3. September 2019

Mit diesen Tipps optimierst du jetzt dein Zeitmanagement

Wenn ein Arbeitstag einfach mal wieder nicht ausreicht, um alle Aufgaben zu erledigen, kann daran schlechtes Zeitmanagement Schuld sein. Die richtigen Prioritäten setzen: Mit welchen Zeitmanagement Tipps du jetzt deine Work-Life-Balance in den Griff bekommst.

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Irgendwie passiert alles immer auf den letzten Drücker – weil für nichts genug Zeit bleibt. Die Präsentation musst du noch schnell vor dem Frühstück finalisieren, den wichtigen Anruf schiebst du dafür in die Mittagspause. Und die Folge: Du bist eigentlich ständig nur gestresst und gehetzt.

Alles ist immer dringend – aber stimmt das wirklich? Durch die ständige Erreichbarkeit und den fließenden Übergang von Beruflichem und Privatem fällt es uns immer schwerer, zu priorisieren und die Dringlichkeit richtig einzuschätzen. Bevor du im Chaos versinkst: Dagegen kannst du mit dem richtigen Zeitmanagement gezielt angehen.

Warum fällt uns das Aufgabenmanagement manchmal so schwer?

Du kennst das sicher auch: morgens eine To-do-Liste gemacht und abends nicht eine der Aufgaben als erledigt gestrichen. Stattdessen hast du zwischendurch viele Mails beantwortet, Social Media gecheckt, spontan in Meetings mitgewirkt und dich immer mal wieder in Gesprächen verloren.

Die Grenzen von Job und Arbeit verschwimmen immer mehr – man ist ständig erreichbar.

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Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen von Job und Freizeit immer mehr, du bist ständig erreichbar und beschäftigst dich so auch in der eigentlich jobfreien Zeit mit Arbeitsthemen. Und das oft unstrukturiert: Wenn etwas Neues reinkommt, wird es schnell zwischendurch beantwortet. Oft ist es auch so: Wer am lautesten schreit, bekommt dann eben deine Aufmerksamkeit und als erstes eine Antwort, auch wenn diese vielleicht gar nicht so dringend gewesen wäre. Die Folge: Du kommst nicht hinterher, hältst sich mit unwichtigen Themen auf und dringlichere Aufgaben fallen womöglich hinten runter. Wenn dir all das bekannt vorkommt, dann fehlt dir wahrscheinlich auch das richtige Zeitmanagement. Die gute Nachricht ist aber – du kannst Zeitmanagement lernen!

Ordnung ins Chaos bringen: Das richtige Zeitmanagement lernen

Die zentrale Frage lautet: Wie kannst du deinen (Arbeits-)Tag so strukturieren, dass du die wichtigsten Aufgaben erledigen, gleichzeitig aber auch beruhigt und entspannt in den Feierabend gehen kannst? Das Ziel beim richtigen Zeitmanagement ist es, wichtige Dinge zu priorisieren und zuerst zu erledigen, weniger wichtige Dinge nach hinten zu schieben und unnötige Aufgaben auch einfach mal zu streichen. Das zu lernen geht sicher nicht von heute auf morgen und es gibt auch nicht die eine Methode, die für jeden passt.

Viele scheuen sich sogar davor, Methoden einzuführen, in der Angst, das könnte nur noch mehr Zeit kosten. Deswegen ist eine Sache essenziell: Du musst für dich die richtige Strategie finden. Damit deine Work-Life-Balance wieder ins Gleichgewicht kommt, stellen wir dir die wichtigsten Zeitmanagement-Tipps und Zeitmanagement-Methoden vor.

App: Evernote

Zeitmanagement einfach gemacht: Evernote organisiert deine To-Do-Listen und hilft dir dabei, Aufgaben zu priorisieren.

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Zeitmanagement-Tipps: So strukturierst du deinen Tag effizient

Tipp 1: Prioritäten setzen 

Beginne damit, Prioritäten zu setzen, und mache dir bewusst, dass du nicht alles erledigen können wirst, was am Tag reinkommt. Wenn etwas nicht so dringlich ist, kümmere dich später darum – auch wenn es vielleicht schnell dazwischengeschoben werden könnte. Das bringt nur deine Planung durcheinander.

Tipp 2: Teile große Aufgaben

Diese eine Mammutaufgabe schiebst du immer vor dir her und lieber beschäftigst du dich mit kleineren, unwichtigeren Aufgaben, um dich bloß nicht an dieses wichtige Projekt zu wagen? Das demotiviert oft, bevor du überhaupt angefangen hast. Mach es dir leichter: Teile die Aufgabe in kleine Teilaufgaben auf und arbeite diese nach und nach ab. So hast kleine Erfolgsmomente und kommst dem Ziel Stück für Stück näher.

