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Versicherungspflichtgrenze

Die Versicherungspflichtgrenze – auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) genannt – ist die einkommensabhängige Grenze zwischen der Pflicht, sich gesetzlich zu versichern und der Möglichkeit, in die private Krankenversicherung einzutreten. Sie legt somit fest, ab wann sich Arbeitnehmer privat versichern können. Aktuell liegt sie 2020 bei 62.550 Euro brutto im Jahr oder bei 5.212,50 Euro brutto im Monat.

In Deutschland besteht die Versicherungspflicht – jeder Mensch muss gesetzlich oder privat krankenversichert sein, aber nicht jeder hat die Wahl. Erst bei einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze kannst du die privaten Krankenversicherung abschließen oder freiwillig in der GKV bleiben. Das heißt aber auch, dass du wieder in die GKV musst, wenn dein Gehalt langfristig unter der Grenze liegen wird. 


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Gilt die Versicherungspflichtgrenze für alle?

Die Versicherungspflichtgrenze gilt nur für Arbeitnehmer. Als Selbstständiger, Freiberufler oder Beamte kannst du einkommensunabhängig zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung entscheiden. Das gilt auch für Studenten, die sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. 

Wie entwickelt sich die Versicherungspflichtgrenze?

Die Höhe der Versicherungspflichtgrenze für die Wahl der Krankenversicherung legt die Bundesregierung jährlich fest, abhängig von der durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsentwicklung. 

Übersicht: Entwicklung der Versicherungspflichtgrenze seit 2013:

Jahr
JAEG
2020
62.550 Euro
2019
60.750 Euro
2018
59.400 Euro
2017
57.600 Euro
2016
56.250 Euro
2015
54.900 Euro
2014
53.550 Euro
2013
52.200 Euro

Seit Jahren steigt die Versicherungspflichtgrenze für Arbeitnehmer – und damit auch die Beitragsbemessungsgrenze. Deshalb steigt auch der Höchstbeitrag in der GKV.


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Was ist der Unterschied zur Beitragsbemessungsgrenze?

Die Beitragsbemessungsgrenze hängt wie die Versicherungspflichtgrenze von deinem Einkommen ab. Wie der Name verrät, bezieht sie sich jedoch auf deinen GKV-Beitrag, nicht auf deine Versicherungspflicht. In der gesetzlichen Krankenversicherung ist dein Beitragssatz abhängig vom Gehalt – allerdings nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die aktuell (2020) bei 56.250 € brutto im Jahr liegt. Verdienst du mehr, zahlst du in der GKV den Höchstsatz. 

In unseren FAQs sind die wichtigsten Fakten für dich zur Jahresarbeitsentgeltgrenze zusammengefasst:

FAQ

Was ist die Versicherungspflichtgrenze?

Sie legt fest, wie hoch dein Gehalt sein muss, damit du dich privat versichern kannst.

Für wen gilt die Versicherungspflichtgrenze?

Die Versicherungspflichtgrenze gilt nur für Arbeitnehmer.

Wie hoch ist die Versicherungspflichtgrenze?

2020 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 62.550 € brutto Jahresgehalt (5.212,50 € brutto Monatsgehalt).

Wer legt die Versicherungspflichtgrenze fest?

Die Bundesregierung bestimmt die Versicherungspflichtgrenze Jahr für Jahr neu.

Was passiert bei Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze?

Sobald dein Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, besteht wieder Versicherungspflicht in der GKV. Verdienst du nur vorübergehend weniger, etwa aufgrund von Kurzarbeit, kannst du in der PKV bleiben.

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