PKV für Mütter: Wir beantworten Versicherungsfragen!

Versichert vom ersten Tag an: Damit du und dein Baby den besten Schutz genießen, solltest du dir bei der Auswahl der Krankenversicherung ganz sicher sein. Welche bietet die besten Leistungen? Wer kann überhaupt sein Baby privat versichern? Und was kostet das? Wir beantworten die sieben wichtigsten Fragen rund um die Schwangerschaft.

PKV Mütter

Wenn du ein Baby erwartest oder eine neue Mutter oder Vater geworden bist, dann ist eine Sache wahrscheinlich für dich am wichtigsten: Dass dein Kind gesund ist. Dazu gehört auch, dass dein Nachwuchs gleich nach der Geburt versichert ist. Wenn du dich damit noch nicht auseinandergesetzt hast, kann das Thema PKV für Schwangere auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirken. Nicht mit uns!

Wir zeigen dir in aller Kürze, worauf du achten musst, wenn du dein Baby in der PKV versichern möchtest und welche Leistungen eine PKV für Mütter beinhaltet – damit du dir um die Gesundheit deines Babys keine Gedanken mehr machen musst und dich voll und ganz auf dein neues Elternglück konzentrieren kannst.

PKV für Mütter: Welche Untersuchungen in der Pränataldiagnostik werden übernommen?

Wenn du dein Kind in der PKV versicherst, dann genießt es dort die gleichen Vorteile wie du auch. Doch wie sieht es vor der Geburt aus? Auch während der Schwangerschaft übernimmt die PKV für Mütter zahlreiche Untersuchungen, Kurse und sonstige Zahlungen – alle Vorteile, die du durch deine private Versicherung genießt, bleiben dabei natürlich bestehen. Zu den Leistungen der PKV in der Schwangerschaft gehören zum Beispiel folgende:

Zu den Leistungen der PKV in der Schwangerschaft kann auch die Entbindung in einem Geburtshaus gehören. Zudem kannst du auf Antrag eine Entbindungspauschale erhalten, die dir zusätzlich zu den eigentlichen Kosten der Geburt ausgezahlt wird. 


Wie ist das eigentlich mit der PKV in der Elternzeit?

GKV und PKV im Elternzeitvergleich


Übernimmt die PKV auch Schwangerschaftskurse oder Hebammenleistungen?

Ein Geburtsvorbereitungskurs durch eine Hebamme oder einen Physiotherapeuten sowie Schwangerschaftsgymnastik oder Rückbildungskurse sind kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil deiner Schwangerschaft. Deshalb erstatten einige PKV für Mütter die Teilnahme an solchen Kursen sowie zusätzliche Hebammenleistungen. Was genau übernommen wird, hängt jeweils von deinem Anbieter und deinem Tarif ab – welche PKV für Schwangere du wählst, hat also einen direkten Einfluss darauf, welche Leistungen du bekommst. 

Hier lohnt es sich also, bei einem Wechsel genau hinzuschauen oder beim momentanen Versicherer nachzufragen. Oft nicht erstattet werden Geburtsvorbereitungskursen für Väter. Wenn du das möchtest, solltest du nach einer PKV für Familien suchen, die auch diese Leistung anbietet. Wir bei ottonova erstatten Kurse auch für Partner.


Der Anbieterwechsel in der PKV einfach erklärt

Wie du wechselst und wann es sich lohnt 


Sind Kinder in der PKV mitversichert? 

Diese Frage kommt vor allem auf, wenn die beiden Elternteile unterschiedlich versichert sind. Denn sind beide in der GKV versichert, wird auch das Baby über die Familienversicherung aufgenommen. Sind jedoch beide Elternteile in der PKV, dann muss auch das Baby in der privaten Krankenversicherung versichert werden – oder freiwillig, also kostenpflichtig, in der GKV. Wie sieht es denn nun aus, wenn ein Elternteil privat und ein anderes gesetzlich versichert ist?

In diesem Fall ist die Sache etwas komplizierter. Denn nun kommt es darauf an, wer in der Familie der Hauptverdiener ist, also derjenige mit dem höheren Gehalt. Denn mit diesem wird das Kind zusammen versichert. Ist der Hauptverdiener also in der GKV, ist das Baby in der Familienversicherung. Ist jedoch der Elternteil mit dem höheren Verdienst privat versichert, muss auch das Baby über eine private Krankenversicherung abgesichert werden. Eine Ausnahme stellen unverheiratete Paare dar. Ist hier ein Elternteil privat und eines gesetzlich versichert, haben sie bei der Versicherung ihres Kindes freie Wahl.

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Wie kann ich mein Baby in der PKV versichern? Geschieht das automatisch?

Viele Eltern fragen sich, ob nach der Geburt ihr Baby automatisch in der PKV versichert ist. Sind alle eben genannten Voraussetzungen erfüllt, dann ist dein Kind zwar noch nicht automatisch versichert, allerdings muss deine Krankenversicherung dein Baby aufnehmen. Dafür musst du dein Kind innerhalb der Frist von drei Monaten nach der Geburt anmelden. Auf diese Weise kannst du dein Baby in der PKV versichern, ohne dass eine Gesundheitsprüfung vorausgesetzt werden kann. Bei ottonova ist dein Kind in den ersten drei Monaten übrigens kostenlos versichert.

Auch eine Wartezeit gibt es bei der Anmeldung innerhalb der Frist nicht. Die Anmeldung gilt, insofern sie innerhalb der Frist geschieht, natürlich rückwirkend. Das bedeutet, dass für das Kind keine Versicherungslücke in der Zeit besteht, in der du es noch nicht angemeldet hast. Auch wenn es nicht der Fall ist, dass das Baby automatisch in der PKV versichert ist, hat es so von seiner Geburt an den vollen Schutz.

