Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung - wann lohnt es sich?

Dein aktueller Tarif ist zu teuer oder du wünscht dir bessere Leistungen? Dann ist es Zeit, über einen PKV-Tarifwechsel nachzudenken. Das kann sich durchaus lohnen, denn Tarife unterscheiden sich trotz ähnlicher Leistungen manchmal stark im Preis. Wir zeigen, wie der PKV-Tarifwechsel funktioniert und was es dabei zu beachten gibt.

Du bist gesetzlich versichert und möchtest in die private Krankenversicherung wechseln? Besuche dazu unseren Ratgeber Wechsel von der GKV in die PKV - dort haben wir alle Informationen für dich zusammengefasst!

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Inhaltsverzeichnis des Ratgebers

Welche Gründe sprechen für einen Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung?

Es gibt viele Gründe, warum sich ein Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung lohnen kann. Meist ändern sich die Bedürfnisse des Versicherten oder der Versicherer nimmt Anpassungen an seinen Tarifen vor. Folgende Punkte können für einen Tarifwechsel sprechen:

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Prämienerhöhung in der privaten Krankenversicherung: Hilft ein Wechsel?

Wenn die private Krankenversicherung ihre Beiträge nach oben korrigiert, gibt es die Möglichkeit unabhängig von der Mindestvertragslaufzeit zu kündigen und sofort zu wechseln. Hier greift nämlich das Sonderkündigungsrecht.

Dir stehen zwei Varianten zur Verfügung, der Beitragserhöhung zu entgehen:

  1. Wechsel in einen günstigeren Tarif
  2. PKV-Anbieter wechseln


Innerhalb der privaten Krankenversicherung gibt es Sparmöglichkeiten, indem Leistungen reduziert werden, der Selbstbehalt erhöht wird oder in einen anderen Tarif gewechselt wird. Laut der Verbraucherschutzzentrale hat man als Versicherter einer Voll- oder Zusatzversicherung aber das Recht auf einen Wechsel in einen preisgünstigeren Tarif mit den gleichen Leistungen. Hierbei bleiben die Altersrückstellungen in der Regel erhalten. Wenn man Mehrleistungen möchte oder der Selbstbehalt reduziert werden soll, ist eine erneute Risiko- und Gesundheitsprüfung erforderlich und der Beitrag kann sich erhöhen.

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Vorsicht beim Wechsel in Billigtarife

Bei Wechsel in einen sehr günstigen Tarif sind die Leistungen oft schlechter und es werden weniger Rückstellungen fürs Alter gebildet. Lockangebote mit besonders günstigen PKV-Tarifen sollte man also immer hinterfragen!

In eine andere PKV wechseln oder den bestehenden PKV-Tarif optimieren?

Zu einer anderen Versicherungsgesellschaft zu wechseln, ist nicht in allen Fällen eine gute Idee. Denn die Altersrückstellungen, die über Jahre angesammelt wurden, können nicht oder nur teilweise mitgenommen werden (man spricht hier vom Übertragungswert). 

In manchen Fällen kann sich der Versicherungswechsel aber durchaus lohnen, wenn in einen kostengünstigeren Tarif gewechselt wird, dessen Beitrag trotz des gestiegenen Einstiegalters  noch unter der Beitragserhöhung der aktuellen privaten Krankenversicherung liegt. Grundsätzlich sollte man sich also möglichst früh für einen Wechsel zu einem Anbieter mit stabileren Beiträgen entscheiden.

Vorab informieren: Wer bietet die stabilsten Beiträge und gute Leistungen zu möglichst geringen Kosten? 

Oftmals reicht es in einen anderen Tarif bei der Versicherung zu wechseln. Bei geringeren Leistungen entfällt auch die Gesundheitsprüfung. Sie ist nur notwendig, wenn mehr Leistungen erhalten sein sollen. In jedem Fall werden die angesparten Altersrückstellungen behalten. Diese Art des PKV-Tarifwechsels ist in jedem Alter möglich!

Wie funktioniert der PKV-Tarifwechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft?

Wenn der aktuelle Tarif zu teuer ist oder möchte man noch bessere Leistungen, dann kann ein Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft sinnvoll sein.

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Kennst du das PKV-Wechselrecht?

