Hackotton 5.0 – Automation für alle

Letzte Woche waren die Mitarbeiter:innen von ottonova eingeladen, an der neuesten und fünften Ausgabe unseres internen Hackathons, liebevoll "Hackotton" genannt, teilzunehmen. Diesmal in einer Hybrid-Ausgabe. Einige trafen sich in unserem Münchner Büro mit dem tollen Blick auf die Frauenkirche am Marienplatz, andere arbeiteten wegen der noch bestehenden Corona-Beschränkungen remote an ihren Projekten.

Hackotton 5.0 Automation für alle

**Englisch version below**

Mit insgesamt 14 Projekten versuchten wir, unser Tagesgeschäft mit spannenden und inspirierenden Ideen zu verbessern. Einige Projekte wurden von Ein-Personen-Teams durchgeführt, die sich nur gelegentlich Hilfe holten, für andere Projekte fanden sich Teams von vier bis sechs Personen zusammen, um eineinhalb Tage lang an ihren Ideen zu arbeiten. Am Ende des Hackotton 5.0 wurden alle Projekte vorgestellt und nach einer Abstimmung wurden drei Projekte zu Gewinnern ernannt.

Meiner Meinung nach ist unser ottonova Hackathon eine großartige Gelegenheit, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, mit denen man im Arbeitsalltag normalerweise nicht viel zu tun hat, und neue Ideen zu entwickeln, die aus dem Rahmen fallen. Selbst Kolleg:innen, die nicht in unserer IT-Abteilung, sondern im Marketing oder Business Development arbeiten, haben mitgemacht und mit uns IT-Leuten "gehackt".

Besser, schneller, stärker durch “Automation“

Wie bei jedem Hackathon haben wir ein Motto, das unsere Ideen für den Hackathon inspirieren soll, dieses Mal war es "Automation". Ich denke, eine solche Veranstaltung ist immer eine großartige Gelegenheit, das eigene Wissen zu erweitern und die eigenen Ideen in einer unterstützenden Umgebung einzubringen und zu sehen, wie sie nach ihrer Fertigstellung in der Produktion eingesetzt werden.

Ich persönlich habe ein eigenes Projekt durchgeführt, bei dem ich versucht habe, eine Möglichkeit für unsere Agenten zu schaffen, die Geschäftslogik, die sie selbst besitzen, zu überprüfen, indem ich ihnen eine Möglichkeit zur Interaktion mit automatisierten Tests gegeben habe. Wie immer, wenn man in einem kleinen Team an großen Ideen arbeitet, besteht die größte Herausforderung darin, die Idee auf das Wesentliche zu reduzieren. Das bedeutet, dass es wahrscheinlich nicht das Richtige ist, einen halben Tag mit einem Docker-Setup zu verbringen. Am Ende habe ich vor allem versucht, ein überzeugendes Konzept zu erarbeiten, das ich meinen Kolleg:innen präsentieren kann, da dies auch ein wichtiger Teil des Hackathons bei ottonova ist: Man muss seine Ergebnisse vor der Firma präsentieren und versuchen, so viele Kollegen wie möglich von seiner Idee zu überzeugen.

Dabei sein ist alles (aus der Sicht eines Nicht-Gewinners haha)

Leider konnte ich mich dieses Mal nicht unter den ersten drei platzieren, aber unsere Konkurrenz im Wettbewerb waren einige wirklich tolle Projekte, also ist das vollkommen okay für mich.

Der Gewinner des letzten "Hackotton"-Events bei ottonova ist unser "Dependabot" für GitLab. Die Idee war, den Dependabot Service zu integrieren und ihn Merge Requests für Dependency Updates erstellen zu lassen.

Auf dem zweiten Platz landete die Idee, einen B2B-Partnerbereich zu schaffen, der von einigen Kollegen aus der Business Development-Abteilung konzipiert wurde. Ihre Idee war es, einen Login-Bereich für unsere Geschäftspartner einzurichten, in dem sie Dokumente hoch- und herunterladen, Informationen erhalten, sich als Partner anmelden und die neuesten Nachrichten von ottonova erhalten können.

