Workation: Definition, Vorteile und Tipps

Arbeit und Urlaub machen verbinden? In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend im Arbeitsleben etabliert: die Workation. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Arbeit und Urlaub. Angestellte verbringen einen längeren Zeitraum an einem anderen Ort, um dort zu arbeiten und gleichzeitig Urlaub zu machen. In diesem Ratgeber erhältst du wertvolle Tipps und einen Leitfaden, um deine Workation zu planen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Workation?

Workation bedeutet Arbeit und Urlaub zu verschmelzen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern "work" und "vacation" (Arbeit und Urlaub) zusammen und beschreibt die Möglichkeit, Berufliches mit Entspannung an einem Urlaubsort fernab des gewohnten Lebensmittelpunkts zu verbinden.

Workation ermöglicht es, die gewohnte Umgebung zu verlassen, ohne dabei auf die Erfüllung beruflicher Aufgaben verzichten zu müssen. Menschen, die sich bereits im Arbeitsleben etabliert haben, haben so die Chance das Prinzip work and travel in ihren Joballtag zu integrieren. Im Unterschied zur Geschäftsreise geht es dabei um eine private Urlaubsreise, auf der aber weiterhin gearbeitet wird.

Für wen eignet sich eine Workation?

Digitale Nomaden machen es vor: Eine Workation eignet sich für jene Angestellten und Selbstständigen, die das Potenzial der digitalen Arbeitswelt voll ausschöpfen können. Du gehörst dazu, wenn du deine beruflichen Pflichten ohne physische Präsenz am Arbeitsplatz erledigen kannst und dabei auf digitale Tools und mobile Endgeräte setzt.

Das Modell passt besonders gut zu Berufsgruppen wie Copywritern, (Grafik-)Designern, Programmierern oder Softwareentwicklern – Personen, deren Arbeitsleben von Flexibilität und Mobilität geprägt ist und für die remote work möglich ist.

Die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht immer mehr Berufsfeldern die Möglichkeit auf die Kombination von Arbeit und einer Urlaubsreise. Vielleicht findest du dich als Projektmitarbeiter, Marketingexperte oder Business Analyst wieder, wenn du einen Teil oder sogar die gesamte Arbeit remote erledigen kannst. Die Workation ist somit nicht nur ein Modell, sondern eine Möglichkeit, die deiner individuellen Arbeitsrealität entspricht und die du nach deinen Bedürfnissen gestalten kannst.

Entwicklung von Workation in Deutschland

Die Workation-Bewegung in Deutschland hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen und erfreut sich als aufstrebender Trend im Arbeitsleben zunehmender Beliebtheit. Insbesondere die steigende Akzeptanz und Verbreitung von Homeoffice durch die Corona-Pandemie haben dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen nach flexiblen Arbeitsmodellen umsehen.

Die Entwicklung von Workation in Deutschland wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die unsere moderne Arbeitswelt prägen: Die verstärkte Verbreitung des Homeoffice, die wachsende Bedeutung der Work-Life-Balance und die kontinuierliche Weiterentwicklung neuer Technologien, die mobiles Arbeiten erleichtern, sind entscheidende Treiber dieses Trends. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass die deutsche Arbeitskultur im Wandel begriffen ist und sich vermehrt auf Modelle wie Workation einlässt.

Wie plane ich eine Workation?

Bevor du dich in die Welt der Workation stürzt, ist es entscheidend, klare Ziele und Erwartungen für dieses einzigartige Arbeitsabenteuer zu formulieren. Überlege dir, was du mit deiner Workation erreichen möchtest – möchtest du einfach nur Arbeit und Entspannung verbinden oder möchtet ihr auf einer Team Workation euren Teamzusammenhalt stärken?

Indem du deine Ziele definierst und eine Checkliste machst, kannst du auch konkrete Erwartungen an deine Workation setzen. Plane auch, wie viel Zeit du für deine beruflichen Aufgaben einplanen möchtest und wie viel Raum für Freizeitaktivitäten bleiben soll.

