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Sachleistungsprinzip

Das Sachleistungsprinzip gilt als Grundprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung: Du beziehst Leistungen rund um deine Gesundheit und die Krankenkasse kümmert sich um die Kosten.

Als gesetzlich Versicherter kennst du das Prozedere: Du gehst zum Arzt, präsentierst deine Versichertenkarte und lässt dich untersuchen. Am Ende gibt es einen Krankenschein oder ein Rezept. Eine Rechnung siehst du in der Regel allerdings nicht, denn in der GKV gilt das Sachleistungsprinzip.

Was ist das Sachleistungsprinzip?

Mit dem Sachleistungsprinzip genießt du als gesetzlich Versicherter medizinische Leistungen, ohne dafür in Vorleistung gehen zu müssen. Die Erbringer dieser Leistungen, also Vertragsärzte und -zahnärzte, rechnen direkt mit einer Kassenärztlichen oder Kassenzahnärztlichen Vereinigung oder mit deiner Krankenkasse ab.

Bei privat Versicherten ist das anders: Sie rechnen alles selbst mit dem Arzt ab und gehen damit in Vorleistung. Ihre PKV kümmert sich anschließend um die Kostenerstattung.


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Warum gibt es das Sachleistungsprinzip?

Die gesetzliche Krankenkasse funktioniert nach dem Solidarprinzip. Alle Versicherten sollen Zugang zu medizinischen Sachleistungen haben – unabhängig von ihrem Einkommen. Niemand soll auf medizinische Versorgung verzichten, weil er fürchtet, sich den Arzt nicht leisten zu können.
Damit das Sachleistungsprinzip funktioniert, müssen die Krankenkassen sich darum kümmern, dass die Versorgung der Patienten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich gestaltet ist und dabei den medizinischen Fortschritt berücksichtigt. 


Das SGB – Grundlage der GKV 

Nach welchen Grundsätzen die GKV handeln soll, regelt das Buch der Sozialgesetzgebung (SGB V). Das SGB gibt es seit 1989. In §2 sind auch die rechtlichen Grundlagen des Sachleistungsprinzips verankert.


Sachleistungsprinzip in der GKV: Pro & Contra

Welche Vorteile hat das Sachleistungsprinzip? Gibt es Punkte, die dagegensprechen? Wir haben das Pro und Contra für dich zusammengefasst:


Pro: Keine finanzielle Vorleistung für dich als Patient

Für die Versicherten in der GKV ist das Sachleistungsprinzip eine gute Sache. Um die Zahlung der Arztkosten musst du dich nicht kümmern und in der Regel kannst du sicher sein, dass du behandelt wirst – selbst wenn dein Konto gerade ähnlich kränkelt wie du. 


Pro: Geringer Aufwand für deinen Arzt

Nicht nur für dich ist das Sachleistungsprinzip beruhigend. Auch dein Arzt kann sicher sein, dass seine Leistung bezahlt wird. Welche Leistungen erstattet werden und welche nicht, ist klar geregelt und der administrative Aufwand für deinen Arzt hält sich in Grenzen.


Contra: Fehlender Überblick über Kosten

Nach einem Einkauf im Supermarkt bekommst du an der Kasse die Quittung und siehst genau, wofür du gerade Geld ausgegeben hast. Als GKV-Patient weißt du meist nicht, was dein Arztbesuch kostet, obwohl deine Gesundheit so wertvoll ist. Diese fehlende Transparenz kann dazu führen, dass Versicherte öfter zum Arzt gehen als nötig.


Contra: Begrenzter Leistungsumfang

Preis und Umfang von GKV-Leistungen sind klar geregelt. Du bekommst, was die GKV zahlt – und das ist in der Regel ein begrenzter Leistungsumfang. Das führt auf der anderen Seite dazu, dass beim Zahnersatz nur Basisleistungen gezahlt werden und du darüber hinaus zuzahlen musst. 


So behältst du den Überblick über deine Gesundheitskosten

Du bist in der GKV und willst Klarheit über deine Gesundheitskosten? Dann bitte deinen Arzt um eine Patientenquittung. In dieser Quittung, die pro Besuch oder Quartal ausgestellt wird, siehst du genau, welche Kosten dein Arzt für deinen Besuch abrechnen kann. Wir sprechen nicht nur über Kostentransparenz, wir schaffen sie auch: Für die Patientenquittung wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1 € fällig.


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