Man hat das gesetzlich verbriefte Recht (§ 204 VVG), in einen gleichartigen Tarif innerhalb der Versicherungsgesellschaft zu wechseln. Erworbene Rechte bleiben dabei bestehen. Es müssen zum Beispiel keine Risikozuschläge gezahlt werden, auch wenn man heute nicht mehr so fit ist wie damals bei Vertragsabschluss. Das gilt allerdings nur, wenn man in einen Tarif mit ähnlichen Leistungen wechselt. Bei Mehrleistungen ist es durchaus möglich, dass die private Krankenversicherung einen Risikozuschlag verlangt. Alternativ ist ein Leistungsausschluss für die Mehrleistungen möglich.

Vergleiche die möglichen, alternativen Tarife deiner PKV

Zunächst geht es darum, möglichst umfassende Informationen zu sammeln. Es empfiehlt sich bei der Versicherung also eine Gegenüberstellung aller möglichen Tarife anzufragen – inklusive der Leistungen und der Beiträge.

Damit man nicht mit einem begrenzten Angebot drittklassiger Tarife abgespeist wird, kann die Anfrage noch konkreter gestaltet werden. Das ist vor allem bei Versicherern wichtig, die ein breites Spektrum an Tarifen haben und dir der Übersichtlichkeit halber nur eine Auswahl präsentieren können.

Jetzt gilt es, genau hinzusehen und die Angebote mit dem aktuellen Vertrag zu vergleichen. Welche Leistungen kommen dazu, welche fallen weg?

Die Tarife können zum Beispiel auf folgende Fragen überprüft werden:


Wichtig ist, dass man seinen persönlichen Bedarf und finanziellen Spielraum gut kennt. So kann sichergestellt werden, dass wichtige Leistungen auch in Zukunft abgesichert sind. Es besteht zudem die Möglichkeit, ein Beratungsgespräch mit der privaten Krankenversicherung zu vereinbaren.

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Was muss beim PKV-Tarifwechsel beachtet werden?

  • Beim Wechsel in einen Tarif mit weniger Leistungen kann später nicht so einfach zurück in einen höherwertigen Tarif gewechselt werden. Hier ist wieder eine Gesundheitsprüfung fällig - auch Ablehnung ist dann denkbar.
  • Bei einem Wechsel in einen Tarif mit besseren Leistungen kann die Versicherung auch einen Risikozuschlag verlangen oder eine Wartezeit für die höheren Leistungen festlegen.
  • Auf jeden Fall solltest du dich genau über die Tarifalternativen und die Auswirkungen eines Tarifwechsels bei deinem Versicherer informieren. Vereinbare am besten einen Beratungsgespräch mit deinem Ansprechpartner.

Welches Preis-Leistungsverhältnis in der PKV ist noch optimal?

Viele private Krankenversicherungen bieten attraktive Neukundentarife an, um mehr Mitglieder zu gewinnen. Sie stehen auch Bestandskunden offen!

Es kann aber auch sein, dass die bestehenden Tarife der Versicherung insgesamt unattraktiv geworden ist. Zum Beispiel, weil die Versicherung in letzter Zeit viele Verträge mit Menschen angesammelt hat, die überdurchschnittlich häufig krank sind.

Die hohen Kosten muss dann das entsprechende Kollektiv tragen – die Beiträge steigen also mehr als bei anderen Versicherungen.

Aber es kann auch sein, dass sich die Bedürfnisse im Laufe der Zeit geändert haben. Vielleicht reicht jetzt doch ein Zweibettzimmer im Krankenhaus oder man hat die Naturheilkunde für sich entdeckt.

Es lohnt sich so oder so, seinen Tarif prophylaktisch alle paar Jahre zu überprüfen. Im besten Fall werden durch eine Optimierung der Krankenversicherung ein zwei- bis dreistelligen Betrag gespart oder man kann die Leistungen in der privaten Krankenversicherung deutlich verbessern.

Warum sind unsere Kunden mit ottonova so zufrieden?


Laut aktueller Kubus-Studie* gehört ottonova erneut zu den am besten bewerteten Versicherungen:


Laut den Ergebnissen wird keine private Krankenversicherung häufiger von ihren Kunden und Kundinnen weiterempfohlen als ottonova!