Achte darauf, dass deine Erwartungen realistisch sind, um Enttäuschungen zu vermeiden. Außerdem ist es wichtig, einen geeigneten Arbeitsplatz zu haben, der dich nicht zu sehr ablenkt und ergonomisch eingerichtet ist.

Die Erwartungen an eine Workation können vielfältig sein: Neue Orte kennenlernen, bereichernde Erfahrungen sammeln, in einer entspannten Umgebung arbeiten, die Produktivität steigern oder die Work-Life-Balance verbessern.

Budget für eine Workation

Bevor du in das aufregende Abenteuer einer Workation startest, ist es entscheidend, im Voraus ein gut durchdachtes Budget zu erstellen. Indem du dein Budget im Blick behältst und strategisch planst, kannst du eine Workation genießen, die nicht nur deinen beruflichen Anforderungen entspricht, sondern auch finanziell im Rahmen bleibt. Die Kosten für deine Workation können je nach Reisedauer, Zielort und gewählter Transportmethode stark variieren.

Einige entscheidende Kostenpunkte, die du bei der Budgetplanung berücksichtigen solltest, sind der Transport (Flug, Bahn, Mietwagen oder Bus), die Unterkunft (Hotel, Ferienwohnung, Airbnb oder Hostel), die Verpflegung (Essen gehen, selbst kochen oder Lebensmittel kaufen) sowie Freizeitaktivitäten (Ausflüge, Eintrittsgelder, Sport).

Berücksichtige bei der Budgetplanung auch die Mietkosten für deine eigene Wohnung. Überlege, ob es möglich ist, deine Wohnung für die Dauer der Workation unterzuvermieten, um die finanzielle Belastung zu mindern. Reise außerhalb der Hauptsaison, buche Flüge und Unterkünfte im Voraus, setze auf Selbstverpflegung oder den Kauf von Lebensmitteln vor Ort und erkunde kostenlose oder kostengünstige Freizeitaktivitäten, um dein Budget zu optimieren.

Arbeitsorganisation während einer Workation

Damit du während deiner Workation erfolgreich und produktiv arbeiten kannst, ist eine durchdachte Arbeitsorganisation entscheidend. Beginnen wir mit dem Arbeitsplatz: Ob in einem Hotelzimmer, einer Ferienwohnung oder einem Coworking Space – richte dir einen ungestörten Ort ein, an dem du fokussiert arbeiten kannst.

Festgelegte Arbeitszeiten sind ein weiterer Schlüssel zur erfolgreichen Workation. Sie helfen, die Arbeit zu strukturieren und Überarbeitung zu vermeiden. Besonders wichtig ist dies, wenn du in einer anderen Zeitzone arbeitest als deine Kollegen. Achte darauf, dass die Arbeitszeiten so gewählt sind, dass du dennoch in regelmäßigem Kontakt mit dem Team stehen kannst.

Die Kommunikation mit deinem Team ist von großer Bedeutung. Informiere sie vor Beginn deiner Workation darüber, dass du im Ausland arbeiten wirst, und teile mit, wie du erreichbar bist. Wenn deine Aufgaben von anderen abhängen, informiere rechtzeitig darüber, wann du sie erledigen kannst.

Diese praxisnahen Tipps können dir bei der effektiven Arbeitsorganisation während deiner Workation helfen:

  1. Setze klare Ziele: Definiere für jeden Tag klare Ziele und priorisiere Aufgaben, um fokussiert zu bleiben.
  2. Plane Arbeitszeiten und Pausen: Strukturiere deine Arbeit mit festgelegten Arbeitszeiten und Pausen, um eine ausgewogene Balance zu wahren.
  3. Regelmäßige Kommunikation: Halte mit E-mails, Messenger-Nachrichten und regelmäßigen digitalen Meetings Kontakt mit deinem Team, um auf dem Laufenden zu bleiben und Abstimmungen zu erleichtern.
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Was muss bei einer Workation rechtlich beachtet werden?

