Der Notlagentarif für Privatversicherte

Seit 2009 besteht in Deutschland eine Versicherungspflicht. Selbst wenn ein Versicherter der Zahlung seiner Beiträge nicht rechtzeitig nachkommen kann, bleibt er versichert. Das PKV-Unternehmen kann den Vertrag dann unter Umständen auf den Notlagentarif umstellen.

Definition Notlagentarif:

Der Notlagentarif in der PKV ist ein Sozialtarif für Versicherte, die aufgrund einer finanziellen Notlage ihre Beiträge nicht zahlen können. Anders als der Basistarif ist der Notlagentarif nicht frei wählbar. Er wird in finanziellen Ausnahmesituationen durch den Versicherer „aktiviert“, um einen günstigen Mindestversicherungsschutz zu gewährleisten, bis der Versicherte seine Beitragsschulden beglichen hat.

FAQ

Der Notlagentarif ist ein 2013 eingeführter Sozialtarif für PKV-Versicherte, die aufgrund einer finanziellen Notlage ihre Beiträge nicht zahlen können. Anders als der Basistarif ist dieser Tarif nicht frei wählbar. Er soll Versicherten einen günstigen Mindestversicherungsschutz bieten, bis sie ihre Beitragsschulden beglichen haben. Da er besonders günstig ist, bietet er nur einen reduzierten Leistungsumfang.

Kannst du deinen Beitrag nicht zahlen, schickt dir deine Versicherung zwei Mahnungen. Kommst du deiner Zahlungsverpflichtung nicht innerhalb von drei Monaten nach, stellt die PKV deinen Vertrag auf den Notlagentarif um. Ein Teil des Beitrags deckt sie aus deinen bisher gebildeten Alterungsrückstellungen, neue Rückstellungen werden vorerst nicht gebildet.

Sind sämtliche Beitragsschulden, Säumniszuschläge und Mahnkosten beglichen, erfolgt automatisch die Umstellung deines Vertrags auf deinen alten Tarif. Termin dafür ist der erste Tag des übernächsten Monats nach Begleichen der Schulden.

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