Erhalte bis zu 200€, wenn du deine Freunde für ottonova wirbst.

Sonderkündigungsrecht

Erhöht eine Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag oder passt eine private Krankenversicherung ihre Beitragshöhe an, kannst du als Versicherter dein Sonderkündigungsrecht nutzen.

Sonderkündigungsrecht einfach erklärt

Wer seine GKV oder PKV wechseln möchte, kann seinen Vertrag ordentlich kündigen. Dafür gelten bestimmte Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. Es gibt jedoch Ausnahmefälle, in denen du dein Sonderkündigungsrecht nutzen kannst:

  • In der GKV gilt üblicherweise eine Bindungsfrist von 12 Monaten (ab 2021, vorher 18) und eine Kündigungsfrist von zwei Monaten. Bei Wahltarifen kann die Bindungsfrist sogar bis zu drei Jahre betragen. Erhöht deine Krankenkasse ihren individuellen Zusatzbeitrag, greift dein Sonderkündigungsrecht: Dann kannst du auch vor Ablauf der Bindungsfrist kündigen.
  • Der Abschluss einer PKV ist eine langfristige Entscheidung. Trotzdem kann es beispielsweise für PKV-Neulinge ein oder zwei Anläufe dauern, bis sie die ideale PKV finden. Üblicherweise kannst du drei Monate vor Ende eines Versicherungsjahrs kündigen. Informiert dich deine PKV über eine Beitragserhöhung, gilt das Sonderkündigungsrecht: Dann kannst du innerhalb von zwei Monaten kündigen.

Wichtig für Wechsler: Aufgrund der Versicherungspflicht muss bei einer Kündigung sichergestellt sein, dass du im Anschluss wieder krankenversichert bist. Beim Wechsel von der GKV in die PKV musst du deine Versicherung kündigen, beim Wechsel von GKV zu GKV allerdings seit 2020 nicht mehr. Hierbei wird es eine automatische Benachrichtigung geben.

Du nutzt einen älteren Browser, der nicht unterstützt wird.

Für eine fehlerfreie Darstellung und mehr Sicherheit empfehlen wir dir auf einen modernen Browser umzusteigen.

Unsere Empfehlungen