Negativliste

Warum müssen Kassenpatienten einige Medikamente selbst zahlen und andere nicht? Woher weiß dein Arzt, was er dir verschreiben darf? Antworten liefert die Negativliste.

Definition Negativliste

In der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmt ein einheitliches Hilfsmittelverzeichnis, was die GKV erstattet – und was nicht. In dieses Hilfsmittelverzeichnis fließt auch die sogenannte Negativliste ein.

Die Negativliste führt alle Arznei-, Heil- und Hilfsmittel auf, die unwirtschaftlich sind und damit nicht von der GKV übernommen werden. Sie ist also ein Mittel, um die Kosten in der GKV einzudämmen.


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FAQ

Als Teil der deutschen Arzneimittel-Richtlinie dient die Negativliste Vertragsärzten als Orientierung beim Verschreiben von Medikamenten. Ziel ist eine wirtschaftliche und qualitätsgesicherte Versorgung mit Arzneimitteln. Um Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen zu dämpfen, führt die Negativliste alle Arznei-, Heil- und Hilfsmittel auf, die unwirtschaftlich sind und deren therapeutischer Nutzen nicht nachgewiesen ist.

Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern gibt es in Deutschland keine offizielle Positivliste. Zwar wird die Einführung einer solchen Liste immer wieder diskutiert, jedoch seit Jahren ohne Ergebnis. Im Zusammenhang mit dem Hilfsmittelverzeichnis der GKV und Hilfsmittelkatalogen der PKV gibt es jedoch Listen, die wie Positivlisten funktionieren.

Wenn du privat versichert bist, richtet sich die Erstattung deiner Arzneimittel nach deinem Tarif. Außerdem zählt, was im Hilfsmittelkatalog der jeweiligen PKV steht: Dieser kann offen oder geschlossen sein. Was erstattet wird, ist entweder klar festgelegt oder kann durch Innovationen jederzeit ergänzt werden.

Kostenerstattung bei ottonova

Welche Kosten ottonova erstattet, haben wir in den Übersichten zu unseren Tarifen zusammengefasst.

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