*Kubus-Studie 2022

Unser Tipp: Gestalte die Tarifwechsel-Anfrage individuell


  • Bisex und Unisex-Tarife: Bis 2012 gab es in der PKV Bi- und Unisex-Tarife. Der Unterschied: Frauen zahlen in Bisex-Tarifen häufig etwas mehr, da sie etwa aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung höhere Kosten verursachen können. Ein Wechsel in einen Unisex-Tarif kann für Frauen also zunächst günstiger sein. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass man bei Bedarf von einem Unisex-Tarif nicht in den Standard-, sondern nur in den Basistarif wechseln kann. Beide sind zwar eine günstige Grundabsicherungen auf GKV-Niveau, aber der Basistarif ist etwas teurer.
  • Offene und geschlossene Tarife: Die private Krankenversicherung kann auch daraufhin hingewiesen werden, dass man sowohl Angebote für geschlossene als auch für offene Tarife möchte. Geschlossene Tarife werden nicht mehr zum Verkauf angeboten, aber Bestandskunden können trotzdem in solche Tarife wechseln.
  • Tarife mit gleichen Leistungen: Man kann die private Krankenversicherung zum Beispiel darauf hinweisen, dass für nur Tarife mit gleichen Leistungen infrage kommen. Wenn man ein besseres Leistungsangebot begutachten möchte, sollte vorher überlegt werden, ob man bereit zu einer erneuten Gesundheitsprüfung ist. Wenn nicht, können entsprechende Tarife von vornherein ausgeschlossen werden.
  • Günstigere Tarife: Wenn es darum geht, Beiträge zu sparen, fordere gezielt Informationen über günstigere Tarife an. Möglich ist auch eine Erhöhung des Selbstbehalts, zum Beispiel auf 600 oder 1.000 Euro pro Jahr. So können die Kosten des monatlichen Beitrags eventuell gesenkt werden.

Die meisten privaten Krankenversicherungen halten sich an die Leitlinien für den Tarifwechsel. Das bedeutet, sie beraten wechselwillige Kunden persönlich und antworten auf entsprechende Anfragen innerhalb der nächsten 15 Arbeitstage. Über 55-Jährigen schlagen sie außerdem von sich aus günstigere Tarifalternativen vor.

PKV-Wechsel - Lohnt sich ein Wechsel des Versicherers?

Mache jetzt den schnellen, unverbindlichen Test und finde heraus, ob ein PKV-Wechsel für dich sinnvoll ist!

Wann ist ein Wechsel des Versicherer sinnvoll?

Ein Wechsel in eine zukunftssichere und preisstabile PKV kann sich langfristig lohnen, wenn dir die Tarife bei deinem Versicherer insgesamt zu teuer geworden sind oder dir wichtige Leistungen in den Tarifen deiner bisherigen private Krankenversicherung fehlen. Auch fehlender Service kann zu einer Unzufriedenheit mit deiner bisherigen PKV führen.
Ein Analyse des Marktes und ein Wechsel des Versicherers lohnt sich dann gerade in jungen Jahren und bei gutem Gesundheitszustand. Hintergrund: Bei einem Wechsel wird eine Gesundheitsprüfung beim neuen Versicherer fällig, die mit Risikozuschlägen einhergehen kann. Auch sollte man in der Kalkulation berücksichtigen, dass ein Teil der angesparten Altersrückstellungen beim Wechsel des Versicherers verloren geht. Gerade bei bereits längeren Vertragslaufzeiten sollte ein Wechsel demnach gut überlegt sein.

ottonova pkv ABC
PKV endlich einfach erklärt!

Versicherungen mit ihren vielen Fachbegriffen können echt kompliziert sein. Unsere Übersicht mit Erklärungen der wichtigsten PKV-Begriffe hilft weiter. Hol dir hier dein kostenloses PKV-ABC!

Was muss man bei einem PKV-Wechsel beachten?

Erhöht deine aktuelle PKV ihre Beiträge, kann sich ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter lohnen. Dir stehen bei einem Wechsel alle Tarife offen.

Eintrittsalter beim PKV-Wechsel - Wie hängt es zusammen?

