Annahmepflicht

Die Annahmepflicht verpflichtet Krankenversicherungen, die Anträge von Interessenten unter bestimmten Voraussetzungen anzunehmen. Während die GKV jeden Antragsteller aufnimmt, gibt es in der PKV Einschränkungen zum Schutz des Versicherungskollektivs.

Annahmepflicht einfach erklärt


In Deutschland besteht für jeden Bürger eine Versicherungspflicht. Auf der anderen Seite hat nicht jedes Versicherungsunternehmen die Pflicht, jeden Antragsteller anzunehmen. Eine allgemeine Annahmepflicht besteht nur in der gesetzlichen Krankenversicherung – wer Mitglied in einer Krankenkasse werden möchte, muss auf Antrag angenommen werden. Man spricht dabei auch vom Kontrahierungszwang.

In der privaten Krankenversicherung gibt es dagegen eine Annahmepflicht nur unter bestimmten Voraussetzungen. Sie gilt beispielsweise für

• Antragsteller, die im Basistarif versichert sein möchten,
• die Erstversicherung von Beamten oder
• die Kindernachversicherung

Eine PKV kann Versicherte ablehnen, wenn die Gesundheitsprüfung ergibt, dass aufgrund von Vorerkrankungen ein zu hohes Risiko besteht. Damit schützt die PKV ihr Versicherungskollektiv vor zu hohen finanziellen Belastungen. Gründe für die Ablehnung von Anträgen sind in den Annahmerichtlinien geregelt

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