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Höchstbeitrag GKV 2019/2020? Ja, es wird wieder teurer!

Gerade, wenn du selbstständig bist, wirst du dich früher oder später fragen: Soll ich mich lieber privat oder gesetzlich krankenversichern? Ein wichtiger Faktor, den du in deine Überlegungen miteinbeziehen solltest, ist der GKV-Höchstbeitrag – wir zeigen dir, wie dieser 2019 und 2020 ausfällt.

Hoechstbeitrag Gkv B

Bestellst du beim Italiener lieber Pizza oder Pasta? Fährst du mit dem Rad ins Büro oder doch mit dem Auto? Verbringst du deinen Urlaub am Meer oder in den Bergen? Jeden Tag fällst du hunderte Entscheidungen – große und kleine, bewusste und unbewusste. Experten gehen davon aus, dass Erwachsene jeden Tag etwa 20.000 Blitzentscheidungen treffen. Eine wichtige Frage, vor der insbesondere Selbstständige stehen, ist die nach der passenden Versicherungsform. Denn als Selbstständiger oder Freiberufler hast du grundsätzlich die Wahl, ob du dich freiwillig gesetzlich krankenversichern oder ob du Mitglied einer privaten Krankenversicherung werden möchtest. Und genau wie bei der Frage, ob du lieber Pizza oder Pasta essen möchtest, gibt es auch bei dieser Entscheidung zwischen GKV und PKV keine pauschale Antwort oder Empfehlung.

Es gibt allerdings ein paar Kriterien, die du in deine Überlegungen miteinfließen lassen solltest, um die für dich richtige Wahl zu treffen. Ein wichtiger Faktor ist beispielsweise der Höchstbeitrag GKV 2019/2020. Wir zeigen dir, wie hoch der Maximalbeitrag für die Krankenversicherung 2019 ausfällt und geben dir einen Ausblick auf 2020.

Höchstbeitrag Krankenversicherung 2019: Worauf es ankommt

Wenn du gesetzlich versichert bist, richtet sich dein monatlicher Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung nach deinem Einkommen. Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 14,6 % des Einkommens, der ermäßigte Beitragssatz bei 14,0 %. Außerdem erheben viele gesetzliche Krankenkassen individuelle Zusatzbeiträge – im Durchschnitt beträgt dieser zusätzliche Beitrag 2019 0,9 %. In der GKV bist du allerdings nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze beitragspflichtig: Diese legt fest, bis zu welchem Jahreseinkommen du Beiträge an die GKV entrichten musst.

Gut zu wissen:

2019 liegen die Werte bei 4.537,50 Euro monatlich bzw. 54.450,00 Euro (brutto) jährlich. Bei einem Zusatzbeitrag von 0,9 % ergibt sich daraus für 2019 ein monatlicher Höchstbeitrag von 703,31 Euro, den freiwillig GKV-Versicherte mit Krankengeld-Anspruch an die gesetzliche Krankenversicherung abführen müssen. Hinzu kommt noch der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung, der für Kinderlose bei 149,74 Euro liegt.

Beachte dabei bei Selbstständigkeit: In die Berechnung des relevanten Einkommens fließen nicht nur Einkünfte aus deiner selbstständigen Tätigkeit mit ein, sondern zum Beispiel auch Einnahmen aus Kapitalanlagen und Vermietungen. Als Selbstständiger hast du keinen Arbeitgeber, der die Hälfte des GKV-Beitrags übernehmen würde – du zahlst den Krankenkassenbeitrag also zu 100 % selbst. Als Angestellter in der GKV übernimmt dein Arbeitgeber 50 % des Beitrags.

GKV-Höchstbeitrag 2019: Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Wie hoch die Beitragsbemessungsgrenze ausfällt, entscheidet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jedes Jahr neu. Der Grund: Diese Rechengröße wird an die allgemeine Einkommensentwicklung in Deutschland angepasst. Wenn die Löhne steigen, steigt also auch die Beitragsbemessungsgrenze – und damit der Höchstbeitrag für die GKV.

Das BMAS hat seinen Entwurf für die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2020 bereits vorlegt. Demnach steigt die Beitragsbemessungsgrenze auf 4.687,50 Euro monatlich beziehungsweise 56.250,00 Euro (brutto) jährlich. Für Selbstständige, die freiwillig gesetzlich versichert sind, bedeutet dies einen Anstieg des Höchstbeitrags für die GKV auf 726,56 Euro, inklusive des derzeit durchschnittlichen GKV-Zusatzbeitrags. Allerdings wird wohl auch dieser 2020 steigen – von derzeit 0,9% auf 1,1%.

