Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung - wann lohnt es sich?

Dein aktueller Tarif ist zu teuer oder du wünscht dir bessere Leistungen? Dann ist es Zeit, über einen PKV-Tarifwechsel nachzudenken. Das kann sich durchaus lohnen, denn Tarife unterscheiden sich trotz ähnlicher Leistungen manchmal stark im Preis. Wir zeigen, wie der PKV-Tarifwechsel funktioniert und was es dabei zu beachten gibt.

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Wann sollte man über einen PKV-Tarifwechsel nachdenken?

Sollte der aktuelle Tarif zu teuer sein oder möchte man noch bessere Leistungen, kann ein PKV-Tarifwechsel sinnvoll sein. Dieser Artikel erklärt, wann sich ein Tarifwechsel der privaten Krankenversicherung lohnt.


Wann ist ein Wechsel der privaten Krankenversicherung sinnvoll?

2021 sind Beitragssteigerungen nicht nur in der gesetzlichen, sondern auch in der privaten Krankenversicherung eingetreten, teilweise um bis zu 17,6%. Das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) rechnete 2021 mit einem durchschnittlichen Beitragsanstieg von 8,1% für die private Krankenversicherung. Ein Wechsel in eine zukunftssichere und preisstabile PKV lohnt sich langfristig gesehen allemal. Zwar muss bei einem Wechsel mit einer erneuten Gesundheitsprüfung gerechnet werden und ein Teil der Altersrückstellungen wird unter Umständen eingebüßt, jedoch muss die Beitragserhöhung der bisherigen privaten Krankenversicherung nicht einfach tatenlos hingenommen werden.

Prämienerhöhung in der privaten Krankenversicherung: Hilft ein Wechsel?

Wenn die private Krankenversicherung ihre Beiträge nach oben korrigiert, gibt es die Möglichkeit unabhängig von der Mindestvertragslaufzeit zu kündigen und sofort zu wechseln. Hier greift nämlich das Sonderkündigungsrecht.

Dir stehen zwei Varianten zur Verfügung, der Beitragserhöhung zu entgehen:

  1. Wechsel in einen günstigeren Tarif
  2. PKV-Anbieter wechseln

Innerhalb der privaten Krankenversicherung gibt es Sparmöglichkeiten, indem Leistungen reduziert werden, der Selbstbehalt erhöht wird oder in einen anderen Tarif gewechselt wird. Laut der Verbraucherschutzzentrale hat man als Versicherter einer Voll- oder Zusatzversicherung aber das Recht auf einen Wechsel in einen preisgünstigeren Tarif mit den gleichen Leistungen. Hierbei bleiben die Altersrückstellungen in der Regel erhalten. Wenn man Mehrleistungen möchte oder der Selbstbehalt reduziert werden soll, ist eine erneute Risiko- und Gesundheitsprüfung erforderlich und der Beitrag kann sich erhöhen.

Vorsicht vor Wechsel in Billigtarife: Bei Wechsel in einen sehr günstigen Tarif sind die Leistungen oft schlechter und es muss mit einer erneuten Preiserhöhung gerechnet werden.

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung?

Ein Wechsel in die GKV ist jetzt nicht zu empfehlen, denn langfristig ist dort die Beitragssteigerung gerade für Gutverdiener, die den Höchstbeitrag zahlen, wesentlich höher als in der privaten Krankenversicherung. Dieser wurde letztes Jahr erneut erhöht und liegt nun bei 919,13 Euro im Monat.

PKV-Tarifwechsel

Ob es Beitragssteigerungen gibt, und wie hoch sie ausfällt, ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich.

Aber auch ohne Beitragssteigerung kann es sein, dass die Kosten einem über den Kopf wachsen. Zum Beispiel, weil auf einmal weniger Geld zur Verfügung steht.

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Welches Preis-Leistungsverhältnis in der PKV ist noch optimal?

Viele private Krankenversicherungen bieten attraktive Neukundentarife an, um mehr Mitglieder zu gewinnen. Sie stehen auch Bestandskunden offen!

Es kann aber auch sein, dass der bestehender Tarif unattraktiv geworden ist. Zum Beispiel, weil die Versicherung in letzter Zeit viele Verträge mit Menschen angesammelt hat, die überdurchschnittlich häufig krank sind. 

Die hohen Kosten muss dann das entsprechende Kollektiv tragen – die Beiträge steigen also mehr als bei anderen Versicherungen.

