Private Krankenversicherung für Polizisten: Sicherheit trifft Leistung

Als Polizist gibst du alles für die Sicherheit deiner Mitmenschen und genießt dafür besonderen Schutz durch deinen Dienstherrn. Doch wer sichert deine Gesundheit besser ab: GKV oder PKV? Deine beste Option ist die private Krankenversicherung für Polizisten – dafür gibt es gute Gründe.

PKV Polizisten

Wichtige Fakten kurz zusammengefasst

Ist die PKV für Polizisten sinnvoll?

Polizisten sorgen für Recht und Ordnung – wenn es darauf ankommt mit vollem Körpereinsatz. Um dafür fit zu sein, solltest du bei deiner Gesundheit keine Kompromisse eingehen.

Die beste Absicherung und erstklassige Leistungen bietet dir die private Krankenversicherung. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb sich viele Polizisten für die PKV entscheiden: Sie ist die beste Ergänzung für die Beihilfe und die freie Heilfürsorge.

Beihilfe vs. Heilfürsorge für Polizisten

Früher oder später begegnet jeder Beamte oder Beamtin ihnen: Beihilfe und Heilfürsorge. Im Grunde handelt es sich um zwei Wege für den Dienstherrn, seiner Fürsorgepflicht nachzukommen. Denn Polizeibeamt:innen stehen in einem Dienst- und Treueverhältnis zu Bund oder Land und dürfen dafür besondere Fürsorge erwarten – zum Beispiel im Krankheitsfall. 

Beihilfe einfach erklärt

Bist du Polizist mit Beihilfe, übernimmt dein Dienstherr einen Teil deiner Krankheitskosten. Je nach Bundesland liegt der Anteil zwischen 50 und 80 Prozent. Setzt du dich am Ende deiner Polizeikarriere zur Ruhe, werden 70 Prozent aller Kosten für deine Gesundheitsversorgung übernommen. Auch deine Familie kann Anspruch auf Beihilfe haben.

Du fragst dich, wer den Rest zahlt? Das übernimmt die sogenannte Restkostenversicherung der PKV. Deshalb ist die PKV für Justizwachtmeister, Polizisten und viele andere Beamt:innen so wichtig: Nur sie schließt die Lücke zur Beihilfe. In der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Beamte oder Beamtinnen dagegen in den meisten Bundesländern selbst für ihren Beitrag aufkommen und erhalten keine Beihilfe.

Kurzdefinition für Heilfürsorge

Einige Beamte und Beamtinnen sind besonderen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören neben Feuerwehrleuten, Justizvollzugsbeamten und Soldaten auch einige Polizisten im Vollzugsdienst. Der Dienstherr gewährt ihnen die freie Heilfürsorge und übernimmt 100 Prozent aller erstattungsfähigen Krankheitskosten.

Die Leistungen liegen etwa auf dem Niveau der GKV und die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Einheitlich geregelt ist aber, dass die Heilfürsorge nur von dir selbst und nicht von deiner Familie genutzt werden kann. Angehörige können jedoch Beihilfe erhalten.

Mit der Pension endet die Heilfürsorge. Im Ruhestand hast du dann Anspruch auf Beihilfe – 70 Prozent deiner Gesundheitskosten werden erstattet. Den Rest kannst du dann ebenfalls mit einer PKV für Justizvollzugsbeamte und Polizisten abdecken.


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Tipps zur Beihilfe und Heilfürsorge

Ob du Beihilfe oder Heilfürsorge erhältst, hängt von deinem Dienstherrn ab. Kannst du frei wählen und entscheidest dich für die Heilfürsorge, bist du bis zur Pension an deine Entscheidung gebunden.

Weitere wichtige Fakten und Tipps gibt es hier für dich:

So vereinfachst du deine Abrechnung

Als Beihilfeberechtigter bist du Privatpatient. Du zahlst Arzt-, Apotheken- oder Krankenhausrechnungen also erst einmal selbst und holst dir die Kosten über die Beihilfestelle und deine PKV zurück.

Lösung: Wähle eine PKV mit digitalen Services und zügiger Erstattung – dann musst du oft gar nicht erst in Vorleistung gehen. Blitzschnelle Rechnungserstattung gibt es zum Beispiel bei ottonova.

So sorgst du für die Zukunft vor

Beziehst du Heilfürsorge, musst du früh an deinen Ruhestand denken, denn dann benötigst du eine Restkostenversicherung bei der PKV. Die PKV-Beiträge richten sich unter anderem nach deinem Alter und deinem Gesundheitszustand. Würdest du erst zum Ruhestand einen Vertrag abschließen, wäre dein Beitrag ziemlich teuer.

Lösung: Schließe also rechtzeitig eine große Anwartschaftsversicherung ab – damit werden dein Alter und Gesundheitszustand „eingefroren“ und Altersrückstellungen gebildet. So hast du einen Grund mehr, dich auf den wohlverdienten Ruhestand nach deiner Polizistenkarriere zu freuen. Eine kleine Anwartschaft ist für Polizisten in Ausbildung sinnvoll. Warum, liest du weiter unten.

So sicherst du dich rundum ab

Polizisten brauchen zusätzlich zu Beihilfe oder Heilfürsorge in jedem Fall eine Pflegeversicherung, zum Beispiel bei ihrer PKV. Polizisten mit Heilfürsorge müssen zusätzlich beachten, dass diese nur Leistungen abdeckt, die ungefähr auf dem Niveau der GKV liegen. Gerade die zahnärztliche Versorgung kann dann teuer werden.