Bevor du voller Vorfreude in deine Workation startest, lohnt es sich, einen Blick auf die arbeitsrechtlichen Aspekte zu werfen. Wenn du angestellt bist, sollte in deinem Arbeitsvertrag klar geregelt sein, unter welchen Bedingungen und ob überhaupt eine Tätigkeit im Ausland gestattet ist. Wenn Unsicherheiten bestehen, frage deinen Arbeitgeber direkt danach.

Es ist wichtig zu beachten, dass während der Workation das deutsche Arbeitsrecht Anwendung findet – jedoch nur, wenn diese Tätigkeit nicht länger als vier Wochen dauert. Bei ausgedehnten Workation-Aufenthalten treten nationale Regelungen des jeweiligen Landes in Kraft. Abhängig von der Destination und bestehenden Abkommen kann es erforderlich sein, ein Arbeitsvisum für deine Workation zu beantragen.

Es ist ratsam, dich, wenn du angestellt bist, frühzeitig mit deinem Arbeitgeber abzustimmen und gegebenenfalls Recherche über die spezifischen Bestimmungen im Zielort deiner Workation anzustellen. Indem du dich im Vorfeld über die arbeitsrechtlichen Gegebenheiten informierst, schaffst du die Grundlage für einen reibungslosen und rechtssicheren Ablauf deiner Workation.

Was gilt steuerlich bei einer Workation?

Während deiner Arbeit im Ausland gilt in der Regel das Steuerrecht des Landes, in dem du angestellt bist. Das bedeutet, wenn du in Deutschland arbeitest, aber im Ausland lebst, fallen deine Steuerpflichten weiterhin in Deutschland an.

Entscheidend für die steuerliche Behandlung ist die Dauer deines Aufenthalts im Ausland. Arbeitest du weniger als 183 Tage im Jahr außerhalb Deutschlands, unterliegst du weiterhin dem Steuerrecht deines Heimatlandes. Überschreitest du jedoch diese Grenze, wirst du steuerpflichtig im Gastland.

Solltest du während deiner Workation Steuern im Gastland zahlen müssen, wird in der Regel die Möglichkeit bestehen, die in Deutschland bereits gezahlten Steuern anzurechnen. Es ist wichtig, im Vorfeld die steuerlichen Regelungen des jeweiligen Landes zu prüfen und, falls notwendig, eine Steuererklärung im Gastland abzugeben.

Damit du steuerlich gut vorbereitet in deine Workation startest, empfiehlt es sich, frühzeitig Informationen zu den steuerrechtlichen Bestimmungen des Zielorts einzuholen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. So kannst du sicherstellen, dass deine Workation nicht nur beruflich und persönlich, sondern auch steuerlich ein Erfolg wird.

Wie bin ich während einer Workation versichert?

Sozialversicherung

Wenn du in Deutschland arbeitest, bist du grundsätzlich auch hier sozialversichert. Doch was passiert, wenn du dich auf eine Workation im Ausland begibst? Hier spielen einige Faktoren eine Rolle, die du im Blick behalten solltest.

Die Auswirkungen auf die Sozialversicherung hängen zunächst vom Urlaubsland und der Dauer deiner Workation ab. Innerhalb der EU bleiben Mitarbeitende, die unregelmäßig von einem anderen EU-Land aus arbeiten, weiterhin nach dem deutschen Sozialversicherungsrecht versichert. Diese Regelung gilt auch für unregelmäßige Aufenthalte in der Schweiz, Lichtenstein, Island und Norwegen.

Damit du während deiner regelmäßigen Workation optimal sozialversichert bleibst, müssen zumindest 25 Prozent deiner beruflichen Tätigkeiten in Deutschland stattfinden. Dies setzt voraus, dass du für einen deutschen Arbeitgeber tätig bist und deinen Wohnsitz weiterhin in Deutschland hast.

