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Leistungsausschluss

Für Kosten, die im Zusammenhang mit einer Vorerkrankung entstehen können, ist es Versicherten in der PKV möglich, einen Leistungsausschluss zu vereinbaren und diese Kosten selbst zu tragen.

Mit dem Leistungsausschluss hast du als privat Versicherter die Möglichkeit, deinen Beitrag zu senken. Allerdings gibt es dabei einige wichtige Punkte, die du wissen solltest.

Zusammenhang zwischen Leistungsausschluss und Beitrag 

Die Berechnung deines Beitrags in der PKV ist komplex – weil sie viele Faktoren berücksichtigt, die dich als Individuum ausmachen. Dazu gehören:

  • dein Alter
  • dein Beruf und deine Karriereziele
  • der Zeitpunkt deines Eintritts in die PKV
  • die gewünschten Leistungen für deine Gesundheit
  • dein gesundheitlicher Lebenslauf 

Im Hinblick auf die Zukunft ist bei Antragstellung deine gesundheitliche Vorgeschichte entscheidend. Anhand dessen prüft die Versicherung, ob sie dich in deinem Wunschtarif versichern kann. Ist zu erwarten, dass aufgrund einer Erkrankung überdurchschnittliche Kosten entstehen können, erhebt die private Krankenversicherung zum Schutz des Versicherungskollektivs einen Risikozuschlag. Mit dem Leistungsausschluss kannst du diesen Risikozuschlag umgehen.


No risk, no Zuschlag?

Alles zum Risikozuschlag und wie wir ihn bei ottonova berechnen


FAQ

Leistungsausschluss PKV – sinnvoll oder nicht?

Erhebt deine PKV aufgrund einer Erkrankung bei Vertragsabschluss einen Risikozuschlag, kannst du alle Leistungen vom Vertrag ausschließen, die im Zusammenhang mit dieser Erkrankung stehen. 

Das bedeutet, dass du als Versicherter die Behandlung aller Beschwerden, die durch deine Vorerkrankung entstehen, aus eigener Tasche zahlen musst. Gerade bei chronischen Krankheiten kann das eine hohe finanzielle Belastung darstellen.

Der Leistungsausschluss ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn du in die PKV willst, aber eine Vorerkrankung auch mit dem Risikozuschlag nicht versichert werden kann. Das gilt jedoch nicht für Krankheiten, die in den Bedingungen der Versicherung grundsätzlich ausgeschlossen sind.

Nach einer längeren Zeit ohne Behandlungen und Beschwerden kann es sich lohnen, den Leistungsausschluss erneut zu prüfen und zu streichen.

​ Leistungsausschluss GKV – gibt es das?

Leistungsausschlüsse sieht auch die gesetzliche Krankenversicherung vor. Grundlage ist das Sozialgesetzbuch V (SGB V), in dem Leistungsbeschränkungen in der GKV beschrieben sind. Der Leistungsausschluss in der GKV bezieht sich allerdings auf Leistungen, die missbräuchlich in Anspruch genommen und deshalb nicht erstattet werden, um die Solidargemeinschaft zu schützen.

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