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9. Oktober 2020

Homegym: Der Traum vom eigenen Fitnessstudio wird wahr

Nach dem stressigen Arbeitstag noch ins Fitnessstudio fahren oder doch lieber nach Hause – oder einfach beides auf einmal? Mit einem Homegym sparst du dir Zeit und Nerven. Wir zeigen, was du dafür brauchst und ob du der richtige Typ bist, um zuhause zu trainieren.

6 min

Das Homegym ist im Trend: Einerseits wollen momentan viele die Fitnessstudios aufgrund von Ansteckungsgefahr meiden, andererseits zeigte sich bereits vor Corona der Trend hin zum eigenen Fitnessraum. Kein Wunder bei den vielen Vorteilen: Endlich keine besetzten Geräte mehr zu den Stoßzeiten, kein langer Anfahrtsweg und keine einschränkenden Öffnungszeiten – das Training zu Hause kann also für jeden mit einem vollen Terminkalender effizienter und zeitsparend sein. Dennoch scheuen sich viele aus Angst vor hohen Kosten und großem Aufwand davor, ihren eigenen Fitnessraum zuhause einzurichten. Doch ist dem wirklich so?

Zu Hause trainieren: Die Vor- und Nachteile

Ein Homegym einzurichten kann ein großes Vorhaben sein. Aus diesem Grund solltest du gut abwägen, ob es für dich und deine Bedürfnisse wirklich das Richtige ist. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir dir die Vor- und Nachteile gegenübergestellt:

Vorteile:

  • Du musst nicht mehr warten, bis ein Gerät frei wird oder stark frequentierte Zeiten meiden
  • Du musst keine Öffnungszeiten berücksichtigen
  • Es besteht kein Ansteckungsrisiko
  • Du sparst dir den Anfahrtsweg zum Studio
  • Nutzt du dein Home Gym regelmäßig und über einen langen Zeitraum, kannst du Geld sparen

Nachteile:

  • Du hast vergleichsweise hohe Anschaffungskosten
  • Es gibt keinen ausgebildeten Trainer, der dir helfen kann
  • Dir fehlt gegebenenfalls die motivierende Atmosphäre

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Für wen eignet sich ein Homegym?

Auch wenn für dich die Vorteile überwiegen, kann es trotzdem sein, dass ein Homegym für dich nicht die richtige Wahl ist. Besonders gut überlegen solltest du es dir zum Beispiel, wenn du noch nicht lange Sport treibst und dir nicht sicher bist, ob du regelmäßig zu Hause trainieren wirst. Es ist dieselbe Falle in die auch Anfänger bei Fitnessstudio-Abos tappen: Motivierte Menschen, die sich vornehmen, mehr Sport zu machen und nach ein paar Wochen doch wieder in den Alltagstrott verfallen. Trainierst du erst seit wenigen Wochen oder Monaten regelmäßig, solltest du erst einmal bei deiner Fitnessstudio-Mitgliedschaft bleiben und abwägen, ob diese Art von Training überhaupt die richtige für dich ist.

Ebenfalls schwierig könnte ein Homegym für dich sein, wenn du mit Kraftmaschinen trainieren möchtest oder generell viele schwere Gewichte nutzt. Diese sind recht teuer, nehmen viel Platz weg und trainieren meist nur wenige Muskelgruppen. Zuhause wirst du deshalb vorrangig mit deinem eigenen Körpergewicht oder mit freien Gewichten trainieren.

Fitnessgeräte für zu Hause: Die Klassiker 

Wenn du dich für ein Homegym entschlossen hast, solltest du zunächst einmal überlegen, welchen Raum oder welchen Teil eines Zimmers du als Fitnessbereich einrichten möchtest. Davon ausgehend ergibt sich auch oft die Art und die Anzahl der Geräte, die bei dir Platz finden können. Hast du zum Beispiel einen eigenen Fitnessraum, kannst du dir auch größere Geräte anschaffen. Wohnst du hingegen in einer kleineren Ein- oder Zweizimmerwohnung, solltest du in deinen Anschaffungen eher sparsam sein. Achte darauf, Geräte zu wählen, mit denen du dich auskennst und von denen du weißt, dass du sie gern nutzt und damit deine Ziele erreichen kannst.

