Umlageverfahren

Das Umlageverfahren ist ein Verfahren, mit dem die Finanzierung einer Krankenversicherung aber auch der Sozialversicherung und der Arbeitslosenversicherung sichergestellt wird. Die Beiträge gehen direkt an die Leistungsempfänger.

Umlageverfahren einfach erklärt

Sowohl bei der privaten als auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung finanzieren die gesunden Versicherten somit die Kranken. Es gibt jedoch Unterschiede bei der Finanzierung. In beiden Versicherungen zahlen die Versicherten Beiträge, um ihre Gesundheit abzusichern. Die Beiträge werden jedoch unterschiedlich berechnet und verwendet.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung finanzieren die Mitglieder mit ihren Beiträgen die Ausgaben der Versicherung. Ein Teil der Ausgaben wird durch den Gesundheitsfonds und andere Quellen finanziert. Die Höhe der zu zahlenden Beiträge richtet sich also nach dem durchschnittlichen Bedarf der Krankenkassen.

In der privaten Krankenversicherung gilt das Kapitaldeckungsprinzip. Die Versicherungen berechnen die Beiträge vorausschauend für jeden einzelnen Versicherten und bilden Rücklagen, um Beiträge während der gesamten Laufzeit konstant zu halten. Eine Beitragserhöhung aufgrund von Erkrankungen während der Versicherungszeit gibt es nicht.

Wechsel von der GKV in die PKV?

Übersicht über Kündigungsfrist und 3 Schritte bis zur deiner privaten Krankenversicherung.

Weitere Artikel