Zusatzbeitrag in der GKV – Funktion & Höhe

Während Versicherte in der PKV einen individuellen Beitrag zahlen, sind die Beitragssätze in allen Krankenkassen gleich. Einziger Unterschied: der Zusatzbeitrag. Wir zeigen dir, warum es ihn gibt und wie hoch er ist.


Seit 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz auch einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen. Er erfüllt zwei Funktionen für die gesetzliche Krankenversicherung:

Die Höhe des Zusatzbeitrages unterscheidet von Kasse zu Kasse. Er ist nach oben nicht begrenzt. Allerdings müssen sich die Kassen die Höhe des Zusatzbeitrags vom Bundesversicherungsamt genehmigen lassen.


FAQ

Im Jahr 2020 liegt der Zusatzbeitrag im Durchschnitt bei 1,1 Prozent. Es wird erwartet, dass er 2021 aufgrund hoher Gesundheitsausgaben drastisch steigen könnte – auf über zwei Prozent.

Der Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein Mittel, mit dem die Kassen finanzielle Defizite ausgleichen können. Für dich kann er ein Kriterium bei der Auswahl der Krankenkasse sein – denn der Zusatzbeitrag wird von jeder GKV individuell erhoben.

Jeder, der Mitglied in der GKV ist, zahlt den Zusatzbeitrag. Angestellte und Rentner zahlen die Hälfte, Selbstständige tragen die Kosten allein. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für Empfänger von Arbeitslosengeld oder für junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

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