Es wird wieder teurer: Der Höchstbeitrag GKV 2019 liegt demnach bei 703,31 Euro und steigt im Jahr 2020 auf 726,56 Euro.

Gibt es auch einen Mindestbeitrag für die gesetzliche Krankenkasse?

Die Beitragsbemessungsgrenze gilt sowohl für freiwillige als auch für Pflichtversicherte. Für freiwillig versicherte Selbstständige gibt es aber auch eine Mindesteinkommensgrenze, die derzeit bei 1.038,33 Euro liegt. Daraus ergibt sich ein Mindestbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung: Für Selbstständige ohne Krankengeld-Anspruch liegt der GKV Mindestbeitrag 2019 bei 145,37 Euro. Nimmt man noch den aktuellen durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 0,9 % hinzu, kommen Selbstständige auf einen Mindestbeitrag von 154,71 Euro für die Krankenkasse. Wer als Freiberufler wenig verdient, zahlt durch das einkommensabhängige Versicherungsmodell der GKV also einen geringeren Beitrag, mindestens aber 145,37 Euro.

So können Selbstständige ihren Beitrag für die GKV berechnen

Möchtest du nun wissen, wie hoch dein persönlicher Beitrag für die GKV als freiwillig Versicherter ausfallen würde?


Du möchtest deinen individuellen GKV-Beitrag bestimmen?

Zum Beitrags-Rechner.


Den Wert, den der Online-Rechner ausspuckt, kannst du als wichtige Entscheidungsgrundlage nutzen: Möchtest du dich freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern? Oder käme für dich eher eine private Krankenversicherung infrage? Wann kannst du mit der richtigen Krankenversicherung sparen? Wenn du beispielsweise als Selbstständiger also mit deinen Einkünften nahe an oder über der Beitragsbemessungsgrenze liegst und damit (fast) den Höchstbeitrag in die GKV einbezahlst, kann ein Wechsel zur PKV bares Geld sparen.

Neben deinen persönlichen Beitragskosten und dem GKV-Höchstbeitrag spielen natürlich auch noch andere Faktoren eine bedeutende Rolle, wenn es um die Wahl des für dich idealen Versicherungsmodells geht. Ein wichtiges Entscheidungskriterium sind die Leistungen: Privatpatienten genießen gegenüber gesetzlich Versicherten einige Vorteile, darunter beispielsweise freie Arzt- und Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung und kürzere Wartezeiten für Termine bei Fachärzten. Auch das solltest du bei deinen Überlegungen, ob du in die PKV wechseln solltest, miteinbeziehen.

Weniger Geld für bessere Leistungen? Doch, das gibt’s!

Für freiwillig Versicherte wird es teurer: Der Höchstbeitrag für die GKV steigt 2020 im Vergleich zu 2019 wieder einmal an. Und auch der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den die gesetzlichen Krankenkassen erheben, wird sich erhöhen. Wer als Selbstständiger GKV-Mitglied ist, sollte den erneuten Preisanstieg zum Anlass nehmen, über einen Wechsel nachzudenken und sich dabei folgende Fragen stellen: Lohnt es sich für mich aufgrund des GKV-Höchstbeitrags noch, in der gesetzlichen Krankenkasse zu bleiben? Oder käme ich als Mitglied einer PKV vielleicht sogar günstiger weg? Denn durch die einkommensunabhängigen Beiträge und der Möglichkeit, mit der Wahl des Selbstbehalts den Beitrag zu beeinflussen, zahlen viele Selbstständige in einer privaten Krankenversicherung unterm Strich deutlich weniger – und das bei einem spürbar verbesserten Versicherungsschutz und einer optimalen Versorgung im Krankheitsfall.


Was bietet ottonova und wie hoch wäre mein Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

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Wenn du die Frage „GKV oder PKV?“ für dich in Ruhe durchgerechnet hast, dann hast du möglicherweise großes Einsparpotenzial entdeckt und kannst das kaum glauben. Wer bezahlt schon gerne zu viel, wenn es woanders günstiger geht und das Preis-Leistungs-Verhältnis auch noch viel besser ist? Wenn für dich die PKV infrage kommt, musst du dich auch nicht mehr über den Anstieg des Höchstbeitrags der GKV 2019/2020 ärgern und kannst dich ganz entspannt wichtigeren Themen widmen: Zum Beispiel dem Ausbau deines eigenen Business oder Möglichkeiten, zu entspannen. Und mit dem Geld, das du gegenüber der GKV sparst, kannst du effektiv fürs Alter vorsorgen und deine Gesundheit lange genießen.


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