Beim PKV-Wechsel spielt das Alter bei der Kalkulation der neuen Tarife eine Rolle. Gerade für jüngere Versicherte kann der Wechsel zu einer günstigeren PKV finanziell lohnenswert sein. Ältere Generationen sollten sich einen Wechsel gut überlegen bzw. die einzelnen Optionen abwägen. Hintergrund: Die Tarife der PKV werden abhängig von Gesundheitszustand und Alter kalkuliert. Je nachdem kann der Beitrag aufgrund von Risikozuschlägen höher ausfallen oder der Antrag abgelehnt werden.

Ist man unzufrieden mit seinem derzeitigen Versicherer sollte man also nicht allzu lange abwarten und den Markt nach passenden Alternativen untersuchen.

Wie viel darf ein PKV Tarif kosten?

Die Kosten eines Tarifs hängen von mehreren Faktoren ab. Neben Alter, Gesundheitszustand und die Leistungen des Tarifs spielen auch noch der Spar-, Risiko- und Verwaltungskostenanteil eine Rolle.

Beim Sparanteil geht es um die Altersrückstellungen für den Versicherten, damit die Beiträge im Alter nicht drastisch ansteigen. Der Risikoanteil ist für die Finanzierung der Krankheitskosten verantwortlich. Der Anteil der Verwaltungskosten ist für die Verwaltungskosten des Versicherers.

Pauschal ist es also schwer zu sagen, wie viel ein Tarif in der privaten Krankenversicherung kosten darf, die Tarife sollten also miteinander verglichen werden.

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Ein früher Wechsel lohnt sich!

Je länger du mit dem Wechsel in die PKV wartest, desto höher können die Beiträge werden, da Alter und Gesundheitszustand sich auf die Kalkulation auswirken. Ein früher Wechsel lohnt sich daher. Warte also nicht unnötig lange, wenn du mit deiner jetzigen Krankenversicherung unzufrieden bist!

Höhe der Beiträge

Viele wechseln zu einem Krankenversicherer mit einem geringeren monatlichen Beitrag. Hierbei sollte der günstigere Tarif nicht nur auf das monatliche Einsparpotenzial, sondern auch auf Leistungsunterschiede geprüft werden. Leistungen wie beispielsweise die Übernahme von Hilfsmitteln können hier einen großen Unterschied ausmachen. Daher sollte der neue Tarif auf die persönlichen Bedürfnisse hin überprüft werden, zum gegenwärtigen Zeitpunkt sowie auch in der Zukunft.
Bezüglich des Einsparpotenzials solltest du außerdem berücksichtigen, dass unter Umständen ein Teil deiner bisher angesparten Altersrückstellung verloren gehen können. Dies solltest du in deine Kalkulation mit einbeziehen.

Auch die Beitragsentwicklung sollte in deiner Entscheidung berücksichtigt werden. Häufig erfahren diese Art von "Billigtarife" in naher Zukunft eine Beitragserhöhung. Ein erneuter bzw. ständiger Wechsel des Krankenversicherers kann zu Nachteilen für dich führen, z.B. aufgrund verlorener Altersrückstellungen.

Wichtig ist also nicht nur wie viel du bei einem neuen Tarif einsparen kannst, sondern auch wie stabil der Tarif berechnet ist.

Beitragsstabilität

Im jungen Alter zahlst du mehr Beiträge in die private Krankenversicherung ein als du tatsächlich für deine Gesundheitskosten benötigst. Die Differenz wird Sparanteil genannt und in Form von Altersrückstellungen von der PKV zur Seite gelegt, um deinen Beitrag im Alter möglichst stabil zu halten.

Infografik zu Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung

Die Rückstellungen werden dabei von der PKV konservativ investiert, um Rendite zu erzielen. Der Rechnungszins beschreibt die angenommene Verzinsung dieser Altersrückstellungen. Viele Anbieter investieren schon seit vielen Jahren ihre Altersrückstellungen und haben dabei Investitionen mit langer Laufzeit und deutlich höherer garantierter Verzinsung als heute abgeschlossen. Diese Investitionen laufen nach und nach aus und neue Investitionen müssen aufgenommen werden zu deutlich schlechteren Konditionen. Der daraus resultierende gesunkene Rechnungszins wird dann als Beitragserhöhung an die Versicherten weitergegeben.
Tarife mit niedrigerem Rechnungszins sind daher stabiler, da sie weniger abhängig von einer guten Entwicklung am Finanzmarkt sind. Mit einem Rechnungszins von 1,25 % hat ottonova einen Vorteil: Noch tiefer geht es kaum. Deshalb ist eine Beitragssteigerung aufgrund des Rechnungszinses beinahe ausgeschlossen.