Bei Workation außerhalb der EU wird die Sozialversicherung durch Abkommen zwischen den beteiligten Ländern beeinflusst. Es ist ratsam, sich im Vorfeld über diese Regelungen zu informieren, um sicherzustellen, dass deine Sozialversicherung während der Workation angemessen geregelt ist.

Krankenversicherung

Bist du gesetzlich krankenversichert, bist du in der Regel für vorübergehende Aufenthalte im EU-Ausland (inkl. Liechtenstein, Island, Norwegen, Schweiz) weiterhin geschützt und die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen werden für die Leistungen in der Höhe erstattet, in der sie auch in Deutschland erstattet worden wären. Für eine Workation in ein Land außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums empfiehlt es sich für gesetzlich Versicherte eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Falls du privat krankenversichert bist, hängt dein Versicherungsschutz im Ausland von deinem gewählten Tarif und der Versicherung ab. Normalerweise erstreckt sich die private Krankenversicherung auch auf das Ausland, zeitlich begrenzt auch außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums. In den ottonova Tarifen bist du beispielsweise für unbegrenzte Zeit bei Auslandsaufenthalten innerhalb der EU (inkl. Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz) abgesichert, in allen anderen Ländern für bis zu sechs Monate.

Was sind die Vorteile einer Workation?

Vorteile für Angestellte, Freiberufler und Selbstständige

Die zeitweilige Verlegung des Arbeitsortes an einen Urlaubsort bringt für dich eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Hier sind einige Gründe, warum sich eine Workation für dich lohnen könnte:

Bessere Work-Life-Balance: Indem du Urlaub und Arbeit verbindest, kannst du flexibler zwischen Beruf und Privatleben jonglieren. Das trägt dazu bei, Stress abzubauen und deine allgemeine Zufriedenheit zu steigern.

Gesteigerte Motivation und Produktivität: Eine neue Umgebung kann frischen Wind in deinen Arbeitsalltag bringen und deine Motivation steigern. Das kann sich positiv auf deine Produktivität auswirken und zu besseren Arbeitsergebnissen führen.

Aufbau neuer Kontakte und Netzwerke: Workations bieten dir die Gelegenheit, interessante Menschen außerhalb deines gewohnten Arbeitsortes kennenzulernen und dein berufliches Netzwerk zu erweitern. Das kann sich auch positiv auf deine Karrierechancen auswirken.

Vorteile für Unternehmen

Workations bringen nicht nur für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, sondern auch für Unternehmen zahlreiche Vorteile mit sich. Insgesamt bieten Workations Unternehmen die Möglichkeit, nicht nur die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeitenden zu steigern, sondern durch Team Workations auch die Zusammenarbeit zu fördern, die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und dabei sogar kosteneffizient zu agieren.

Hier sind einige der positiven Aspekte der Workation für Unternehmen:

Gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit: Zufriedene Mitarbeitende sind nicht nur motivierter, sondern auch loyal gegenüber ihrem Arbeitgeber. Workations können einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und damit auch die Fluktuation im Unternehmen zu reduzieren.

Verbesserte Zusammenarbeit: Eine Team Workation kann die Teamdynamik fördern. Workations können somit die Zusammenarbeit innerhalb des Teams stärken und innovative Lösungsansätze hervorbringen.

Stärkung der Arbeitgebermarke: Die Teilnahme an Workations signalisiert Offenheit für moderne Arbeitsmodelle und eine aufgeschlossene Unternehmenskultur. Dies kann dazu beitragen, die Arbeitgebermarke zu stärken und qualifizierte Talente anzuziehen.