Mehr zur Kindernachversicherung erfährst du hier.

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Achtung: Für Schwangere gilt eine Wartezeit

Um das Versicherungskollektiv zu schützen, gibt es bei vielen privaten Krankenversicherungen eine Wartezeit von drei bis neun Monaten, in der keine Kosten, beziehungsweise die Kosten für bestimmte Behandlungen noch nicht übernommen werden. Diese Wartezeit gilt auch für die Schwangerschaft. Wechselst du also kurz vor oder während der Schwangerschaft in die PKV, kann es sein, dass du für Behandlungen selbst aufkommen musst. Überlege dir also frühzeitig in die PKV zu wechseln.


Der Babybauch lässt noch auf sich warten?

Hier erfährst du alles zum Thema künstliche Befruchtung und PKV


PKV für Babys: Müssen Neugeborene eine Gesundheitsprüfung machen?

Viele Mütter sorgen sich gerade bei Babys, die mit einer Krankheit oder einer Behinderung auf die Welt kommen, dass diese sich vor der Aufnahme in der PKV einer Gesundheitsprüfung unterziehen müssen. Das ist jedoch nicht der Fall. Denn bist du bereits seit drei Monaten oder mehr bei deiner Versicherung und hältst du die zweimonatige Frist zur Anmeldung deines Kindes ein, dann darf die PKV keine Gesundheitsprüfung verlangen und auch die Wartezeit entfällt – egal, ob dein Kind kerngesund oder krank ist. 

Eine Gesundheitsprüfung fällt also nur an, wenn du entweder die Frist nicht einhältst, du je nach Anbieter noch nicht ausreichend lang versichert bist oder wenn du dein Kind zu einem höheren Tarif als deinem eigenen beziehungsweise bei einer anderen Krankenversicherung versichern möchtest.

Wie hoch ist der Beitrag für mein Baby oder Kind in der PKV?

Wenn du dein Kind in der PKV versichern lässt, dann erhält dieses ohne die Gesundheitsprüfung den Versicherungsschutz, der auch in deinem Tarif abgedeckt ist. Möchtest du einen umfangreicheren Schutz, kannst du entweder vor der Geburt in einen höheren Tarif wechseln, dein Baby in einem höheren Tarif versichern (mit Gesundheitsprüfung und zu höheren Kosten) oder es bei einem anderen Anbieter zu deinem Wunschtarif versichern. Eine Einzelversicherung für Kinder ist jedoch nicht bei allen privaten Krankenversicherungen möglich und in der Regel wird in einem solchen Fall eine Risikoprüfung verlangt, welche zu höheren Kosten führen kann. Die beste Lösung ist es fast immer, dein Kind zu deinem Tarif mitzuversichern.

Anders als in der GKV musst du einen Beitrag für Babys oder Kinder in der PKV bezahlen – allerdings ist die PKV für Kinder viel günstiger als die Versicherung eines Erwachsenen. Die Kosten der privaten Krankenversicherung für Babys belaufen sich meist auf 100 € bis 200 € pro Monat. Zudem entfällt die Pflegepflichtversicherung, solange das Kind selbst nichts verdient. 


Früher war die PKV für Frauen oft teurer

Warum das jetzt anders ist und wann sich die PKV für Frauen lohnt


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PKV für Familien: Warum sind die Kosten für Kinder geringer?

Wenn du dein Kind in der PKV versichern möchtest, solltest du generell mit Kosten rechnen, die maximal halb so hoch sind wie der Tarif der PKV für Mütter oder Väter. Denn die PKV für Kinder ist aus verschiedenen Gründen günstiger als die für Eltern. Beispielweise liegt das daran, dass für ein Kind unter 18 Jahren keine Alterungsrückstellungen gebildet werden und noch kein gesetzlicher Zuschlag verlangt wird. Die Pflegepflichtversicherung fällt bei Minderjährigen in der Regel ebenfalls weg. Auch verursachen Kinder in der Regel weniger Kosten als Erwachsene. So ist die private Krankenversicherung für Neugeborene meist keine hohe finanzielle Belastung für die Eltern.

Ist eine Krankenhaus-Zusatzversicherung für GKV-versicherte Schwangere sinnvoll?

In der Schwangerschaft bietet die PKV für Mütter mehr Leistungen als die GKV. Viele Frauen, die gesetzlich versichert sind, entscheiden sich aus diesem Grund dafür, eine Krankenhaus-Zusatzversicherung abzuschließen und so die Leistungen der GKV aufzustocken. Unter anderem bietet eine solche private Zusatzversicherung eine Behandlung durch den Chefarzt und das Ein- oder Zweibettzimmer – natürlich nicht nur in der Schwangerschaft.

Diese Zusatzversicherung ist kein Muss, lohnt sich aber, wenn dir für deine Geburt ein komfortables Umfeld und eine sehr gute ärztliche Betreuung wichtig sind. Wünschst du dir dieses Leistungspaket für deine Geburt, dann solltest du dir früh genug Gedanken darüber machen. Denn bei den meisten Versicherungen gilt eine lange Wartezeit für die Schwangerschaft oder sie schließen schwangere Frauen aus. Alternativ kannst du für diese Zusatzleistungen natürlich auch selbst zahlen.

Welche PKV für Schwangere du wählst, hat einen großen Einfluss auf die Versorgung deines Kindes – du solltest dich also gut informieren. Mehr zum Thema private Krankenversicherung und Familie liest du hier:

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