Entwicklung des durchschnittlichen Rechnungszins der PKV Entwicklung des durchschnittlichen Rechnungszins der PKV-Anbieter im Vergleich zu ottonova
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Welche zusätzlichen Möglichkeiten hast du, um deinen PKV-Beitrag stabil halten?

Du kannst als Vertragsbestandteil bei der PKV eine Beitragsentlastungskomponente wählen. Damit zahlst du einen zusätzlichen festen Betrag, sodass sich zum Renteneintritt dein Beitrag um einen festgelegten Beitrag reduziert. Auch ottonova bietet diesen Beitragsentlastungstarif an.

Was passiert mit den Altersrückstellungen?

In der privaten Krankenversicherung zahlst du Altersrückstellungen, damit dein Beitrag auch im Alter stabil bleibt. Bei einem Tarifwechsel oder dem Anbieterwechsel besagt der Übertragungswert, in welcher Höhe du die Altersrückstellungen mitnehmen kannst. Du kannst diesen bei deiner privaten Krankenversicherung erfragen.

Hast du deine PKV 2009 oder danach abgeschlossen?

Dann kannst du einen Teil deiner bereits gebildeten Altersrückstellungen auf deinen neuen Versicherungsvertrag übertragen. Dabei kann der Anteil der Rückstellung übertragen werden, der bei gleichen Voraussetzungen im Basistarif angespart worden wäre.

Auch dadurch reduziert sich dein Beitrag. Gerade wenn dein vorheriger Vertrag noch nicht allzu lange läuft und die Altersrückstellungen, die du bisher gebildet hast, noch nicht allzu hoch ausfallen, kann sich ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter lohnen.

Hast du deine PKV vor 2009 abgeschlossen?

Für alle vor 2009 abgeschlossenen Verträge würde ein PKV-Wechsel bedeuten, dass du alle deine gebildeten Altersrückstellungen verlierst. Allerdings können deine bisherigen Altersrückstellungen auf eine Zusatzversicherung, die du bei deinem bisherigen Anbieter abschließt, angerechnet werden.

Deine Altersrückstellungen bei ottonova bleiben erhalten

Was, wenn du nach dem Wechsel merkst, dass dir die neue Krankenversicherung doch nicht gefällt? Mit ottonova kein Problem, wir erstatten dir deine kompletten Altersrückstellungen beim PKV-Wechsel, also deine Rücklagen, um im Alter vorzusorgen - bis zu 2 Jahre rückwirkend!

Warum lohnt sich ein Wechsel zu ottonova langfristig?

Was sind die einzelnen Schritte beim PKV-Wechsel zu ottonova?

Bei ottonova funktioniert der Wechsel in nur sieben Schritten – maximal einfach und zu 100 % digital.

  1. Terminvereinbarung & Beratungsgespräch
  2. Antragstellung über Beitragsrechner
  3. Gesundheitsfragen beantworten
  4. Versicherungsvertrag abschließen
  5. Kündigung deiner aktuellen Versicherung
  6. Konto in der App aktivieren
  7. Alle Vorteile deiner digitalen Versicherung genießen
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Kommt für dich ein Wechsel in die PKV in Frage?

Gerne kannst du uns auch direkt im Chat schreiben oder einen Beratungstermin mit unseren Experten vereinbaren!

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung?

Wenn du in die Gesetzliche zurück wechselst, werden deine Altersrückstellungen dem Kollektiv vererbt. Ein Wechsel in die GKV ist ohnehin nur dann möglich, wenn erneut die Versicherungspflicht eintritt (z.B. bei Wechsel von Selbstständigkeit in eine Festanstellung mit einem Gehalt unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze). Langfristig ist die Beitragssteigerung gerade für Gutverdiener, die den Höchstbeitrag zahlen, in der gesetzlichen Krankenversicherung wesentlich höher als in der privaten Krankenversicherung. Dieser liegt bei 1.050,53 Euro im Monat.