Tipp 3: Eat that frog! 

Erledige die unangenehmste Aufgabe gleich am Morgen. Du wirst dich erleichtert fühlen und bist freier und unbeschwerter für die anderen To-dos, die dein Arbeitstag bringt.  

Tipp 4: Zeitfressern aus dem Weg gehen

Du kennst das sicher auch: Du versuchst konzentriert zu arbeiten, aber dein Skype poppt ständig auf, die Kollegen möchten sich mit dir unterhalten und alle paar Minuten kommt eine neue Mail ins Postfach. Jede Unterbrechung raubt dir Zeit und du musst dich neu konzentrieren. Versuche in stressigen Phasen also solchen Störenfrieden aus dem Weg zu gehen – gehe in ein ruhiges Büro, mache Handy, Skype und Mails lautlos oder trage im Großraumbüro Noise-Cancelling-Kopfhörer.  

Tipp 5: Beachte deinen Biorhythmus

In Zeiten von New Work gelten 9-to-5-Arbeitszeiten nicht mehr – wir arbeiten oft wann und wo wir wollen. Achte deswegen darauf, wann deine „innere Uhr“ am leistungsstärksten ist und wann du am produktivsten Arbeiten kannst und erledige dann die wichtigsten und dringlichsten Aufgaben.

App: RescueTime

Die App zeigt dir an, mit welchen Programmen du am meisten Zeit verbringst. So kannst du deinen Alltag sinnvoller stukturieren und mehr Aufgaben erledigen.

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Zeitmanagement-Methoden: Die drei bekanntesten im Überblick 

Oft sind schlechte Planung, eine chaotische Arbeitsweise und das Vergessen von Aufgaben die Gründe für Zeitmangel. Es gibt aber jede Menge Zeitmanagement-Tools, die dir helfen können. Die drei bekanntesten stellen wir dir vor.

1. Getting Things Done – GTD

Diese Methode stammt von Trainer und Managementberater David Allen. Sie beruht darauf, dass alle Aufgaben erst mal erfasst und dann nach ihrer Dringlichkeit sortiert werden. Sehr wichtige und sehr schnell zu erledigende Aufgaben sollten dann sofort erledigt werden, zum Beispiel das Beantworten einer Mail. Danach folgen die aufwendigeren Aufgaben.

2. Not-to-do-Liste

Mach es mal andersherum – und schreibe dir eine Liste mit Sachen, mit denen du heute auf keinen Fall deine Zeit verbringen solltest: Zum Beispiel ständiges scrollen in Social Media oder das Lesen von privaten Mails. So sparst du Zeit und hast mehr davon für wichtige Sachen.

3. Eisenhower-Matrix

Die Matrix besteht aus vier Feldern, die die anstehenden Aufgaben beschreiben: dringend und wichtig; dringend, aber nicht wichtig; wichtig aber nicht dringend und zuletzt weder wichtig noch dringend. Letztere Aufgaben können sofort gestrichen werden. Das erste Feld sollte sofort erledigt werden. Die dringenden aber nicht wichtigen Aufgaben sollten delegiert werden. Die wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben sollten mit einer Deadline versehen und dann rechtzeitig selbst erledigt werden.

Eisenhower Zeitmanagement B

Mit solchen Zeitmanagement-Übungen kannst du dir selbst helfen, strukturiert zu sein. Davon gibt es jede Menge – du solltest für dich die richtige finden, die du gut in deinen Tag integrieren kannst. 

Wenn du lieber digital arbeitest oder einfach etwas mehr Unterstützung benötigst, könnte eine Zeitmanagement-App für dich das richtige sein. Die App Chaos Control basiert beispielsweise auf der Get-Things-Done-Methode und hilft dir, Aufgaben zu erstellen, Ziele zu definieren und diese bestimmten Bereichen oder Projekten zuzuordnen. Vielleicht könnte aber auch eine Tagesplaner-App wie ATracker sinnvoll für dich sein. Diese gibt eine gute Übersicht über alle anstehenden Aufgaben und Aktivitäten. Die Aufgaben können zeitlich geplant werden und sobald die Aufgabe begonnen wird, wird die benötigte Zeit getracked. So kannst du nicht nur Aktivitäten verfolgen, sondern auch sehen, wie viel Zeit du eigentlich mit welchen Aktivitäten verbringst. 

Du wirst sehen: Hast du erst einmal die richtige Strategie für dich entwickelt, wirst du im Job und im Privatleben entspannter! Und du hast mehr Zeit, um deine gesteckten Ziele zu erreichen. Wenn du dafür Hilfe brauchst, schau doch mal bei unseren Tipps zur Erreichung deiner Ziele vorbei!

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