Home Gym Cardio B@2X

Cardio:

Ein Cardiogerät gehört mindestens dazu, wenn du dein Homegym einrichtest. Nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch zuhause hast du diesbezüglich eine große Auswahl. 

Zu den Klassikern gehören folgende Geräte:

  1. Laufband
    Das erste, was dir beim Thema Cardio in den Sinn kommt, ist vermutlich das klassische Laufband. Auch im Homegym findet das Gerät seinen Platz und wenn du dich für eines der günstigeren, zusammenklappbaren Modelle entscheidest, ist das Laufband sogar relativ platzsparend.
  2. Rudermaschine
    Zu den beliebteren Fitnessgeräten für zuhause zählt auch das Rudergerät – kein Wunder, denn es trainiert nicht nur deine Ausdauer, sondern auch gleich noch deine Kraft. 
  3. Crosstrainer
    Möchtest du deine Gelenke schonen, könnte sich für dich ein Crosstrainer lohnen. Dieser nimmt etwas mehr Platz weg, allerdings existieren auch hier klappbare Modelle.

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Home Gym Kraft B@2X

Krafttraining:

  1. Hanteln und Kettlebell
    Sowohl Kurz- als auch Langhanteln zusammen mit den zugehörigen Hantelscheiben sind im Homegym unverzichtbar, weil sie so vielseitig sind, dass sich sehr viele Muskeln damit trainieren lassen. Übertroffen werden sie nur noch von Kettlebell – mit der Kugelhantel lassen sich zahlreiche Übungen umsetzen und fast der ganze Körper trainieren.
  2. Klimmzugstange
    Ganz schnell im Türrahmen befestigt und fast ein Garant für einen trainierten Bizeps: Mit einer Klimmzugstange kannst du nichts falsch machen.
  3. Sonstiges:
    Ebenfalls nicht fehlen sollten in deinem Homegym eine Fitness- oder Yogamatte, Gymnastikbänder sowie eine Schutzmatte für deinen Boden, wenn du mit schweren Gewichten trainierst.

Homegym: Trends für das Fitnessstudio zuhause

Neben den typischen Fitnessgeräten für zu Hause tun sich viele Trendsportarten auf, die dich auch im Homegym fit halten können und wiederum spezielle Geräte voraussetzen. Bei den meisten davon kannst du mithilfe von Online-Kursen oder Youtube-Videos ganz einfach mittrainieren.

1. Boxen

Ursprünglich ein typischer Männersport und fast schon eine Lebenseinstellung. Heute darf zum Glück jeder boxen, der Spaß daran hat: Die Sportart hat sich als wahrer Allrounder entpuppt. Mit einem Boxsack, einem Paar Handschuhe und einem Springseil bist du dafür gut ausgestattet. Beginnen kannst du sogar ganz ohne Ausrüstung – Auf Youtube findest du zum Beispiel Cardio Kickboxing Workouts, die du unter Anleitung nachmachen kannst. Zwar wirst du richtiges Boxen nur in einem Studio mit erfahrenem Coach und einem Trainingspartner lernen, als Kraft- und Ausdauertraining für zuhause eignet es sich dennoch sehr gut.

Home Gym Boxen Double B

2. Jumping Fitness 

Wenn du als Kind gern auf dem Trampolin warst, stehen die Chancen gut, dass das auch noch als Erwachsener so ist. Wenn du keinen Garten hast, in den du ein großes Trampolin stellen kannst, dann tut es auch ein kleines Modell mit Hebegriff, das du ganz einfach in dein Fitnessstudio zuhause integrieren kannst. Das Cardio-Training auf dem Trampolin ist zum Beispiel für Übergewichtige besonders geeignet, da es die Gelenke schont. Natürlich kann aber jeder beim Jumping Fitness mitmachen und so Fett verbrennen, Muskeln und Gelenke stärken und seine Koordination trainieren.