Lösung: Beziehst du die Heilfürsorge, kann es sich für dich lohnen, private Zusatzversicherungen für Zahnbehandlungen und Krankenhausleistungen abzuschließen. Damit sicherst du dir erstklassige Leistungen, ohne hohe Kosten fürchten zu müssen. 

Vor- und Nachteile der PKV für Polizei

Die private Krankenversicherung für Polizisten ist nicht nur im Hinblick auf Beihilfe und Heilfürsorge sinnvoll. Es gibt noch weitere Vorteile und wichtige Fakten, die du kennen solltest. 

  • Du bekommst eine günstige Möglichkeit, die Restkosten der Beihilfe zu versichern.
  • Du profitierst von umfangreichen Leistungen, modernen Behandlungsmethoden und kannst sogar alternative Heilmethoden in Anspruch nehmen.
  • Auch deine Familie kann die PKV-Vorteile zu guten Konditionen nutzen.
  • Du kannst schneller zum Facharzt und hast weniger Wartezeit beim Arzt.
  • Im Krankenhaus bist du im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht und wirst vom Chefarzt behandelt.
  • Zahnbehandlungen und Sehhilfen werden je nach Tarif großzügig bezuschusst oder erstattet.
  • Du bist für die Zeit nach deiner Laufbahn abgesichert.
  • Auch Beamt:innen müssen Gesundheitsfragen beantworten und bei bestehenden Vorerkrankungen Risikozuschläge zahlen. Allerdings gibt es einen Kontrahierungszwang: Polizisten müssen aufgenommen werden und zahlen höchstens 30 Prozent Risikozuschlag.
  • Die PKV-Beiträge können im Laufe deines Lebens steigen, weil auch die allgemeinen Gesundheitskosten steigen. Doch auch die GKV wird teurer, im Schnitt steigen die Beiträge sogar kräftiger als in der PKV.
  • Gesundheitsausgaben übernimmst du zunächst selbst und sammelst die Belege für die Erstattung. Eine digitale PKV wie ottonova kann dir dabei viel Arbeit abnehmen.

Angestellte Polizisten

Du bist Polizist und angestellt? Auch dann kannst du von den PKV-Vorteilen profitieren. Wir haben alle Voraussetzungen und wichtige Informationen für angestellte Polizisten für dich zusammengefasst.

PKV für Arbeitnehmer

Was muss eine gute private Krankenversicherung für Polizisten leisten?

Als Polizist hast du andere Ansprüche an deine Gesundheit als beispielsweise Beamte oder Beamtinnen im Finanzwesen. Die PKV bietet viele Gesundheitsleistungen auf hohem Niveau, mit der Wahl deines Tarifs setzt du deinem Beruf entsprechende Schwerpunkte für deine Gesundheit.

Bei ambulanten Behandlungen solltest du beispielsweise einen Tarif wählen, der mindestens bis zum Regelhöchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte und darüber hinaus leistet. So sicherst du dir die beste ambulante Gesundheitsversorgung. Du willst keine Zeit mit Terminen beim Hausarzt verlieren? Dann wähle einen Tarif, mit dem du direkt zum Facharzt gehen kannst.

Für Krankenhausaufenthalte sehen starke PKV-Tarife die Chefarztbehandlung und die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer vor. Ein wichtiger Punkt für Polizisten: Kuren sollten durch deinen Tarif ebenfalls abgedeckt sein. Großen Wert solltest du zudem auf umfangreiche Leistungen für Zahnbehandlungen und Zahnersatz legen. Einige Tarife erstatten bis zu 100 Prozent.

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Was kostet die private Krankenversicherung für Polizisten?

Wie viel die PKV monatlich kostet, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen von deinem Beihilfesatz, zum anderen beeinflussen dein Alter, dein Gesundheitszustand und dein gewünschter Tarif den Beitrag. Bei Vorerkrankungen kommt ein Risikozuschlag hinzu. Dein Beitrag ist deshalb individuell auf dich zugeschnitten.

Als Beamter oder Beamtin mit Heilfürsorge zahlst du bis zu deiner Pension nur die Kosten für eine Anwartschaftsversicherung, die in der Regel im zweistelligen Bereich pro Monat liegen. Je jünger du sie abschließt, desto günstiger ist dein Beitrag.

Du willst sofort herausfinden, was dich die PKV mit Beihilfe kostet? Unser Beitragsrechner macht es dir ganz einfach – jetzt Beitrag berechnen!

PKV für Polizeianwärter: Das gilt in der Ausbildung

In den meisten Bundesländern erhalten Polizisten während der Ausbildung die freie Heilfürsorge. Mit einer kleinen Anwartschaft sichern sie sich direkt im Anschluss an die Ausbildung eine günstige Restkostenversicherung. Bleibt die Heilfürsorge bis zur Pension bestehen, ist die große Anwartschaftsversicherung die richtige Wahl.

Besteht in der Ausbildung Anspruch auf Beihilfe, kann direkt eine private Krankenversicherung für Polizeianwärter abgeschlossen werden. Der Vorteil: Je früher du in die PKV eintrittst, desto günstiger ist dein Beitrag.

Das Thema Krankenversicherung sollte Polizisten bereits vom ersten Tag ihrer Laufbahn an begleiten, damit sie ihren Job lange Zeit gesund ausüben können. Starte am besten direkt mit der Absicherung deiner Risiken: ottonova bietet dir nicht nur leistungsstarke Tarife, sondern auch alle Tools und Fakten, die du brauchst, um den bestmöglichen Schutz deiner Gesundheit zu bekommen. 

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Sabrina Quente

Sabrina ist freie Autorin für Versicherungs- und Digitalisierungsthemen. Sie war Redakteurin bei Fachzeitschriften und lernte als Content Editor bei ottonova die vielen Facetten der Versicherungswelt kennen.

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