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Dienstunfähigkeit

Eine Dienstunfähigkeit liegt immer dann vor, wenn ein Beamter oder Beamtenanwärter aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst nicht mehr erfüllen kann. Welche Konsequenzen das hat und was der Unterschied zur Berufsunfähigkeit ist, zeigen wir dir hier.

Die Definition der Dienstunfähigkeit ist ganz einfach: Bist du Beamter und kannst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten, bist du dienstunfähig. Zunächst klingt es, als sei die Dienstunfähigkeit das Beamten-Pendant zur Berufsunfähigkeit. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede.

Wann ist ein Beamter dienstunfähig?

Das Bundesbeamtengesetz sagt, Beamte auf Lebenszeit sind dienstunfähig, wenn sie aufgrund ihres körperlichen Zustands oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, ihre Dienstpflichten dauerhaft zu erfüllen.

Dienstunfähig sind Beamte auch, wenn sie infolge einer Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst getan haben und nicht abzusehen ist, dass die Dienstfähigkeit innerhalb weiterer sechs Monate wieder voll hergestellt ist.

Zwar stellt der Arzt deinen Gesundheitszustand fest – die abschließende Entscheidung über die Dienstunfähigkeit fällt allerdings der Dienstherr.

Gut zu wissen: Die Dienstunfähigkeitsbescheinigung für Beamte stellt ein Arzt als Attest aus. Die Kosten dafür trägst du, allerdings kanns du sie dir über die Beihilfe in voller Höhe zurückholen.


Häufige Gründe für eine Dienstunfähigkeit:

  1. Psychischen Erkrankungen
  2. Nervenkrankheiten
  3. Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems

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Berufsunfähigkeit ist nicht gleich Dienstunfähigkeit

Berufsunfähig bist du, wenn du über längere Zeit keine beruflichen Tätigkeiten mehr ausführen kannst. Dienstunfähig bist du, wenn du deinem Dienstherrn keine Dienste mehr erbringen kannst.

Beispiel: Ein körperlich beeinträchtigter Soldat kann seine dienstlichen Pflichten nicht mehr erfüllen, könnte jedoch anderen Tätigkeiten nachgehen. 


Im Fall der Fälle: Das geschieht bei einer Dienstunfähigkeit

Bist du Beamter auf Lebenszeit und dein Dienstherr stellt eine Dienstunfähigkeit fest wirst du in den Ruhestand geschickt und erhältst ein Ruhegehalt. Je länger du im Dienst bist, desto höher fällt dieses aus.

Beamte auf Zeit oder auf Probe werden dagegen aus dem Dienst entlassen und erhalten eine Erwerbsminderungsrente.

Um dich vor finanziellen Verlusten bei Dienstunfähigkeit zu schützen, ist es ratsam, eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte abzuschließen: eine sogenannte Dienstunfähigkeitsversicherung.

FAQ

Was versteht man unter Dienstunfähigkeit?

Die Dienstunfähigkeit kann Beamte treffen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, gegenüber ihrem Dienstherrn bestimmte Dienste zu erbringen.

Wann sind Beamte dienstunfähig?

Wenn ihr körperlicher oder geistiger Zustand es nicht mehr zulässt, dass sie ihre Dienstpflichten dauerhaft erfüllen. Beamte sind auch dann dienstunfähig, wenn sie nach einer Krankheit innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst mehr erbringen können und nicht absehbar ist, dass sie innerhalb weiterer sechs Monate wieder voll arbeiten können.

Was ist der Unterschied zur Berufsunfähigkeit?

Wer berufsunfähig ist, kann in der Regel gar keiner Tätigkeit mehr nachgehen. Dienstunfähige Beamte könnten dagegen auch andere Tätigkeiten erbringen, allerdings nicht für ihren Dienstherrn.

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