3. Virtuelles Spinning

Spinning Classes kennst du wahrscheinlich, wenn du schon einmal in einem Fitnessstudio warst. Das Fahrrad-Workout eignet sich besonders als High-Intensity-Interval-Training (HIIT), um in kurzer Zeit viele Kalorien zu verbrennen. Nicht nur im Studio ist das schweißtreibende Work-out beliebt, du kannst auf dem Hometrainer auch zuhause trainieren! Virtuelle Spinning Classes mit guten Trainern gibt es dafür genug.

Home Gym Spinning Double B

4. Bungee Fitness

Ein ziemlich neuer Trend, der – wie fast alles beim Thema Fitness – aus den USA kommt. Dabei trainierst du mit einem elastischen Band, das von der Decke hängt, und hast dabei fast das Gefühl, schwerelos zu sein. Auch diese Sportart ist schonend für den Körper und kann sich für das Fitnessstudio zuhause eignen – allerdings solltest du dafür recht viel Platz haben und abklären, ob du die Bänder sicher an deiner Decke anbringen kannst. 

5. Personal Training

Die Zeiten, in denen Personal Trainer nur für Stars arbeiteten, sind vorbei. Heutzutage können sie von jedem konsultiert werden, der seinen Körper in Form bringen möchte. Das gilt natürlich auch für das Homegym! Dein Trainer kann dafür entweder zu dir nach Hause kommen oder dich über einen Videocall beraten. Zwar ist es nicht ganz günstig, einen Personal Trainer zu beauftragen, allerdings kann es sich lohnen, sich coachen zu lassen. 

Der Trainer stellt dir einen Fitness- und Ernährungsplan auf, der ganz auf deine Ziele zugeschnitten ist und überprüft mit dir deine Erfolge. Besonders eignet sich die Zusammenarbeit, wenn du dir sehr hohe und spezifische Ziele gesetzt hast oder wenn du Fitness-Anfänger bist und noch nicht so recht weißt, welches Training das richtige für dich ist. Achte jedoch darauf, wirklich an einen Profi zu geraten – die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und deshalb versuchen sich auch viele Laien an diesem Job.

Home Gym Personal Trainer Double B

Kosten für eigenes Gym: Muss es teuer sein?

Wie du dein Homegym einrichten kannst, weißt du jetzt – doch was kostet der Spaß? Wie du wahrscheinlich schon vermutet hast, hängt das vollkommen von deinen Trainingspräferenzen, von deinem Qualitätsanspruch und auch von dem Platz in deinem eigenen Fitnessraum ab. Schon mit wenigen hundert Euro kannst du dich mit Gewichten und einem günstigen Cardiogerät ausstatten, qualitativ hochwertige Fitnessgeräte für zu Hause können die Kosten für ein eigenes Gym aber auch schnell in den vier- oder gar fünfstelligen Bereich anheben. 

Wir würden dir deshalb raten, klein anzufangen und zu sehen, wie es in den ersten Wochen und Monaten läuft. Am Anfang brauchst du zum Beispiel kein teures Laufband, sondern kannst zum Aufwärmen auch draußen eine Runde joggen gehen. Merkst du, dass das Homegym das Richtige für dich ist, kannst du deine Ausstattung erweitern und auch teurere Anschaffungen machen. Qualität zahlt sich nicht nur bezüglich des Trainingserfolgs aus, sondern kann auf lange Frist sogar günstiger sein als defekte Geräte immer wieder zu ersetzen. 

Schon die alten Römer sagten: „In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist“. Hier liest du, wie du deinen Körper fit hältst:

Blog Autor
ÜBER DEN AUTOR

Jeanette Stowasser

Jeannette ist Online-Redakteurin für Gesundheit und schreibt seit 2011 Artikel, E-Books und Whitepaper zu den verschiedensten medizinischen Themen.

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