Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung

In der Zahnzusatzversicherung gibt es zwei Modelle zur Kalkulation der Tarife: Die Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung und die Zahnzusatzversicherung ohne Altersrückstellung. Die eine Variante bildet Rücklagen für das Alter, die andere nicht. Was Altersrückstellungen genau sind und was die Vorteile und Nachteile beider Versicherungen sind, erläutert dieser Artikel.

Was sind Altersrückstellungen bei der Zahnzusatzversicherung?

Bis zum Jahr 2007 gab es in Deutschland in der Zahnzusatzversicherung nur Tarife mit Rückstellungen. Heute bieten nur noch wenige Zahnzusatzversicherungen überhaupt noch Verträge zu Tarifen mit Altersrückstellungen an. Doch was ist überhaupt eine Altersrückstellung (auch Alterungsrückstellung genannt) genau?


Was ist eine Altersrückstellung?

Eine Altersrückstellung ist eine finanzielle Rücklage zur Vorsorge für das Alter und den damit verbundenen steigenden Behandlungsbedarf und die medizinischen Kosten. Dieser Sparanteil ist im Beitrag zur einer Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung direkt enthalten. Durch die Altersrückstellungen können die Beiträge auch im Alter stabiler gehalten werden.

Denn mit steigendem Alter steigen auch die Kosten, die ein Tarif für Versicherte erstattet, durch zunehmende Gesundheitsprobleme. Die Zahnzusatzversicherung muss zum Beispiel im Alter öfter für Zahnersatz oder eine Zahnbehandlung aufkommen. In die Altersrückstellungen sind diese Kosten bereits mit einkalkuliert.

Achtung!

Eine Altersrückstellung ist kein persönliches Guthaben, sondern wird für das gesamte Versicherungskollektiv der Versicherung angelegt. Bei Kündigung oder Wechsel der Versicherungsgesellschaft gehen die Altersrückstellungen verloren. Sie können nicht mit zu einer anderen Versicherung genommen werden.


Was ist der Unterschied zwischen Zahnzusatzversicherungen mit Altersrückstellung und ohne?

Es gibt zwei Arten der Kalkulation für Versicherungsgesellschaften, die Tarife der Zahnzusatzversicherung anbieten:

Diese Art der Versicherungen unterscheiden sich darin, ob Rücklagen für das Alter der Versicherungsnehmer in den Beitragszahlungen der Zahnversicherungen eingepreist sind.

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Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung

Eine Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung bedeutet: es werden im Tarif Rücklagen gebildet und somit ein Sparbeitrag aufgebaut, um Kosten für die Zahngesundheit im Alter auffangen zu können.

Die Prämien sind dabei höher als die durchschnittlichen Kosten, die ein Versicherter im aktuellen Lebensalter verbraucht, um so ein Reserve-Kapital für sein Alter und die Versicherungsgemeinschaft aufbauen zu können. Die Anbieter einer solchen Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung müssen den Versicherungsbeitrag altersbedingt nicht anpassen.

Kurz gesagt: In einer Versicherung mit Alterungsrückstellung bleibt der Beitrag über die Jahre weg konstant. Allerdings ist der Beitrag aber von Versicherungsbeginn an höher. Sie lohnen sich nur, wenn man sich bis zu 30 Jahre an ein Versicherungsunternehmen bindet.


Zahnzusatzversicherung ohne Altersrückstellung

Eine Zahnzusatzversicherung ohne Altersrückstellung bedeutet: Das Versicherungsunternehmen erhöht den Beitrag automatisch alle drei bis fünf Jahre während der Vertragslaufzeit. Da auch die Erstattung für Leistungen mit dem Alter steigt und keine Rücklagen für diese Kosten im Tarif eingepreist sind, muss der Beitrag altersbedingt angepasst werden.

Die genaue Höhe der Beiträge werden dabei in Altersklassen eingeteilt. So kann der Beitrag aber auch wieder sinken. Es gibt zum Beispiel bei der ottonova Zahnzusatzversicherung eine Beitragsanpassung nach unten bei bestimmten Alterssprüngen der versicherten Person: von 59 auf 60 Jahre (Zahn 70 / Zahn 85 / Zahn 100) oder 17 auf 18 Jahre (Zahn 85 / Zahn 100).

Die Prämie dieser Versicherungen entspricht dem tatsächlichem Risiko eines Versicherungsnehmers, eine Leistung im aktuellen Alter beanspruchen zu müssen. Deshalb sind diese Tarife günstiger, da die Wahrscheinlichkeit in jungen Jahren wesentlich geringer ist, hochpreisige Leistungen für die Zähne in Anspruch nehmen zu müssen.

Kurz gesagt: In einer Zahnzusatzversicherung ohne Alterungsrückstellung steigt zwar der Beitrag mit dem Alter. In jüngeren Jahren sind diese Versicherungen aber wesentlich günstiger. Sie lohnen sich, wenn man Tarife mit flexiblerem Schutz der Zähne bevorzugt.

Vergleich von Zahnzusatzversicherungen mit und ohne Altersrückstellungen:

Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung

Zahnzusatzversicherung ohne Altersrückstellung

Sparanteil im Beitrag

kein Sparanteil im Beitrag

teurer schon in jungen Jahren

günstiger in jungen Jahren

stabiler Beitrag

altersbedingt steigender Beitrag

gebunden an Versicherung

flexibel bei Tarifwechsel

Wie viel kostet eine Zahnzusatzversicherung mit und ohne Altersrückstellungen?

Wie viel eine Zahnzusatzversicherung egal ob mit oder ohne Altersrückstellung kostet ist abhängig vom Geburtsdatum und den gewünschten Leistungen. Die Tarife von Zahnzusatzversicherungen ohne Altersrückstellungen sind besonders in jungen Jahren günstiger als die von Zahnzusatzversicherungen, die Rückstellungen bilden.

