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25. September 2020

Sich selbst auf Erfolg programmieren: Wie geht das?

Du träumst davon, endlich deine sportlichen, beruflichen oder privaten Ziele zu erreichen? Dein Unterbewusstsein hilft dir dabei! Wie du diese geheime Kraft, die tief in deinem Inneren schlummert, entfesseln kannst, verraten wir dir hier.

5 min

Nur etwa 5% unserer täglichen Handlungen und Entscheidungen finden bewusst statt. Der Rest wird von einem Autopiloten namens Unterbewusstsein gesteuert. Wer sich selbst auf Erfolg programmieren möchte, sollte lernen, mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten – beispielsweise durch die Kraft positiver Gedanken, Meditation und Coachings.

Die geheimnisvolle Macht des Unterbewusstseins

Dein Handywecker klingelt. Mit einem leisen Stöhnen drückst du die Snooze-Taste – einmal, zweimal, dreimal. Eigentlich wolltest du heute extra früh aufstehen, um vor der Arbeit noch eine Runde laufen zu gehen. Daraus wird wohl nichts. Mal wieder. Als du dich endlich aus dem Bett quälst, fühlst du dich wie ein Loser. Du fragst dich: „Was machen erfolgreiche Menschen bloß anderes? Diese Typen, die schon vor Sonnenaufgang einen Gipfel erklimmen, die sich gesund ernähren und quasi nebenbei noch eine Mega-Karriere hinlegen?“ 


Den inneren Schweinehund überwinden:

Tipps von Mental Coach Frank Weiland


Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Immer wieder nimmst du dir vor, mehr Sport zu machen (jetzt aber wirklich!), deine Ernährung umzustellen oder endlich auf die nächste Stufe der Karriereleiter zu klettern und richtig viel Geld zu verdienen. Doch irgendwie will es nicht so recht funktionieren. Wir erklären, was dein Unterbewusstsein damit zu tun hat und gehen der Frage nach, ob und wie man sich selbst auf Erfolg programmieren kann.

Zugang zum Unterbewusstsein finden: Die Grundlagen

Dein Unterbewusstsein hat mehr Macht über dich als du denkst. Laut Experten geschehen nur etwa 5% unserer Handlungen bewusst. Die restlichen 95% sind Gedanken, Entscheidungen und Handlungen, die automatisch ablaufen. Das ist auch gut so, denn: Jeden Tag prasseln tausende Eindrücke auf dich ein, du triffst zahllose kleine Entscheidungen – von „Welches Hemd soll ich anziehen?“ bis „Erwische ich den Bus noch, wenn ich jetzt losrenne?“ Um Zeit und Energie zu sparen, hat dein Gehirn diese Entscheidungen an dein Unterbewusstsein abgegeben. Dein „Arbeitsspeicher“ würde nämlich in die Knie gezwungen werden, wenn du jede Bewegung und jede Handlung bewusst ausführen müsstest. Oder hast du dir beim Laufen schon mal aktiv gedacht: „Ich muss einen Fuß vor den anderen setzen, um vorwärts zu kommen?“

Sigmund Freud, der Vater der Psychoanalyse, ging davon aus, dass unser Verstand einem Eisberg gleicht. Die kleine Spitze, die aus dem Meer herausragt, beinhaltet alle Gedanken, Gefühle und Erinnerungen, die uns bewusst sind. Der weitaus größere Teil liegt unter Wasser – das ist das Unterbewusstsein. Dort speichert unser Verstand Gefühle und Triebe ab, die zu schmerzhaft sind, um sie aktiv wahrzunehmen. Dennoch beeinflussen sie unser alltägliches Leben nach Freuds Vorstellung stark. Ob das mit den traumatischen Erinnerungen im Unterbewusstsein tatsächlich so stimmt, ist heute zumindest umstritten. Viele Wissenschaftler sehen die Aufgabe des Unterbewusstseins inzwischen darin, dein Gehirn effektiver zu machen. Dennoch ist der Eisberg ein schönes Bild, um dir die Bedeutung des Unterbewusstseins besser vorstellen zu können. 

Unterbewusstsein trainieren: Negative Glaubenssätze loswerden

Wenn du Routinen durchbrechen und deine sportlichen, privaten oder beruflichen Ziele erreichen möchtest, ist es wichtig, dich mit deinem Unterbewusstsein auseinanderzusetzen. Warum gelingt es dir nicht, morgens laufen zu gehen? Warum verdienst du immer noch nicht genug, obwohl du dich in die Arbeit stürzt? Schuld können negative Glaubenssätze sein, die dein Unterbewusstsein beeinflussen. Wenn du zum Beispiel insgeheim denkst: „Ich bin eben kein Morgenmensch!“ oder „Ich brauche nun mal meinen Schönheitsschlaf“, dann wird es dir natürlich schwerfallen, frühmorgens die Laufschuhe zu schnüren.

