Mindestvertragsdauer in der PKV

Wer sich für die private Krankenversicherung entscheidet, bindet sich langfristig. Gerade am Anfang kann es aber ein oder zwei Anläufe brauchen, um die passende PKV zu finden. Möchtest du den Anbieter wechseln, musst du dabei die Mindestvertragsdauer beachten.

Mindestvertragsdauer Definition

Als Mindestvertragsdauer wird die Laufzeit bezeichnet, welche ein Vertrag mindestens an Gültigkeit besitzt, bevor er gekündigt werden kann. Innerhalb dieses Zeitraums ist es nicht möglich das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden. 

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FAQ

In der Regel gelten in der PKV Mindestvertragslaufzeiten von ein bis zwei Jahren. Das gilt sowohl für Voll- als auch Zusatzversicherungen. Wann genau du kündigen kannst, hängt davon ab, ob das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr entspricht und welche Kündigungsfrist vereinbart ist. Informationen dafür findest du in den Versicherungsbedingungen deiner PKV.

Wenn deine PKV ihre Beiträge anpassen muss oder Änderungen beschließen sollte, die nachteilig für dich sind, kannst du dein Sonderkündigungsrecht nutzen. Du darfst dann auch schon vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündigen.

Ja, in der gesetzlichen Krankenkasse gibt es eine einheitlich geregelte Mindestvertragslaufzeit, die 18 Monate beträgt. Ein Sonderkündigungsrecht besteht für dich, wenn der Zusatzbeitrag erhöht wird.

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