In einem Tarif ohne Alterungsrückstellung wird nur das tatsächliche Risiko im Versicherungsbeitrag abgebildet, nicht aber ein zusätzlicher Sparanteil gezahlt wie in der Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung.


Zur Prämie hinzu können noch Risikozuschläge für Vorerkrankungen kommen. Tarife mit Altersrückstellungen veranschlagen natürlich noch zusätzlich den oben genannten Sparanteil.

Tarif-Tabelle ottonova Zahnzusatzversicherung ohne Alterungsrückstellung:

Lebensalter

Zahn 70

Zahn 85

Zahn 100

0-17

2,18 €

14,10 €

17,66 €

18-24

8,80 €

9,81 €

15,42 €

25-29

8,80 €

12,68 €

20,18 €

30-34

11,60 €

17,80 €

28,44 €

35-39

13,16 €

20,08 €

34,15 €

40-44

15,48 €

24,53 €

42,46 €

45-49

16,88 €

27,48 €

48,47 €

50-54

19,22 €

31,92 €

57,76 €

55-59

21,38 €

35,83 €

66,33 €

ab 60

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Gibt es Beitragserhöhungen bei Tarifen mit Altersrückstellung?

Ja, auch in Tarifen mit Altersrückstellungen können Beiträge durch steigende medizinische Kosten erhöht werden. Dies nennt sich außerordentliche Beitragsanpassung. Eine solche außerordentliche Anpassung der Beiträge ist sowohl bei Tarifen mit und ohne Altersrückstellung möglich.

Steigen die Ausgaben für zahnmedizinische Leistungen höher als vorher kalkuliert, muss auch der Beitrag zum Tarif einer Zahnzusatzversicherung steigen. Eine Vorhersage der Kostenentwicklung für die Zukunft ist auch in einer Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen nur bedingt möglich.


Was sind die Gründe für außerordentliche Beitragsanpassungen?

Ob ein Versicherer die Prämie außerordentlich erhöhen muss, kann der Anbieter nicht selbst entscheiden. Die Erhöhungen werden von einem unabhängigen und außenstehenden Treuhänder veranlasst. Die Regelungen dafür sind von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) festgelegt.

Diese Art der Beitragserhöhung lässt sich schlecht planen, die Beitragserhöhung in einer Zahnzusatzversicherung ohne Rückstellungen im Vergleich aber lässt sich planen.

Was sind Vor- und Nachteile von Altersrückstellungen einer Zahnzusatzversicherung?

Auch wenn beide Varianten der Zahnzusatzversicherung die Zähne gut absichern können, gilt es zu erörtern welche die richtige Wahl im Einzelfall ist. Denn Tarife mit Altersrückstellungen haben sowohl Nach- als auch Vorteile:


Vorteile von Rückstellungen


Nachteile von Rückstellungen

Was sind die Vorteile von Zahnzusatzversicherungen ohne Altersrückstellungen?

Die meisten Versicherer in Deutschland bieten in der Zahnzusatzversicherung überhaupt keine Tarife mehr mit Altersrückstellungen an. Denn Zahnzusatzversicherungen ohne Altersrückstellungen bieten durchaus einige Vorteile: Die Kosten und die Flexibilität.

Wann gehen Altersrückstellungen verloren?

Grundsätzlich ist eine Zahnzusatzversicherung eine sinnvolle Vorsorge für hohe Kosten beim Zahnarzt, egal ob mit oder ohne Rückstellung. Sie deckt nämlich neben Zahnersatz auch Kosten für Zahnprophylaxe und Zahnbehandlungen sowie Kieferorthopädie, was vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine wichtige Leistung darstellt.

Bei der Wahl einer Zahnzusatzversicherung gilt es aber nicht nur die Nach- und Vorteile von Altersrückstellungen in Betracht zu ziehen. Wichtiger als die Altersrückstellungen sollten weitere Kriterien in der Beratung für eine Zahnzusatzversicherung in Betracht gezogen werden.

Nach diesen Kriterien neben Altersrückstellungen sollte der Tarif einer Zahnzusatzversicherung beurteilt werden:

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FAQs zur Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen

Altersrückstellungen – auch als Alterungsrückstellung bezeichnet – werden gebildet, um den Beitrag trotz steigender Gesundheitskosten in älteren Jahren auch in Zukunft stabiler halten zu können. Die Zahnzusatzversicherung kalkuliert den Versicherungsbeitrag so, dass er in jungen Jahren höher ist als die tatsächlich in Anspruch genommenen Gesundheitsleistungen.

Der grundlegende Unterschied zwischen Zahnzusatzversicherungen mit und ohne Altersrückstellungen ist, ob in die Beiträgen Rücklagen für mit dem Älterwerden steigende Gesundheitskosten eingerechnet sind. Zahnzusatzversicherungen mit Altersrückstellungen sind deshalb in jüngeren Jahren erst einmal teurer, ihre Beiträge bleiben aber relativ stabil. Die Beiträge von Zahnzusatzversicherungen steigen mit dem Älterwerden der Versicherten, ihre Beiträge sind allerdings in jüngeren Jahren deutlich günstiger.

Bei Kündigung deiner Zahnzusatzversicherung oder beim Wechsel zu einem anderen Anbieter gehen deine angesparten Altersrückstellungen verloren. Du darfst diese nicht zu einer anderen Versicherung mitnehmen oder kannst diese dir auszahlen lassen. Nur beim Tarifwechsel innerhalb des Versicherungsunternehmens gehen die Rückstellungen meist nicht verloren.

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