Höchstaufnahmealter

Das Höchstaufnahmealter legt fest, bis zu welchem Alter du in eine private Krankenversicherung eintreten kannst.

Höchstaufnahmealter einfach erklärt

Beim Vertragsabschluss mit einer privaten Krankenversicherung gelten je nach Versicherungsanbieter unterschiedliche Annahmerichtlinien. Ein wichtiger Punkt dabei: das Höchstaufnahmealter.

Jede PKV darf selbst festlegen, bis zu welchem Alter ein Vertragsabschluss möglich ist. Üblicherweise liegt das Höchstaufnahmealter zwischen 65 und 70 Jahren, es gibt jedoch auch Versicherer, die bereits bei 59 Jahren die Grenze ziehen. Bei ottonova gibt es in der Vollversicherung grundsätzlich kein Höchstaufnahmealter, mit Ausnahme des Beamtenanwärtertarifs und des Flex-Tarifs in der Klinikzusatzversicherung.

Die Regelungen sind je nach PKV individuell. Es gibt PKV-Anbieter, die Antragsteller auch bei Überschreiten einer bestimmten Altersgrenze versichern, wenn beispielsweise eine Gesundheitsprüfung positiv ausfällt und kein erhöhtes Risiko besteht.


Warum gibt es das Höchstaufnahmealter in der PKV?

In der PKV zahlt jeder Versicherte einen individuellen Beitrag, für den auch das Alter eine Rolle spielt. Denn mit deinem Beitrag sicherst du dir nicht nur die besten Leistungen im Krankheitsfall, sondern baust nebenbei mit Altersrückstellungen auch ein finanzielles Polster fürs Alter auf.

Das heißt: Je älter du bist, wenn du in die PKV eintrittst, desto weniger Zeit hast du, dein Polster aufzubauen und desto teurer wird dein Beitrag.

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