Meldepflicht

Bei der privaten Krankenversicherung besteht für Antragsteller eine Meldepflicht: Ändert sich etwas am Gesundheitszustand, muss der Antragsteller seine zukünftige PKV darüber informieren.

Definition von Meldepflicht

Du willst dich privat versichern? Bevor eine private Krankenversicherung deinen Antrag annehmen kann, führt sie eine Gesundheitsprüfung durch. Anhand von Vorerkrankungen kann sie so dein individuelles Risiko einschätzen und das Versicherungskollektiv vor hohen finanziellen Belastungen schützen.

Hast du deine Angaben gemacht und deinen Antrag abgesendet, besteht für dich eine Meldepflicht, auch Nachmeldepflicht genannt. Das bedeutet: Ändert sich bis zur Antragsannahme durch deinen zukünftigen PKV-Anbieter etwas an deinem Gesundheitszustand, musst du ihn unverzüglich darüber informieren. Denn dein Gesundheitszustand beeinflusst unter anderem die Höhe deines Beitrags.


Was passiert, wenn du deiner Meldepflicht nicht nachkommst?

Wenn herauskommt, dass Veränderungen des Gesundheitszustands nicht im Rahmen der Meldepflicht mitgeteilt wurden, kann die PKV nachträglich einen Risikozuschlag erheben, Leistungen ausschließen oder im schlimmsten Fall den Vertrag kündigen.

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