Vorerkrankungen & PKV: Geht das?

Der Gesundheitszustand ist einer der Faktoren, die deinen Beitrag in der privaten Krankenversicherung beeinflussen. Ist eine Aufnahme in die PKV mit Vorerkrankungen dennoch möglich? Die Antwort lautet: ja!

Je jünger und gesünder du bist, wenn du dich für die private Krankenversicherung entscheidest, desto günstiger ist dein Beitrag. Bei Vorerkrankungen muss ein Versicherer genau abwägen, ob ein Vertrag zustande kommen kann und ob ein Risikozuschlag sinnvoll ist.

Vorerkrankungen & PKV

Darum achten private Krankenversicherer auf Vorerkrankungen

Die Krankenversicherung wechselt man nicht so einfach wie den Stromanbieter. Im Gegenteil. Gerade der Schritt in die PKV ist für dich genauso langfristig wie für den Versicherer.


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Gesundheitsfragen zu Vorerkrankungen

Damit die Rechnung für alle Seiten aufgeht, stellen wir dir im Antragsprozess 11 Gesundheitsfragen, die unter anderem auf Vorerkrankungen innerhalb der letzten Jahre abzielen. Jede PKV ist dazu verpflichtet, den Gesundheitszustand eines Antragstellers auf diese Weise abzufragen.

Um deinen Antrag vollständig auszufüllen, kann es helfen, deine Erinnerung aufzufrischen. Dein Arzt kann dir Auskunft über Behandlungen geben, die relevant für die Gesundheitsfragen sind.

Warum ist das notwendig? Ähnlich wie in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen auch in der PKV alle Versicherten in einen großen Topf ein, der die Kosten für kranke Versicherte deckt.


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Alle 11 Fragen und Hintergründe zur Gesundheitsprüfung


Was passiert bei einer Vorerkrankung?

Bei Menschen mit Vorerkrankungen besteht ein Kostenrisiko, das die Versicherungen genau kalkulieren müssen. Du solltest in deinem Antrag ganz offen sein, sonst riskierst du, deine PKV später zu verlieren.

Folgende Möglichkeiten gibt es bei Vorerkrankungen:

Wer muss seine Vorerkrankungen angeben?

Jeder, der in die PKV möchte, muss die Gesundheitsfragen beantworten. Das gilt für Studenten ebenso wie für Angestellte, Selbstständige und Beamte. Für Beamte besteht allerdings ein Kontrahierungszwang. Haben sie eine nicht versicherbare Vorerkrankung, können sie dennoch mit einem maximalen Risikozuschlag von 30 Prozent in die private Krankenversicherung.

Leichte und schwere Vorerkrankungen

Wenn dich das Coronavirus oder eine Grippe erwischt hat oder du dir im letzten Ski-Urlaub ein Bein gebrochen hast, steht deinem Weg in die PKV nichts im Weg – solange keine Folgeschäden zu erwarten sind.

Patienten mit schweren Vorerkrankungen wie Diabetes, Asthma, Krebs oder Epilepsie haben es meist schwerer, in die PKV aufgenommen zu werden. Auch psychische Erkrankung in den vergangenen drei bis fünf Jahren können zu einer Ablehnung führen.


Das passiert bei Ablehnung

Eine Ablehnung bei einer PKV bedeutet nicht, dass keine PKV dich nimmt. Wenn es bei deiner Wunsch-PKV also nicht klappt, kannst du ohne Probleme Anträge bei weiteren Privatversicherungen stellen.
Bei ottonova kannst du deinen Antrag übrigens komplett digital durchführen und dich schon vorab über die Gesundheitsfragen informieren. Jetzt unverbindliches Beitragsangebot einholen.

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Isabel Sigmund

Isabel beantwortet als Senior Sales Agent und PKV-Expertin jeden Tag alle Fragen rund um das Thema Krankenversicherung. Sie hat selbst 2 Jahre als Expat im Ausland gelebt und weiß wovon sie spricht.

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