

„Für jeden Behandlungsschritt eines Krankheitsbildes gibt es heutzutage einen eigenen Spezialisten. Nur ein funktionierendes Zusammenspiel der einzelnen Disziplinen führt zu einem positiven Gesamtergebnis.“

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Wer ist Dr. Markus Wurster?

Dr. Markus Wurster ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und arbeitete an mehreren renommierten Kliniken in München und Umgebung. Nach 20 Jahren chirurgischer Tätigkeit, zuletzt in leitender Funktion, ist er mittlerweile in eigener Praxis in München niedergelassen. Als Notarzt begleitete er mehrjährig die Schwalbe Tour Transalp im Rescue Team und betreute 2014 die BR Aktivkreuzfahrt. Zudem sammelte er umfangreiche sportmedizinische Kenntnisse durch seine Mitarbeit in der Schönklinik München (Olympiastützpunkt und FIFA Medical Center).

Mehr Infos zu orthopädischen Themen findest du auf seiner Website.

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