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Grundfähigkeitsrente

Mit einer guten Krankenversicherung legst du die wichtigste Basis für ein langes und gesundes Leben. Wichtig ist aber auch, sich für den Fall abzusichern, dass ein Unfall verhindert, dass du wie bisher arbeiten kannst. Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es dafür auch die Grundfähigkeitsrente.

Deine gesetzliche oder private Krankenversicherung ist für dich da, wenn du wieder gesund werden willst. Eine wirklich gute Versicherung erkennst du daran, dass sie dich auch dabei unterstützt, gesund zu bleiben.

Wir bei ottonova machen dir zum Beispiel die Gesundheitsvorsorge mit einem digitalen Vorsorgeplaner ganz einfach und mit health X wirst du zum Ernährungs- oder Entspannungsprofi.

Doch was ist, wenn auch der beste Arzt und die gründlichste Vorsorge nicht helfen und dein Körper sich zum Beispiel nach einem Unfall weigert, selbst einfache Bewegungen auszuführen? Für eine gewisse Zeit springt die gesetzliche oder private Krankenversicherung für finanzielle Verluste ein. Bleibt das Einkommen aber dauerhaft aus, bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine gute Absicherung. Eine Alternative ist die Grundfähigkeitsversicherung.

Was ist die Grundfähigkeitsrente?

Die Grundfähigkeitsrente aus der Grundfähigkeitsversicherung funktioniert ähnlich wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Kommt es zum Leistungsfall, also zum Verlust bestimmter Grundfähigkeiten, zahlt die Versicherung dir eine monatliche Rente aus.

Abgrenzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist, dass diese deine Arbeitskraft versichert, während die Grundfähigkeitsrente nur bei Verlust bestimmter Fähigkeiten gezahlt wird.

Der Leistungsauslöser unterscheidet sich also bei beiden Versicherungen. Zwar bietet die Grundfähigkeitsversicherung eine etwas geringere Absicherung als die Berufsunfähigkeitsversicherung, dafür ist sie aber deutlich günstiger.

Grundfähigkeiten, die du absichern kannst

Welche Fähigkeiten dein Versicherungsschutz absichert, hängt vom Tarif ab. Häufig lässt sich mit der Grundfähigkeitsrente der Verlust elementarer Fähigkeiten wie Sprechen abdecken, einige Versicherer zahlen aber auch bei psychischen Erkrankungen.

Diese Grundfähigkeiten kannst du unter anderem absichern:

  • Sprechen
  • Sehen
  • Sitzen
  • Greifen
  • Armbewegung
  • Treppensteigen
  • Autofahren
  • psychische Fähigkeiten wie Konzentration, Gedächtnis, Auffassung

Wann greift die Versicherung?

Viele Versicherer nutzen Fähigkeitskataloge, um die Fähigkeiten damit in verschiedene Kategorien einzuteilen. Katalog A kann zum Beispiel Sehen oder Sprechen umfassen. Verlierst du eine dieser Fähigkeiten, zahlt die Versicherung dir eine monatliche Rente. Bei Katalog B, der zum Beispiel Autofahren oder Sitzen beinhaltet, kann festgelegt sein, dass mindestens drei Fähigkeiten wegfallen müssen, um Anspruch auf die Rente zu haben.

Es gibt auch Versicherer, die keine Kataloge haben und grundsätzlich zahlen, wenn nur eine Fähigkeit verloren geht. Einige Anbieter zahlen zudem, wenn du pflegebedürftig wirst.

Wichtig: Die meisten Anbieter zahlen erst, wenn die Grundfähigkeit für eine bestimmte Zeit wegfällt. In der Regel sind das sechs oder zwölf Monate.

Für wen eignet sich die Grundfähigkeitsrente?

Die Grundfähigkeitsrente ist für Menschen geeignet, die eine günstige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung suchen. Menschen mit vielen Vorerkrankungen zahlen dort oft hohe Beiträge. In der Grundfähigkeitsversicherung ist die Gesundheitsprüfung weniger umfangreich, deshalb sind die Beiträge günstiger.

Die Grundfähigkeitsrente eignet sich außerdem für Menschen, die für ihre Arbeit auf viele Grundfähigkeiten angewiesen sind, zum Beispiel Altenpfleger.


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FAQ

Was ist die Grundfähigkeitsrente?

Hast du eine Grundfähigkeitsversicherung und es kommt zum Leistungsfall, also dem Verlust bestimmter Grundfähigkeiten, zahlt die Versicherung dir eine monatliche Rente aus. Der Verlust der Fähigkeiten muss dafür in der Regel für eine bestimmte Zeit bestehen, zum Beispiel sechs oder zwölf Monate. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung zur PKV- oder GKV-Gesundheitsabsicherung.

Was ist der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert deine Arbeitskraft ab. Sie greift, wenn du aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Die Grundfähigkeitsrente springt dann ein, wenn versicherte Grundfähigkeiten wegfallen. Dabei ist es unerheblich, ob du noch arbeiten kannst oder nicht.

Für wen eignet sich die Grundfähigkeitsrente?

Wer aufgrund von Vorerkrankungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung einen hohen Beitrag zahlen würde, kann vergleichsweise günstig eine Grundfähigkeitsrente abschließen. Sie ist auch für Menschen geeignet, die für ihre Arbeit auf viele Grundfähigkeiten angewiesen sind.

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