Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Wenn du als Angestellter krank wirst, zahlt dein Arbeitgeber dir trotzdem weiterhin dein Gehalt. So ist es im Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Das Recht auf Entgeltfortzahlung hast du übrigens auch an Feiertagen.

Als Angestellter hast du bei Krankheit ein Recht auf Entgeltfortzahlung. Als erster Tag für die Lohnfortzahlung gilt der Tag, an dem deine Arbeitsunfähigkeit ärztlich bescheinigt wurde. Selbstständige und Freiberufler müssen ihren Verdienstausfall über eine private Krankentagegeldversicherung ausgleichen.

3 Voraussetzungen für die Entgeltfortzahlung

  • Das Arbeitsverhältnis besteht seit mindestens vier Wochen.

  • Deine Krankheit darf nicht selbst verursacht sein.

  • Sie muss dich davon abhalten, deine Arbeitsleistung zu erbringen.

Was, wenn die Krankheit länger andauert?

Als gesetzlich Versicherter bekommst du ab dem 43. Tag Krankengeld: Deine Krankenkasse zahlt 70 bis maximal 90 % deines Nettoeinkommens. Eine Krankentagegeldversicherung kann diese Lücke schließen.

In der privaten Krankenversicherung kannst du wählen, ob du nach sechs Wochen Krankentagegeld beziehen möchtest. Du bestimmst, wie hoch der Betrag sein soll und ob du das Krankentagegeld bereits am 43. Tag oder später bekommen möchtest.


Das Krankentagegeld in der privaten Krankenversicherung

Warum du darauf nicht verzichten solltest


Du nutzt einen älteren Browser, der nicht unterstützt wird.

Für eine fehlerfreie Darstellung und mehr Sicherheit empfehlen wir dir auf einen modernen Browser umzusteigen.

Unsere Empfehlungen