Zahnzusatzversicherung Kinder: Schutz für die Kleinen

Milchzähne fallen sowieso aus – trotzdem ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder bereits ab drei oder vier Jahren sinnvoll. Wie eine private Zahnzusatzversicherung Eltern vor hohen Kosten beim Kinderzahnarzt und Kieferorthopäden schützt, verraten wir dir hier.

Zahnzusatzversicherung Kinder B

Das Wichtigste in Kürze

Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder übernimmt Leistungen, die über die Grundversorgung durch die gesetzliche Krankenkasse hinausgehen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn leichte Fehlstellungen mit einer Zahnspange korrigiert werden sollen – denn die zahlt die GKV nicht. Auch besonders angenehme und optisch schöne Lösungen wie innenliegende und transparente Zahnspangen werden nur von einer privaten Zahnzusatzversicherung für Kinder getragen.

Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

Wenn du deinen kleinen Sohn oder deine Tochter fragst, was er bzw. sie auf der Welt am meisten hasst, kommt als Antwort wahrscheinlich: „Fette, feuchte Schmatzer von der Großtante!“, „Zimmer aufräumen!“ und natürlich „Zahnarztbesuche!“ Häufig müssen Eltern jede Menge Überzeugungsarbeit leisten und Bestechungsversuche auffahren („Danach bekommst du ein Eis!“), wenn der Kontrolltermin beim Dentisten ansteht. Klar, insbesondere spezialisierte Kinderzahnärzte geben sich viel Mühe mit den Kleinen. Doch selbst das tollste Spielzeug im Wartezimmer kann die Stimmung bei den Knirpsen nicht heben, wenn sie auf den gruseligen Stuhl klettern und den Mund für den „Onkel Doktor ganz weit aufmachen“ sollen. 

Für Mama und Papa kommt das mulmige Gefühl erst nach der Diagnose. Denn längst nicht jede Zahnbehandlung bei Kindern wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wenn die Kids zum Beispiel eine Zahnspange brauchen, kann das schnell mehrere tausend Euro kosten. Dann stellt sich die bange Frage: Was fällt in den Bereich der Kassenleistung, was muss aus eigener Tasche gestemmt werden? 

Wer sich vor hohen Kosten schützen möchte, sollte rechtzeitig Folgendes überlegen: Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll und wann sollten Eltern sie abschließen? Wir haben die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Zahnzusatzversicherungen für Familien.


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Was zahlt die GKV und was die PKV in Sachen Kieferorthopädie ab?

Für viele erwachsene Kassenpatienten ist eine Zahnzusatzversicherung unverzichtbar, um ihr Lächeln zu schützen – schließlich ist hochwertiger Zahnersatz teuer und muss oft auf eigene Rechnung bezahlt werden. Für die Kleinen sind Implantate normalerweise noch kein großes Thema – sofern nicht eines der Beißerchen einem Sportunfall zum Opfer fällt und zum Beispiel von einem Fußball ausgeschlagen wird. 

Anders sieht es bei den Kosten für kieferorthopädische Behandlungen aus: Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen eines Jahrgangs trägt heute eine Zahnspange. Es ist also gut möglich, dass der eigene Nachwuchs früher oder später eine „Klammer“ braucht, um Fehlstellungen zu korrigieren. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür im Rahmen der medizinischen Grundversorgung. Die Voraussetzungen sind allerdings, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, vor dem 18. Geburtstag des Kindes beginnt und bis zum erfolgreichen Abschluss durchgehalten wird.

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Was bedeutet in diesem Zusammenhang „medizinisch notwendig“? 

Ganz einfach: Bei der Begutachtung des Gebisses ermittelt der Arzt den Schweregrad der Zahn- oder Kieferfehlstellung des Sprösslings. Dieser Schweregrad fällt in eine der fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG).

Bei KIG 1 = sehr leichte Fehlstellung und KIG 2 für eine leichte Fehlstellung zahlt die gesetzliche Krankenversicherung nicht. Erst ab KIG 3, einer mittleren Fehlstellung, springt die gesetzliche Krankenkasse ein.

Wie viel zahlt die GKV?

Die Kasse zahlt 80% der veranschlagten Kosten für die Zahnspange. Die restlichen 20% müssen die Eltern zunächst selbst tragen. Erst wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, wird der Eigenanteil von der GKV zurückerstattet. Das soll ein Anreiz für Kinder und Eltern sein, die oftmals jahrelange kieferorthopädische Behandlung bis zum Ende durchzuhalten.

Wenn die gesetzliche Krankenkasse bei mittleren (KIG 3), schweren (KIG 4) und sehr schweren (KIG 5) Fehlstellungen bis zu 100% der Kosten erstattet, ist dann eine Zahnzusatzversicherung für Kinder in Bezug auf die Kieferorthopädie überhaupt sinnvoll? 