Den dritten Platz schließlich belegte das Team, das "Konzepte für das Employer Branding von ottonova" erstellte und versuchte, ottonova nach außen hin als den guten Arbeitgeber zu präsentieren, der wir sind. Sie haben eine Website kreiert, die mit verschiedenen Inhalten (Texte, Fotos, Videos) Geschichten über ottonova und ihre Mitarbeiter:innen, unsere Werte, Veranstaltungen und Abteilungen erzählt.

Wie man an den Top 3 Projekten sieht, ist es nicht unbedingt erforderlich, sich an das Thema des Hackathons zu halten – wenn du eine tolle Idee hast und deine Kolleg:innen davon überzeugen kannst, stehen die Chancen gut, dass du den Hackathon auch gewinnst.


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Über den Autor

Chris Nissen ist eigentlich Professional Software Engineer im IT Team von ottonova, hat aber einen kleinen Ausflug in unser Magazin gemacht. In seinem Gastauftritt schreibt er über den Hackotton 5.0 und seine Teilnahme.

**Englisch version**

Hackotton 5.0 – automation for all

Last Week employees at ottonova were invited to attend the latest and fifth edition of our internal Hackathon lovingly called "Hackotton". This time in a hybrid edition. Some people came together in our Munich office with the great view on the “Frauenkirche” on Marienplatz, others worked, as to still existing corona limitations, remotely on their projects. 

With 14 projects in total, we tried to improve our daily business with exciting and inspiring ideas. Some projects were being done by one person teams just getting some help on occasion, for other projects teams of four to six people came together to work for one and a half days on their ideas. In the end of the Hackotton 5.0 all projects were presented and after a voting in the end, three projects were named winners.

In my opinion, our ottonova Hackathon is a great opportunity to work together with colleagues you don’t normally have a lot of intersection in your daily work life and create new ideas out of the box. Even colleagues that don’t work in our IT department but in marketing or business development participated and “hacked” with us IT people.

Better, faster, stronger through automation

As with every Hackathon we have a motto that should inspire our ideas for the Hackathon, this time it was "Automation". I think such an event is always a great opportunity to further your own knowledge as well as bring forward your own ideas in a supportive environment and see them used in production after they have been finalized.

I personally did a project on my own trying to create a way for our agents to check the business logic they own themselves by giving them a way of interacting with automated tests. As always when working on big ideas in a small team the biggest challenge is reducing your idea to the essentials, which means spending half a day on a docker set up is probably not what you want to go for. In the end I mostly tried to work on a compelling concept that I could present to my colleagues since this is a big part of the Hackathon at ottonova as well: You have to present your results in front of the company and try to convince as many colleagues as possible from your idea.

The important thing is not winning but taking part (perspective of a non-winner haha)

Unfortunately I couldn't place in the top three this time but our competition were some really great projects so I am not mad at all.

The Winner of the latest "Hackotton" event at ottonova is our "Dependabot" for GitLab. The idea was to integrate the dependabot service and let it create merge requests for dependency updates.

The second place was a B2B partner area investigated and conceptualized by some colleagues from the business development department. Their idea was to create a login area for our business partners to upload and download documents, get information, sign up to be a partner and receive the latest ottonova news.

And finally in our ranking as the third place came in the team that created “concepts for ottonova Employer Branding", trying to present ottonova as the good employer we are to the outside world. So, they created a website that tells stories about ottonova and its employees, our values, events, and departments.

As seen from the top 3 projects it is actually not strictly required to stick to the theme of the Hackathon – if you have a great Idea and can convince your colleagues of this idea chances are high you can win the Hackathon as well.


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About the author

Chris Nissen is actually a Professional Software Engineer in ottonova's IT team, but has made a foray into our magazine. In his guest appearance, he writes about Hackotton 5.0 and his participation.

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