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Abrechnungsprüfung

Mit der Abrechnungsprüfung stellen gesetzliche Krankenkassen sicher, dass die begrenzten Honorare für Ärzte und Psychotherapeuten gerecht verteilt werden.

Abrechnungsprüfung einfach erklärt


In der PKV gilt das Kostenerstattungsprinzip: Du zahlst zunächst selbst für Leistungen deines Arztes und hast dadurch Einblick in alles, was dieser abrechnet. GKV-Mitglieder bekommen dagegen in der Regel keine Arztrechnung und können nicht nachvollziehen, ob Leistungen richtig abgerechnet wurden. Bevor Ärzte für GKV-Leistungen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen vergütet werden, sind die Vereinigungen zur sogenannten Abrechnungsprüfung verpflichtet: Sie müssen vor der Honorarverteilung prüfen, ob Leistungen ordnungsgemäß abgerechnet wurden.

Geprüft werden unter anderem die Voraussetzungen sowie Art und Umfang der Leistung. Grund für die Abrechnungsprüfung ist die begrenzte Honorarmenge, mit der Ärzte und Psychotherapeuten vergütet werden. Die Abrechnungsprüfung soll für eine gerechte Verteilung der Honorare sorgen und Kassenmitglieder vor Beitragserhöhungen schützen.

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