Beitragsentwicklung der PKV und GKV im Vergleich (bis 2024):

FAQs zum Tarifwechsel innerhalb der PKV

Zu einer anderen Versicherungsgesellschaft zu wechseln, ist nicht in allen Fällen eine gute Idee. Denn die Altersrückstellungen, die über Jahre angesammelt wurden, können nicht oder nur teilweise mitgenommen werden. (Man spricht hier vom Übertragungswert.) Das bedeutet, ein Teil der Altersrückstellungen verbleibt im alten Kollektiv und kann nicht mitgenommen werden.

In manchen Fällen kann sich der Versicherungswechsel aber durchaus lohnen. Zum Beispiel, wenn der Tarif der neuen Versicherung trotz höheren Einstiegsalters kostengünstiger ist und ähnliche Leistungen bietet. Das höhere Eintrittsalter wird teilweise durch den Übertragungswert ausgeglichen.

Durch das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG oder auch Tarifwahlrecht besteht der Anspruch einen PKV-Tarifwechsel zu beantragen. Etwa, wenn eine günstigere Alternative zu dem jetzigen Beitrag gefunden wurde oder man seine Leistungen mit einem leistungsstärkeren Tarif aufstocken möchte.

Dabei darf kein Nachteil entstehen: Das heißt zum Beispiel alle Rechte und Alterungsrückstellungen bleiben beim PKV-Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung erhalten.

Es gibt grundsätzlich Bi- und Unisex-Tarife. Der Unterschied liegt darin, dass Frauen in Bisex-Tarifen häufig etwas mehr zahlen, da sie aufgrund von Schwangerschaften höhere Kosten verursachen können. Ein Wechsel in einen Unisex-Tarif kann für Frauen also zunächst günstiger sein. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass man bei Bedarf von einem Unisex-Tarif nicht in den Standard-, sondern nur in den Basistarif wechseln kann. Beide sind zwar eine günstige Grundabsicherungen auf GKV-Niveau, aber der Basistarif ist etwas teurer.

Du kannst entweder den Tarif innerhalb deiner PKV wechseln oder den PKV-Anbieter. Durch das Sonderkündigungsrecht geht das unabhängig von der Mindestlaufzeit.

Deine PKV kannst du gemäß deinen Vertragsbedingungen (Kündigungsfrist: 3 Monate zum Ende des Versicherungsjahres und Mindestvertragslaufzeit) wechseln. Bei Beitragserhöhungen greift das Sonderkündigungsrecht und du kannst sofort wechseln.

Beim Tarifwechsel bleiben deine Altersrückstellungen im Normalfall erhalten. Bei Verträgen ab dem Jahr 2009 können die Altersrückstellungen beim PKV-Wechsel teilweise mitgenommen werden. Beachte hier den Übertragungswert. Verträge vor 2009 verlieren ihre Altersrückstellungen beim Wechsel vollständig.

Ja, du bist bei einem Versicherungswechsel Neukunde und musst in der Regel eine erneute Gesundheitsprüfung ablegen.

Dir stehen beim Wechsel alle Tarife der PKV offen, für die du dich eignest (z.B. Angestellte = Tarife für Angestellte, Beamte = Beihilfetarife, Expat = Expattarif, etc.)

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* Solltest du dich entscheiden, mit deiner Krankenversicherung zu einer anderen deutschen privaten Krankenversicherung zu wechseln, übertragen wir 100% deiner Alterungsrückstellungen an deinen neuen Krankenversicherer. Hierfür musst du deinen Versicherungsvertrag über die Krankheitskostenvollversicherung fristgerecht ordentlich zum Ablauf des zweiten Versicherungsjahres kündigen. Einzelheiten hierzu entnimmst du bitte § 14 der betreffenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB/KKV). Somit kannst du auch in deiner neuen Versicherung einen möglichst günstigen Beitrag erhalten. Eine Auszahlung an dich ist leider nicht möglich. Eine Rückzahlung bzw. Übertragung erfolgt auch nicht, wenn dein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung oder ins Ausland erfolgt.

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