Kosteneinsparungen: Workations können auch finanzielle Vorteile für Unternehmen bedeuten. Durch die flexible Arbeitsgestaltung können Kosten für Büroinfrastruktur und -betrieb reduziert werden, da die Mitarbeitenden nicht zwingend im Büro präsent sein müssen und sich Büroräumlichkeiten geteilt werden können.

Was sind die Nachteile einer Workation?

Nachteile für Angestellte

Workations bringen für Angestellte zweifellos viele Vorteile mit sich, aber es ist wichtig, auch die möglichen Nachteile im Blick zu behalten. Hier sind einige Punkte, die du beachten solltest:

Vermischung von Arbeit und Freizeit: Die flexible Arbeit von einem anderen Ort aus kann dazu führen, dass die klaren Grenzen zwischen Beruf und Freizeit unscharf werden. Dies könnte Stress und Überlastung verursachen, da es schwierig sein kann, zwischen Arbeitszeit und persönlicher Erholung zu unterscheiden.

Verringerter Fokus: In einer neuen Umgebung fällt es manchmal schwerer, sich zu konzentrieren, was zu einer verringerten Produktivität führen kann. Es ist wichtig, Strategien zu entwickeln, um trotz der Verlockungen der neuen Umgebung den Fokus auf die Arbeit zu behalten.

Technische Schwierigkeiten: Bei einer Workation sind technische Herausforderungen nicht auszuschließen. Probleme mit Internetverbindungen oder anderen Arbeitsgeräten könnten auftreten und die Arbeitsabläufe beeinträchtigen. Eine gute Vorbereitung und die Bereitschaft, auf solche Situationen flexibel zu reagieren, sind hier entscheidend.

Kosten: Eine Workation kann mit zusätzlichen Kosten für Unterkunft, Transport und Verpflegung verbunden sein. Es ist ratsam, vorab ein Budget zu planen und die potenziellen Ausgaben sorgfältig zu kalkulieren, um finanzielle Belastungen zu vermeiden.

Nachteile für Unternehmen

Workations können für Unternehmen zwar viele Vorzüge bieten, aber es ist ebenso wichtig, sich der möglichen Herausforderungen bewusst zu sein. Negative Aspekte könnten folgende sein:

Kommunikations- und Koordinationsaufwand: Die Durchführung von Workations erfordert oft einen erhöhten Kommunikations- und Koordinationsaufwand im Vergleich zur Arbeit im Büro. Dies kann dazu führen, dass Mitarbeiter im Büro sich überlastet fühlen und möglicherweise Schwierigkeiten bei der reibungslosen Abstimmung ihrer Aufgaben haben.

Kontrollverlust: Unternehmen haben während einer Workation nur begrenzte Kontrolle darüber, wie Mitarbeitenden ihre Aufgaben erledigen. Dieser Kontrollverlust kann Unsicherheit schaffen und Vertrauensprobleme zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitenden aufwerfen.

Konfliktpotenzial: Die Einführung von Workations kann potenziell das Konfliktpotenzial erhöhen. Besonders dann, wenn Mitarbeitende im Büro den Eindruck haben, dass sie durch die Arbeitenden an einem anderen Ort benachteiligt werden und für sie Mehraufwand entsteht.

Es ist wichtig, diese Herausforderungen zu antizipieren und proaktiv anzugehen, um eine positive Arbeitsumgebung zu erhalten. Das beinhaltet klare Kommunikation, transparente Arbeitsprozesse und Maßnahmen zur Konfliktprävention. Trotz dieser potenziellen Nachteile kann eine gut geplante Workation jedoch weiterhin zu einem erfolgreichen Arbeitsmodell für Unternehmen werden.

Marie-Theres Rüttiger
HIER SCHREIBT Marie-Theres Rüttiger

Marie-Theres ist Online Redakteurin für Gesundheits- und Versicherungsthemen bei ottonova. Sie recherchiert und schreibt vor allem über Krankenversicherung, (E-)Health und digitale Innovation, die das Leben besser machen.

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