Aber es kann auch sein, dass sich die Bedürfnisse im Lauf der Zeit geändert haben. Vielleicht reicht jetzt doch ein Zweibettzimmer im Krankenhaus oder man hat die Naturheilkunde für sich entdeckt.

Es lohnt sich so oder so, seinen Tarif prophylaktisch alle paar Jahre zu überprüfen. Im besten Fall werden durch eine Optimierung der Krankenversicherung ein zwei- bis dreistelligen Betrag gespart oder man kann die Leistungen in der privaten Krankenversicherung deutlich verbessern. Wenn der Tarif immer wieder optimiert wird, kann es auch sein, dass die PKV-Beiträge im Alter niedriger ausfallen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wie findet man heraus, ob man mit einem anderen Tarif besser fährt? Und wie funktioniert der Wechsel?

PKV Wechsel

In eine andere PKV wechseln oder den bestehen PKV-Tarif optimieren?

Zu einer anderen Versicherungsgesellschaft zu wechseln, ist nicht in allen Fällen eine gute Idee. Denn die Altersrückstellungen, die über Jahre angesammelt wurden, können nicht oder nur teilweise mitgenommen werden. (Man spricht hier vom Übertragungswert.)  Das bedeutet, diese angesparte Summe verloren gehen würde.

In manchen Fällen kann sich der Versicherungswechsel aber durchaus lohnen. Im Schnitt rechnet man bei einem Versicherungswechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung mit einer Beitragserhöhung um 4 bis 15 Prozent, denn beim Wechsel ist man älter als beim Vertragsschluss mit der bisherigen PKV. 

Diese Erhöhung kann aber immer noch unter der Beitragserhöhung der aktuellen privaten Krankenversicherung liegen. Grundsätzlich sollte sich also möglichst früh für einen Wechsel zu einem Anbieter mit stabilen Beiträgen entscheiden.

Vorab informieren: Wer bietet die stabilsten Beiträge und gute Leistungen zu möglichst geringen Kosten? Während andere PKV-Anbieter beispielsweise ihre Beiträge mit einem Rechnungszins von im Durchschnitt 2,7 % berechnen, wurden die Beiträge für die private Krankenversicherung bei ottonova mit einem zukunftssicheren Zins von 1,25 % kalkuliert. So garantieren wir Stabilität.

Oftmals reicht es aber in einen anderen Tarif bei der Versicherung zu wechseln. Bei gleichwertigen Leistungen entfällt auch die Gesundheitsprüfung. Sie ist nur notwendig, wenn mehr Leistungen erhalten sein sollen. In jedem Fall werden die angesparten Altersrückstellungen behalten. Diese Art des PKV-Tarifwechsels ist in jedem Alter möglich!

Was muss man bei einem PKV-Wechsel beachten?

  • Eintrittsalter
  • Beiträge
  • Rechnungszins
  • Altersrückstellungen
  • Übertragungswert

Erhöht deine aktuelle PKV ihre Beiträge, kann sich ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter lohnen. Dir stehen bei einem Wechsel alle Tarife offen.

Warum sollte man sich möglichst früh für einen Wechsel entscheiden?

Natürlich bist du jetzt älter als bei der Antragsstellung deiner vorherigen Krankenversicherung. Je höher dein Eintrittsalter ist, desto höher werden auch deine Beiträge ausfallen. Auch musst du damit rechnen, eine erneute Gesundheitsprüfung zu machen. Du solltest dich also möglichst früh für einen Wechsel zu einem Anbieter mit stabilen Beiträgen entscheiden.

Im Schnitt rechnet man bei einem Versicherungswechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung mit einer Beitragserhöhung um 4 bis 15 %.

Falls ein Wechsel für dich in Frage kommt, informiere dich vorab: Wer bietet die stabilsten Beiträge und gute Leistungen zu möglichst geringen Kosten?

Während andere PKV-Anbieter ihre Beiträge mit einem Rechnungszins von im Durchschnitt 2,7 % berechnen, wurden die Beiträge bei ottonova mit einem zukunftssicheren Zins von 1,25 % kalkuliert. So garantieren wir dir Stabilität.

Was passiert mit den Altersrückstellungen?

In der privaten Krankenversicherung zahlst du Altersrückstellungen, damit dein Beitrag auch im Alter stabil bleibt. Bei einem Tarifwechsel oder dem Anbieterwechsel besagt der Übertragungswert, in welcher Höhe du die Altersrückstellungen mitnehmen kannst. Du kannst diesen bei deiner privaten Krankenversicherung erfragen.