Wenn du dein Gehirn auf Erfolg programmieren möchtest, musst du solche negativen Glaubenssätze über Bord werfen. Doch wie soll das gehen? Ganz einfach: Umgib dich mit Menschen, die dich deiner Vorstellung von Erfolg und Glück näherbringen. Möchtest du zum Läufer werden, schließ dich einer Laufgruppe an. Sehnst du dich nach beruflichem und finanziellem Erfolg, lass dich coachen. Die positiven Einstellungen deiner Mitmenschen können nämlich auf dich abfärben und dir dabei helfen, dein Unterbewusstsein in eine neue Richtung zu steuern.

Erfolg ist programmierbar: So arbeitest du mit dem Unterbewusstsein

Dein Umfeld zu verändern, hilft also dabei, deine Selbstwahrnehmung zu justieren. Bist du wirklich ein Morgenmuffel oder willst du wirklich Raucher sein? Nutze außerdem die Kraft der Gedanken, um dein Unterbewusstsein neu zu programmieren und deine Gesundheit zu verbessern. Je öfter du dir positive Gedanken ins Bewusstsein rufst, desto stärker dringen sie auch ins Unterbewusstsein vor. Statt zu denken: „Mein Schlaf ist mir heilig, ich bleibe einfach liegen“, denk lieber: „Bewegung tut mir gut.“ Diese Form der positiven Affirmation findet allein in deinem Kopf statt und hat große Auswirkungen auf dein Gehirn: Denn je öfter du bestimmte Dinge tust, denkst oder fühlst, desto stärker werden die betreffenden synaptischen Verbindungen. Diese Fähigkeit deines Gehirns wird Neuroplastizität genannt. Es ist also tatsächlich möglich, sich selbst auf Erfolg zu programmieren.

Diese Tatsache macht sich das sogenannte Neuro-Linguistische Programmieren zunutze. Es handelt sich dabei um ein Mentaltraining, das dabei helfen soll, positiver zu denken, unerwünschte Verhaltensweisen loszuwerden, bewusster mit Gefühlen umzugehen und die eigene Wahrnehmung zu schärfen. NLP ist vor allem bei Lehrern, Beratern, Verkäufern und Managern beliebt und liefert eine Art Werkzeugkasten für die Persönlichkeitsentwicklung – die Wirksamkeit wurde allerdings bisher wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt. 

Wenn du das Neuro-Linguistische Programmieren trotzdem einmal ausprobieren möchtest, findest du auf YouTube einige Videos zum Thema. Für tiefergehende Infos kannst du (Online-)Seminare dazu belegen.

Mit Smartphone-Apps das Unterbewusstsein öffnen

Weitere Tools, um dein Unterbewusstsein zu trainieren, sind Coaching-Apps wie „Flow Lab“. Die Smartphone-Anwendung für iPhone und Android verspricht, deine Konzentration zu verbessern, dein Selbstbewusstsein zu stärken und deine Motivation zu steigern. Möglich machen dies geführte Meditationen und spezielle Coaching-Sessions. 

Eine andere nützliche App heißt „Mindshine“. Der Achtsamkeits-Coach für die Hosentasche soll dir dabei helfen, in kleinen Schritten deinem selbstgewählten großen Ziel näher zu kommen. Die Methode: Bewährte Übungen und kurze Meditationen sollen mehr Leichtigkeit in den Alltag bringen und Glücksgefühle auslösen – ein guter Weg, um dich selbst auf Erfolg zu programmieren!


Meditieren lernen:

Die besten Tipps für Anfänger


Du siehst: In deinem Unterbewusstsein schlummert eine beeindruckende Kraft, die du mit den richtigen Kniffen entfesseln und für deine Zwecke nutzen kannst. Weitere Inspirationen für deine mentale Gesundheit entdeckst du im ottonova Magazin.

Wir verraten dir zum Beispiel, wie du im Alltag Ruhe und Gelassenheit finden kannst, wie du deine Selbstheilungskräfte aktivierst und wie das Abschalten nach dem Home Office gelingt.

Blog Autor
ÜBER DEN AUTOR

Natalie Decker

Natalie arbeitet seit 15 Jahren als Redakteurin. Neben Lifestyle-Themen wie Kochen und Reisen gehören Medizin & Gesundheit zu ihren Schwerpunkten. Sie schreibt unter anderem für das Online-Portal gesund-vital.de und den Ratgeber-Verlag Gräfe und Unzer.

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