Private Krankenversicherung für Familien

Man ist gerade frisch verheiratet oder erwartet sein erstes Kind: Die Gesundheit der Liebsten steht an erster Stelle. Die Wahl der Krankenversicherung hat großen Einfluss auf die Leistungen, die man im Fall der Fälle bekommt. Dieser Artikel erklärt, welche Vorteile eine private Krankenversicherung für Familien bietet und mit welchen Kosten man rechnen muss.

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Warum ist die private Krankenversicherung für Familien sinnvoll? 

  1. Die beste Versorgung in jeder Lebenslage: Als Teil einer jungen Familie möchte man alles richtig machen. An erster Stelle steht die Gesundheit der Liebsten. Wann immer man unsicher ist oder Unterstützung braucht, ist der Concierge von ottonova da und beantwortet alle Fragen. Ganz einfach per App und ohne zeitraubenden Papierkram. Mit der App behält man den Überblick über Vorsorgeuntersuchungen, Termine und Rechnungen. Und die Erstattung der Rechnungen erfolgt blitzschnell.
  2. Rundum-Schutz für die Gesundheit: Als privat Versicherter bekommt man selbst und die Familie im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung die besten Leistungen, ohne Einschränkungen befürchten zu müssen – auch für die Zähne und bei Krankenhausaufenthalten. Zum Beispiel, wenn das Kind mal schnell einen Arzttermin braucht: Die Terminbuchung funktioniert automatisch über die ottonova App.
  3. Volle Kontrolle: In der privaten Krankenversicherung von ottonova kann zwischen verschiedenen Tarifen gewählt werden und Komponenten, wie Krankentagegeld oder Selbstbehalt – und damit auch der Monatsbeitrag – können an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. 

Was kostet die private Krankenversicherung für Familien?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, da in der PKV jedes Familienmitglied eigenständig versichert sein muss und damit für jeden ein eigener Beitrag festgelegt wird. Da der Beitrag in der privaten Krankenversicherung vom Gesundheitszustand und Alter bei Eintritt abhängig ist, sind die Beiträge für Kinder oft sehr günstig. Denn Kleinkinder verursachen in der Regel weniger Kosten als Erwachsene. Außerdem werden in Tarifen bis zum 21. Lebensjahr keine Altersrückstellungen gebildet, was die Beiträge deutlich reduziert.

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Wo liegt die Einkommensgrenze für Kinder und Partner?

Diese Einkommensgrenze liegt bei 470 EUR monatlich, denn Familienversicherte Angehörige dürfen nur bis zu einem bestimmten Einkommen verdienen, sonst müssen sie sich selbst um ihren Versicherungsschutz kümmern. Das gilt sowohl für den mitversicherten Partner als auch für die Kinder. Das tatsächliche Gesamteinkommen kann dabei aber sogar etwas höher liegen, da zum Beispiel Werbungskosten geltend gemacht werden können.  

PKV für Ehepartner: Kann man seinen Ehepartner mitversichern?

Wenn man privat versichert und verheiratet ist, ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, eine private Krankenversicherung für Ehepartner einzurichten, wenn dieser erwerbslos ist oder ein geringfügiges Einkommen hat. Wie bei Kindern gilt: Für jedes Familienmitglied wird ein eigenständiger Vertrag abgeschlossen. In der PKV für Ehepartner die verbeamtet sind, hat man Anrecht auf einen Beihilfeanspruch wenn das Einkommen eine bestimmte jährliche Grenze nicht überschreitet. Die Einkommensgrenze bei Beamten bewegt sich zwischen 9.744 und 20.450 EUR, je nach Vorschrift.

Wann lohnt sich eine PKV mit Familie?