Hast du deine PKV 2009 oder danach abgeschlossen, kannst du einen Teil deiner bereits gebildeten Altersrückstellungen auf deinen neuen Versicherungsvertrag übertragen. Auch dadurch reduziert sich dein Beitrag. Gerade wenn dein vorheriger Vertrag noch nicht allzu lange läuft und die Altersrückstellungen, die du bisher gebildet hast, noch nicht allzu hoch ausfallen, kann sich ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter lohnen.

Für alle vor 2009 abgeschlossenen Verträge würde ein PKV-Wechsel bedeuten, dass du alle deine gebildeten Altersrückstellungen verlierst. Allerdings können deine bisherigen Altersrückstellungen auf eine Zusatzversicherung, die du bei deinem bisherigen Anbieter abschließt, angerechnet werden.

Solltest du mit dem Gedanken spielen zurück in die Gesetzliche zu wechseln, gehen alle deine gezahlten Altersrückstellungen verloren.


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Gut zu wissen beim PKV-Tarifwechsel:

Man hat das gesetzlich verbriefte Recht (§ 204), in einen gleichartigen Tarif innerhalb der Versicherungsgesellschaft zu wechseln. Dabei müssen bestimmte Rechte beibehalten werden, die aktuell bestehen. Es müssen zum Beispiel keine Risikozuschläge gezahlt werden, auch wenn man heute nicht mehr so fit ist wie damals bei Vertragsabschluss. Das gilt allerdings nur, wenn man in einen Tarif mit ähnlichen Leistungen wechselt. Bei Mehrleistungen ist es durchaus möglich, dass die private Krankenversicherung einen Risikozuschlag verlangt. In diesem Fall ist auch eine Wartezeit möglich.


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Was ist das Tarifwechselrecht in der PKV?

Durch das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG oder auch Tarifwahlrecht besteht der Anspruch einen PKV-Tarifwechsel zu beantragen. Etwa, wenn eine günstigere Alternative zu dem jetzigen Beitrag gefunden wurde oder man seine Leistungen mit einem leistungsstärkeren Tarif aufstocken möchte.

Dabei darf kein Nachteil entstehen: Das heißt zum Beispiel alle Rechte und Alterungsrückstellungen bleiben beim PKV-Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung erhalten.

Krankenversicherung optimieren: Wie funktioniert der PKV-Tarifwechsel?

Hat man sich für einen Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung entschieden, stellt sich die Frage wie ein Wechsel funktioniert. Dabei empfiehlt es sich, sich über andere Tarife zu informieren und diese auch miteinander zu vergleichen.

Bei der privaten Krankenversicherung über mögliche andere Tarife informieren 

Zunächst geht es darum, möglichst umfassende Informationen zu sammeln. Es empfiehlt sich bei der Versicherung also eine Gegenüberstellung aller möglichen Tarife anzufragen – inklusive der Leistungen und der Beiträge. 

Damit man nicht mit einem begrenzten Angebot drittklassiger Tarife abgespeist wird, kann die Anfrage noch konkreter gestaltet werden. Das ist vor allem bei Versicherern wichtig, die ein breites Spektrum an Tarifen haben und dir der Übersichtlichkeit halber nur eine Auswahl präsentieren können.

KV-Optimierung: Die Tarife miteinander vergleichen

Jetzt gilt es, genau hinzuschauen und die Angebote mit dem aktuellen Vertrag zu vergleichen: Welche Leistungen kommen dazu, welche fallen weg?

Die Tarife können zum Beispiel auf folgende Fragen überprüft werden:

Wichtig ist, dass man seinen persönlichen Bedarf und finanziellen Spielraum gut kennt. So kann sichergestellt werden, dass wichtige Leistungen auch in Zukunft abgesichert sind. Es besteht zudem die Möglichkeit, ein Beratungsgespräch mit der privaten Krankenversicherung zu vereinbaren.

Das sollte man beim PKV-Tarifwechsel wissen:

Wenn man sich für einen Tarif mit weniger Leistungen entscheidest, kann später eventuell nicht ohne Weiteres in einen höherwertigen Tarif zurück gewechselt werden. Hier ist womöglich eine Gesundheitsprüfung fällig – auch eine Ablehnung ist dann theoretisch denkbar.