Viele Eltern finden: ja! Denn mit einer privaten Zahnzusatzversicherung für Kinder entfällt der (vorläufige) Eigenanteil von 20% – dadurch entstehen Mama und Papa keinerlei Kosten, wenn die Kleinen eine Klammer brauchen. Mehr noch: Je nach gewähltem Tarif übernimmt die Zahnzusatzversicherung für Kinder alle Kosten der Kieferorthopädie. Das bedeutet, dass die Zahnzusatzversicherung die Zahnspange auch dann bezahlt, wenn eine leichte oder sehr leichte Fehlstellung diagnostiziert wurde. Denn Zahnärzte und Kieferorthopäden raten auch in diesen Fällen oft trotzdem zu einer Korrektur. Sei es aus kosmetischen Gründen oder um eine teure Folgebehandlung zu vermeiden. 

Gut zu wissen:

Mit einer Zahnzusatzversicherung für Kinder ist häufig eine angenehmere, schmerzfreiere Behandlung möglich. Die PKV trägt nämlich abhängig vom gewählten Tarif auch privatärztliche Sonderleistungen wie innenliegende Zahnspangen oder Mini-Brackets, die kürzer getragen werden müssen und einfacher zu pflegen sind. Eine echte Erleichterung für die Kleinen!

Was kostet eine Zahnzusatzversicherung für Kinder?

Wie hoch die Kosten für eine Zahnzusatzversicherung für Kinder ausfallen, hängt natürlich vom gewählten Tarif ab. Wenn du Preise verschiedener Anbieter vergleichst, achte darauf, dass die angebotenen Leistungen auch zu den Bedürfnissen von Milchzahn- und Wackelzahnträgern passen. Wie bereits erwähnt, spielen Zahnimplantate in jungen Jahren noch keine so große Rolle, dafür sind die Leistungen im Bereich der Kieferorthopädie umso wichtiger. 

Darüber hinaus sollte auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung von der Zahnzusatzversicherung übernommen werden. Denn vor allem Kinder und Jugendliche mit Zahnspange haben immer wieder Probleme mit hartnäckigen Ablagerungen wie Zahnstein oder Plaque. Ebenfalls empfehlenswert sind Tarife, die eine Versiegelung der Kauflächen auf den hinteren und vorderen Backenzähnen beinhalten. Eine solche Fissuren-Versiegelung kann Karies an schwer zu erreichenden Stellen verhindern.

Bei der Zahnzusatzversicherung von ottonova hast du grundsätzlich die Wahl zwischen drei Tarifstufen. Unser Business Class Tarif und unser First Class Tarif schließen Kieferorthopädie-Behandlungen für Kinder mit ein. Wie hoch die monatlichen Beiträge sind, hängt vom Alter der Kids ab. 

Du kannst deine individuellen Beiträge ganz easy online berechnen. Ein Beispiel: Für ein achtjähriges Kind liegt der Business Class Tarif bei 13,98 € im Monat und der First Class Tarif bei 17,51 €.


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Welche Zahnzusatzversicherung zahlt die Zahnspange?

Nicht jede Zahnzusatzversicherung für Kinder deckt die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen wie zum Beispiel eine Zahnspange ab. Bei ottonova sind es die Tarife Business Class und First Class, die die Kosten für Kieferorthopädie bei Kindern bis zu 100% übernehmen. Es lohnt sich also, nicht nur die Preise, sondern auch die enthaltenen Leistungen zu vergleichen. Weitere Informationen zur Zahnzusatzversicherung von ottonova, dem Testsieger bei Stiftung Warentest, bekommst du hier.

Jede Menge praktische Tipps für schöne, gesunde Zähne findest du im ottonova Magazin. Wir erklären dir zum Beispiel, wie Karies entsteht und wie du die gefürchteten Löcher im Zahn verhindern kannst. Außerdem verraten wir allen, die von Angst vorm Bohrer geplagt werden, was eine Vollnarkose beim Zahnarzt kostet und klären, ob und wie du deine private Zahnzusatzversicherung von der Steuer absetzen kannst.

Wann solltest du eine Zahnzusatzversicherung für Kinder abschließen?

Kurz gesagt: Je eher du eine Zahnzusatzversicherung für deine Kinder abschließt, umso besser. Denn hat der Zahnarzt erst einmal eine Fehlstellung entdeckt, kann die PKV bestimmte Behandlungen aus ihrem Leistungsspektrum ausschließen. Ab wann ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder also ratsam? Ausführliche Antwort: Sobald das Milchzahngebiss komplett entwickelt ist, also mit drei oder vier Jahren, ist der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung für die Kleinen sinnvoll. 

Sobald der Zahnwechsel einsetzt, kann der Zahnarzt etwaige Zahn- oder Kieferfehlstellungen erkennen und in der Krankenakte vermerken – das erschwert die Gesundheitsprüfung, die vor Abschluss einer Zahnzusatzversicherung durchgeführt wird. Möchtest du nachträglich eine Zahnzusatzversicherung für deinen Nachwuchs abschließen, also nach der Diagnose einer Fehlstellung, kann es unter Umständen teurer werden.

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