Geringverdienergrenze

Wer in Deutschland mit seinem Azubi-Gehalt unter der Geringverdienergrenze liegt, muss die Kosten für die Sozialversicherung nicht tragen.

Geringverdienergrenze einfach erklärt 

Geringverdiener haben oft nur ein niedriges Einkommen zur Verfügung. Da sie dennoch sozialversicherungspflichtig sind, springt der Arbeitgeber bei den Beiträgen für die Krankenversicherung sowie für die Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung ein. Voraussetzung ist das Unterschreiten der Geringverdienergrenze.


Wie hoch ist die Geringverdienergrenze?

Seit 2003 liegt die Geringverdienergrenze bei 325 Euro im Monat. Sie gilt für folgende Personengruppen:

Übersteigt das monatliche Einkommen mit einer Einmalzahlung wie dem Weihnachtsgeld die Geringverdienergrenze, werden die Beiträge zur Sozialversicherung auf die Differenz zu den 325 Euro zwischen dem Auszubildenden und dem Arbeitgeber aufgeteilt.

Übrigens: Geringverdiener sind nicht zu verwechseln mit geringfügig Beschäftigten, die sozialversicherungsfrei sind und bei denen andere Einkommensgrenzen gelten.

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