Ausschlaggebend ist die Einkommenssituation: Haben beide Eltern ein Einkommen und liegt das Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (64.350€) würden sie in der GKV den Höchstbeitrag von 916,70Euro zahlen. In der PKV kann hier gespart werden. Sollte der Partner mehr verdienen, kann man sich zudem über die PKV für Ehepartner versichern. Auch mit zwei Kindern kann sich das noch lohnen. In der PKV werden für jedes Familienmitglied gesonderte Beiträge fällig. Deshalb lohnt es sich bei kinderreichen Familien, die Kosten zwischen GKV und PKV genau zu vergleichen. Für eine erste Orientierung dient hier unser PKV Beitragsrechner.

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Das erste Kind ist unterwegs – was ist als privat Versicherter zu beachten?

Wenn feststeht, dass das Kind privat versichert werden soll, kann man bis zwei Monate nach der Geburt den Aufnahmeantrag für das Kind bei der privaten Krankenversicherung stellen. Wird das Kind im selben Tarif versichert wie man selbst, ist dabei keine Gesundheitsprüfung notwendig, sofern der Vertrag bereits seit drei Monaten besteht. Als werdende Mutter kann man in der PKV verschiedene Zusatzleistungen in Anspruch nehmen, zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse.

Gut zu wissen: Bei ottonova kann man Kinder in den ersten drei Monaten kostenlos versichern.

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Wann kann ein Kind überhaupt privat versichert werden?

Kinder kann man problemlos privat versichern, falls man selbst oder der Ehepartner in der privaten Krankenversicherung ist. Falls einer gesetzlich und der andere privat versichert ist, spielen die folgenden Punkte eine Rolle:

Trifft mindestens einer dieser Punkte zu, kann man Kinder privat oder freiwillig gesetzlich versichern. Für in der GKV familienversicherte Kinder wird kein Beitrag fällig.

Gibt es in der PKV Mutterschaftsgeld?

Während des Mutterschutzes – bei einem Kind sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt, bei mehr als einem Kind zwölf Wochen – hat man als Mutter Anspruch auf Fortzahlung des Gehalts und auf ein Mutterschaftsgeld, das die GKV zahlt. Dieses Mutterschaftsgeld ist abhängig von dem Gehalt und beträgt maximal 13 € pro Tag. Die Differenz zwischen diesem Betrag und dem Nettogehalt zahlt der Arbeitgeber. Ist man in der PKV versichert, bekommt man ebenfalls weiter das Nettogehalt, allerdings abzüglich 13 € Mutterschaftsgeld pro Tag. Auf Antrag kann man sich diese Differenz erstatten lassen – als einmalige Zahlung in Höhe von 210 €.

Was ändert sich während der Elternzeit an den Beiträgen?

In der Elternzeit – bis zu 36 Monate nach Geburt des Kindes – zahlt man weiterhin den Beitrag für die PKV. Der Arbeitgeberzuschuss entfällt in dieser Zeit. Je nach Tarif und PKV kann die Beitragszahlung für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden.

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Welche Vorteile haben Kinder in der privaten Krankenversicherung?

Kinder haben in der privaten Krankenversicherung genau die gleichen Vorteile wie ihre Eltern. Hier eine Auswahl:

Kann die private Krankenversicherung der Kinder von der Steuer abgesetzt werden?

Die Beiträge für Kinder sind im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar.

Diese Voraussetzungen muss man dafür erfüllen:

  1. Man gibt eine Steuererklärung ab
  2. Man hat Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld
  3. Man kommt der Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind nach

Zu beachten gilt, dass lediglich die Aufwendungen innerhalb des Basistarifs absetzbar sind. Die Höhe dieser Kosten ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich.

FAQs zur privaten Familienversicherung

Bis zu einem Gesamteinkommen von 553,33 Euro (Stand: 2021) im Monat (6.640 Euro jährlich) wirkt sich dieses nicht negativ auf die Familienversicherung aus.

Ist man privat versichert und verheiratet, ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, eine PKV für Ehepartner einzurichten, wenn dieser erwerbslos ist oder ein geringfügiges Einkommen hat.

Wird der Grenzwert von dem Partner oder den Kindern überschritten, ist man verpflichtet, das der Kran­ken­kas­se zu melden. Dieser muss sich dann selbst versichern – zum Beispiel in der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung.

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