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Die Tarifwechsel-Anfrage individuell gestalten


  • Bisex und Unisex-Tarife: Es gibt grundsätzlich Bi- und Unisex-Tarife. Der Unterschied: Frauen zahlen in Bisex-Tarifen häufig etwas mehr, da sie aufgrund von Schwangerschaften höhere Kosten verursachen können. Ein Wechsel in einen Unisex-Tarif kann für Frauen also zunächst günstiger sein. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass man bei Bedarf von einem Unisex-Tarif nicht in den Standard-, sondern nur in den Basistarif wechseln kann. Beide sind zwar eine günstige Grundabsicherungen auf GKV-Niveau, aber der Basistarif ist etwas teurer.
  • Offene und geschlossene Tarife: Die private Krankenversicherung kann auch daraufhin hingewiesen werden, dass man sowohl Angebote für geschlossene als auch für offene Tarife möchte. Geschlossene Tarife werden nicht mehr zum Verkauf angeboten, aber Bestandskunden können trotzdem in solche Tarife wechseln.
  • Tarife mit gleichen Leistungen: Man kann die private Krankenversicherung zum Beispiel darauf hinweisen, dass für nur Tarife mit gleichen Leistungen infrage kommen. Wenn man ein besseres Leistungsangebot begutachten möchte, sollte vorher überlegt werden, ob man bereit zu einer erneuten Gesundheitsprüfung ist. Wenn nicht, können entsprechende Tarife von vornherein ausgeschlossen werden.
  • Günstigere Tarife: Wenn es darum geht, Beiträge zu sparen, fordere gezielt Informationen über günstigere Tarife an. Möglich ist auch eine Erhöhung des Selbstbehalts, zum Beispiel auf 600 oder 1.000 Euro pro Jahr. So können die Kosten des monatlichen Beitrags eventuell gesenkt werden.

Die meisten privaten Krankenversicherungen halten sich an die Leitlinien für den Tarifwechsel. Das bedeutet, sie beraten wechselwillige Kunden persönlich und antworten auf entsprechende Anfragen innerhalb der nächsten 15 Arbeitstage. Über 55-Jährigen schlagen sie außerdem von sich aus günstigere Tarifalternativen vor.

Du hast offene Fragen zum Tarifwechsel oder der privaten Krankenversicherung?

Unsere PKV-Experten beantworten dir gerne alle offenen Fragen und führen dich durch deinen Tarifwechsel.

Was muss man bei einem PKV-Wechsel beachten?

Erhöht deine aktuelle PKV ihre Beiträge, kann sich ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter lohnen. Dir stehen bei einem Wechsel alle Tarife offen.

Warum sollte man sich möglichst früh für einen Wechsel entscheiden?

Natürlich bist du jetzt älter als bei der Antragsstellung deiner vorherigen Krankenversicherung. Je höher dein Eintrittsalter ist, desto höher werden auch deine Beiträge ausfallen. Auch musst du damit rechnen, eine erneute Gesundheitsprüfung zu machen. Du solltest dich also möglichst früh für einen Wechsel zu einem Anbieter mit stabilen Beiträgen entscheiden.

Im Schnitt rechnet man bei einem Versicherungswechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung mit einer Beitragserhöhung um 4 bis 15 %.

Falls ein Wechsel für dich in Frage kommt, informiere dich vorab: Wer bietet die stabilsten Beiträge und gute Leistungen zu möglichst geringen Kosten?

Während andere PKV-Anbieter ihre Beiträge mit einem Rechnungszins von im Durchschnitt 2,7 % berechnen, wurden die Beiträge bei ottonova mit einem zukunftssicheren Zins von 1,25 % kalkuliert. So garantieren wir dir Stabilität.

Was passiert mit den Altersrückstellungen?

In der privaten Krankenversicherung zahlst du Altersrückstellungen, damit dein Beitrag auch im Alter stabil bleibt. Bei einem Tarifwechsel oder dem Anbieterwechsel besagt der Übertragungswert, in welcher Höhe du die Altersrückstellungen mitnehmen kannst. Du kannst diesen bei deiner privaten Krankenversicherung erfragen.

Hast du deine PKV 2009 oder danach abgeschlossen, kannst du einen Teil deiner bereits gebildeten Altersrückstellungen auf deinen neuen Versicherungsvertrag übertragen. Auch dadurch reduziert sich dein Beitrag. Gerade wenn dein vorheriger Vertrag noch nicht allzu lange läuft und die Altersrückstellungen, die du bisher gebildet hast, noch nicht allzu hoch ausfallen, kann sich ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter lohnen.

Für alle vor 2009 abgeschlossenen Verträge würde ein PKV-Wechsel bedeuten, dass du alle deine gebildeten Altersrückstellungen verlierst. Allerdings können deine bisherigen Altersrückstellungen auf eine Zusatzversicherung, die du bei deinem bisherigen Anbieter abschließt, angerechnet werden.

