Chronische Erkrankung

Eine chronische Erkrankung begleitet Patienten über eine lange Zeit und hat auch Auswirkungen auf die Beiträge und Zuzahlungen bei der Krankenversicherung.

Definition chronische Erkrankung

Chronische Erkrankungen sind vor allem in Industrienationen verbreitet – doch was ist eine chronische Erkrankung? Gemeint sind körperliche und geistige Gesundheitsprobleme, die über längere Zeit bestehen und schwer heilbar sind. Dazu gehören Krebserkrankungen, chronische Lungenerkrankungen oder Diabetes mellitus.

Um eine chronische Erkrankung zu behandeln, sind eine fachärztliche Betreuung und die aktive Mitarbeit des Erkrankten notwendig. Deshalb gibt es in Deutschland für einige chronische Krankheiten strukturierte Behandlungsprogramme, sogenannte Disease-Management-Programme.

In der gesetzlichen Krankenversicherung werden chronisch Erkrankte bei Zuzahlungen entlastet. Dazu müssen Versicherte nachweisen, dass sie ein Jahr lang mindestens einmal pro Quartal wegen derselben Krankheit zum Arzt mussten und bei ihnen entweder Pflegebedürftigkeit vorliegt oder ein bestimmter Grad der Behinderung. Eine schwerwiegend chronische Erkrankung liegt vor, wenn eine kontinuierliche medizinische Versorgung notwendig ist, weil die Krankheit sonst lebensbedrohlich wird.

Um das Versichertenkollektiv zu schützen, kann in der privaten Krankenversicherung nicht jede chronische Erkrankung versichert werden und je nach Erkrankung fallen Risikozuschläge an.

Die 11 Gesundheitfragen von ottonova

Nur so können wir dein individuelles Risiko einschätzen und deinen persönlichen Beitrag berechnen.

Weitere Artikel