Vollnarkose beim Zahnarzt: Kosten & Beispielfälle

Wenn die Angst vor der Behandlung zu groß ist oder gleich alle vier Weisheitszähne gezogen werden müssen, besteht die Möglichkeit einer Vollnarkose beim Zahnarzt. Doch wie viel kostet eine Vollnarkose und werden die Kosten der zahnärztlichen Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen? Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für die Vollnarkose beim Zahnarzt? Diese Fragen werden im folgenden Artikel zusammengefasst.

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Medizinisch geprüft von Zahnarzt Dr. Jens Gottschalk

Vollnarkose beim Zahnarzt

Eine Zahnbehandlung soll schmerzfrei ablaufen – das ist die wichtigste Voraussetzung für viele Patienten. Dafür verwendet der Zahnarzt abhängig vom Eingriff, der durchgeführt wird, schmerzausschaltende Mittel. Am bekanntesten ist dabei wohl die örtliche Betäubung.

Jedoch gibt es auch Patienten, die sich am liebsten ausschließlich in Vollnarkose behandeln lassen würden, um neben der Schmerzbetäubung keine unangenehmen Geräusche oder sonst etwas von der Behandlung mitzubekommen. Eine Behandlung unter Vollnarkose stellt jedoch eine größere Belastung für den Körper dar und ist zudem sehr aufwendig. Hinzu kommt: Nur in seltenen Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Vollnarkose

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Wie viel kostet eine Vollnarkose beim Zahnarzt?

Die Kosten für eine Vollnarkose sind abhängig von Art und Aufwand der Behandlung. Für einen einstündigen zahnmedizinischen Eingriff fallen ungefähr 250-300 Euro an. Neben der zahnärztlichen Behandlung an sich entstehen nämlich Aufwand und Kosten für:

  • Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräch 
  • Das gewählte Narkoseverfahren und die entsprechenden Medikamente
  • Den Anästhesisten und das Team

Übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für eine Vollnarkose beim Zahnarzt?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen orientieren sich bei der Übernahme der Kosten für eine Vollnarkose beim Zahnarzt an der medizinischen Notwendigkeit. Diese ist in folgenden Fällen gegeben:

➜ Eine private Zahnzusatzversicherung kann vor den Kosten für eine Vollnarkose beim Zahnarzt schützen. 

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Angstpatienten: Eine Vollnarkose als Ausweg?

Ganz unabhängig von der Art und dem Umfang der Behandlung gibt es auch psychische Gründe, die für eine Vollnarkose sprechen können. Bei einer Dentalphobie – wenn allein der Gedanke an die Zahnbehandlung schon Tage vorher Stress und Panikattacken auslöst – kann eine Vollnarkose die einzige Möglichkeit sein, überhaupt eine Behandlung durchzuführen und so für ein gesundes Gebiss beim Patienten zu sorgen. 

Es gibt Patienten, die allein aus Furcht über Jahrzehnte nicht zum Zahnarzt gehen – bis sie an einen Punkt gelangen, wo es vor Schmerzen einfach nicht mehr geht oder schon der gesamte Körper betroffen ist. An diesem Punkt ist eine Behandlung fast immer schmerzhaft und belastend, gerade in entzündetem Gebiet, kann eine örtliche Betäubung nicht mehr so gut wirken. Lässt sich der Patient ausschließlich unter Vollnarkose vom Zahnarzt behandeln, hat die Risiko-Nutzen-Auswertung in diesem Fall für Angstpatienten eine positive Bilanz. 

Dass die Angst vor dem Zahnarzt überdurchschnittlich häufig vorkommt, haben auch die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenkassen erkannt, weswegen einige Zahnzusatzversicherungen die erweiterte Schmerzausschaltung in ihr Leistungsportfolio aufgenommen haben.

Zahnbehandlung

Wann ist eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose sinnvoll?

Bei langen, aufwendigen Operationen an Wurzeln, Zähnen oder Kiefer kann eine Vollnarkose sinnvoll sein. Beispiele sind das Setzen von Zahnimplantaten oder das Ziehen von mehreren Zähnen (Zahnextraktion), oft den Weisheitszähnen. Hier kann auch die örtliche Betäubung an ihre Grenzen stoßen.


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Wie entsteht Karies?


Bedeutet es, dass in anderen Fällen eine Behandlung unter Vollnarkose beim Zahnarzt ausgeschlossen ist?

Nein, selbst wenn keiner genannten Punkte zutrifft, ist eine Behandlung in Vollnarkose dennoch aus bestimmten Gründen möglich – beispielsweise für die Entfernung aller vier Weisheitszähne gleichzeitig. Der Zahnarzt erklärt die Möglichkeiten, jedoch ist zu beachten, dass in diesem Fall die Kosten für die Vollnarkose und den Mehraufwand im Sinne einer Privatleistung selbst getragen werden müssen. Die angesprochene Behandlung kann nämlich auch schrittweise in mehreren Sitzungen erfolgen, für die eine örtliche Betäubung ausreicht.


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Risiken und Voraussetzungen: Für wen sich die Vollnarkose nicht eignet

Wichtig dafür, dass der Körper die anstrengende Prozedur einer Vollnarkose gut übersteht, ist vor allem der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten. Eine Narkose stellt eine Belastung für den Körper dar: Es können Risiken, Nebenwirkungen und gesundheitliche Folgen mit dem Verfahren verbunden sein. Im Falle einer schwerwiegenden Vorerkrankung und bestimmten chronischen Leiden, etwa einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, bei bestimmten Allergien, früheren Operationen oder einer Schwangerschaft kann es sein, dass eine Vollnarkose nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. Das Risiko wägt der Anästhesist in einem Vorgespräch ab.

Es empfiehlt sich mit dem Zahnarzt doch mal über die Möglichkeiten einer erweiterten Schmerzausschaltung zu sprechen, sollte man zu einem der vielen Angstpatienten in Deutschland gehören. Wenn man auf Nummer sicher gehen will und sich vor finanziellen Fallen absichern möchte, lohnt sich definitiv ein Blick auf eine private Zahnzusatzversicherung!

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Welche Alternativen gibt es zur Vollnarkose?

Für eine Narkose beim Zahnarzt gibt es folgende Optionen:

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Dr. Jens Gottschalk
HIER SCHREIBT Dr. Jens Gottschalk

Dr. Jens Gottschalk ist seit 1997 Zahnarzt und praktiziert seit 2003 in seiner eigenen Praxis im Herzen Münchens. Er betreut seine Patienten in allen Belangen der Zahnheilkunde und ist spezialisiert auf die ästhetische und funktionelle Versorgung komplexer Zahnsituationen

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