Solltest du mit dem Gedanken spielen zurück in die Gesetzliche zu wechseln, gehen alle deine gezahlten Altersrückstellungen verloren.

Was sind die einzelnen Schritte bei einem PKV-Wechsel?

Bei ottonova funktioniert der Wechsel in nur sieben Schritten – maximal einfach und zu 100 % digital.

  1. Terminvereinbarung & Beratungsgespräch
  2. Antragstellung über Beitragsrechner
  3. Gesundheitsfragen beantworten
  4. Versicherungsvertrag abschließen
  5. Kündigung deiner aktuellen Versicherung
  6. Konto in der App aktivieren
  7. Alle Vorteile deiner digitalen Versicherung genießen

Warum ist ein Wechsel zu ottonova sinnvoll?


Unser Fazit zum PKV-Tarifwechsel

Ein PKV-Tarifwechsel kann helfen, bares Geld zu sparen. Es sollte aber niemals unüberlegt gewechselt werden, sondern die Tarife sollten genau miteinander verglichen werden. Es sollte auch daran gedacht werden, welche Leistungen in Zukunft wichtig werden könnten. Der für einen persönlich passende Mix und Leistung und anfallenden PKV-Kosten sind entscheidend!

FAQ´s zum Tarifwechsel innerhalb der PKV

Zu einer anderen Versicherungsgesellschaft zu wechseln, ist nicht in allen Fällen eine gute Idee. Denn die Altersrückstellungen, die über Jahre angesammelt wurden, können nicht oder nur teilweise mitgenommen werden. (Man spricht hier vom Übertragungswert.) Das bedeutet, diese angesparte Summe verloren gehen würde.

In manchen Fällen kann sich der Versicherungswechsel aber durchaus lohnen. Im Schnitt rechnet man bei einem Versicherungswechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung mit einer Beitragserhöhung um 4 bis 15 Prozent, denn beim Wechsel ist man älter als beim Vertragsschluss mit der bisherigen PKV.

Durch das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG oder auch Tarifwahlrecht besteht der Anspruch einen PKV-Tarifwechsel zu beantragen. Etwa, wenn eine günstigere Alternative zu dem jetzigen Beitrag gefunden wurde oder man seine Leistungen mit einem leistungsstärkeren Tarif aufstocken möchte.

Dabei darf kein Nachteil entstehen: Das heißt zum Beispiel alle Rechte und Alterungsrückstellungen bleiben beim PKV-Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung erhalten.

Es gibt grundsätzlich Bi- und Unisex-Tarife. Der Unterschied liegt darin, dass Frauen in Bisex-Tarifen häufig etwas mehr zahlen, da sie aufgrund von Schwangerschaften höhere Kosten verursachen können. Ein Wechsel in einen Unisex-Tarif kann für Frauen also zunächst günstiger sein. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass man bei Bedarf von einem Unisex-Tarif nicht in den Standard-, sondern nur in den Basistarif wechseln kann. Beide sind zwar eine günstige Grundabsicherungen auf GKV-Niveau, aber der Basistarif ist etwas teurer.

Du kannst entweder den Tarif innerhalb deiner PKV wechseln oder den PKV-Anbieter. Durch das Sonderkündigungsrecht geht das unabhängig von der Mindestlaufzeit.

Deine PKV kannst du gemäß deinen Vertragsbedingungen (Kündigungsfrist: 3 Monate zum Ende des Versicherungsjahres und Mindestvertragslaufzeit) wechseln. Bei Beitragserhöhungen greift das Sonderkündigungsrecht und du kannst sofort wechseln.

Beim Tarifwechsel bleiben deine Altersrückstellungen im Normalfall erhalten. Bei Verträgen ab dem Jahr 2009 können die Altersrückstellungen beim PKV-Wechsel teilweise mitgenommen werden. Beachte hier den Übertragungswert. Verträge vor 2009 verlieren ihre Altersrückstellungen beim Wechsel vollständig.

Ja, du bist bei einem Versicherungswechsel Neukunde und musst in der Regel eine erneute Gesundheitsprüfung ablegen.

Dir stehen beim Wechsel alle Tarife der PKV offen, für die du dich eignest (z.B. Angestellte = Tarife für Angestellte, Beamte = Beihilfetarife, Expat = Expattarif, etc.)

Fragen zum Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung? Wir helfen dir gerne weiter!

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