Die Ehegattennachversicherung in der privaten Krankenversicherung

Der wichtigste Grund für eine Hochzeit ist die Liebe. Nach dem Ja-Wort gibt es jedoch noch weitere Annehmlichkeiten, über die sich frisch getraute Paare freuen dürfen – dazu zählt auch die Ehegattennachversicherung in der privaten Krankenversicherung.

Ehegattennachversicherung

Für frisch Versicherte gibt es in der PKV für gewöhnlich eine Wartezeit von drei Monaten – diese gilt selbstverständlich nicht bei Unfällen. Erst wenn die reguläre Wartezeit abgelaufen ist, greift dein Versicherungsschutz.

Wie bei vielen Regeln gibt es auch hierfür Ausnahmen, zum Beispiel für Eheleute. Die gesetzliche Krankenversicherung nimmt Ehepartner ohne eigenes Einkommen in die Familienversicherung auf. In der PKV gibt es dafür die Ehegattennachversicherung.

Schneller abgesichert: Das steckt hinter der Ehegattennachversicherung

Nach einer Heirat ergeben sich für Ehegatten verschiedene Vorteile. Neben Steuerersparnissen umfasst das auch den Abschluss einer privaten Krankenversicherung zu erleichterten Bedingungen. Ist einer der Eheleute privat versichert, kann der andere die Ehegattennachversicherung in Anspruch nehmen.

Dein Vorteil: Du kannst die Leistungen der Versicherung dann sofort und komplett ohne Wartezeiten beanspruchen – und das häufig zu besonders guten Konditionen.


Du gesetzlich, ich privat?

Überlegungen für Familiengründer


Kann ich mich nachversichern?

Ob die Nachversicherung für Ehegatten in der PKV für euch in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Außerdem ist zu unterscheiden, ob der zu versichernde Partner über ein eigenes Einkommen verfügt oder nicht.

Voraussetzungen für die Nachversicherung ohne eigenes Einkommen:

Voraussetzungen mit eigenem Einkommen:

Bei eigenem Einkommen gelten die gleichen Voraussetzungen wie für alle anderen PKV-Interessenten: Hier bestimmen dein Alter, Gesundheitszustand und deine gewünschten Leistungen die Höhe deines Beitrags. Voraussetzung für den Abschuss einer PKV ist, dass dein Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt.

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FAQs

Mit der Ehegattennachversicherung kann sich der Ehepartner eines privat Versicherten ohne eigenes Einkommen nach der Heirat ebenfalls in der PKV nachversichern lassen. Der Vorteil: Als Nachversicherter kannst du Leistungen sofort und ohne Wartezeiten in Anspruch nehmen.

Ist dein Ehepartner bereits seit drei Monaten in der PKV versichert, kannst du innerhalb von zwei Monaten nach Eheschließung einen Antrag für die Nachversicherung stellen. Der Tarif in der Krankenvoll- oder Zusatzversicherung muss dem deines Ehegatten ähneln. Außerdem muss eine Gesundheitsprüfung erfolgt sein. Bei eigenem Einkommen gelten die normalen PKV-Voraussetzungen.

Voller Versicherungsschutz ab dem 1. Tag; Wegfall der Wartezeit von 3 Monaten; Vereinfachter Vertragsabschluss; Gleicher Schutz zu vergünstigten Konditionen

Für Ehepartner ohne eigenes Einkommen gilt:

Der Abschluss der Versicherung muss innerhalb der ersten zwei Monate nach Eheschließung erfolgen;

Der Tarif des zu versichernden Ehegatten muss dem des Versicherungsnehmers gleichen;

Die Private Krankenversicherung des Versicherungsnehmers muss seit mindestens 3 Monaten bestehen.

Für Ehepartner mit eigenem Einkommen, spielt dieses bei Abschluss eine entscheidende Rolle, die von der jeweiligen PKV und der Familiensituation abhängt.

Wird ein Ehepartner in die bestehende private Krankenversicherung mit aufgenommen, muss dieser eine je nach PKV individuelle Gesundheitsprüfung ablegen.

ottonova Magazin Autor
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Isabel Sigmund

Isabel beantwortet als Senior Sales Agent und PKV-Expertin jeden Tag alle Fragen rund um das Thema Krankenversicherung. Sie hat selbst 2 Jahre als Expat im Ausland gelebt und weiß wovon sie spricht.

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