Angst vor der OP? Mit diesen Tipps bleibst du locker

Der Gedanke an deine bevorstehende OP versetzt dich in Panik? Mit diesem Gefühl bist du nicht allein: 51 % der Deutschen haben Angst vor Komplikationen bei der Narkose. Hier erfährst du, was du selbst gegen die Angst vor der OP tun kannst, ob eine psychologische Betreuung nötig ist und wie dir der ottonova Concierge helfen kann.

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Die Diagnose steht fest. Eine Operation ist unausweichlich. Kaum hat dein Kopf diese Tatsache realisiert, steigt ein unwohles Gefühl in deiner Magengegend auf. Dein Herz klopft spürbar, die Hände werden feucht. Du kannst es nicht mehr verdrängen – du hast schreckliche Angst vor der OP. Dass es dir und vielen anderen Menschen so geht, ist selbstverständlich: Die meisten erleben selten eine Operation und wissen deshalb nicht, was genau auf sie zukommt. 

Panische Angst vor Operation: Alltag für Ärzte

Jeder zweite Deutsche fürchtet sich – konkret vor der Vollnarkose und dem Gefühl, anderen Menschen ausgeliefert zu sein. Für Ärzte, Anästhesisten und Pfleger, die dich bei deiner OP begleiten, ist es Teil des Jobs, diese Angst vor der OP und der Narkose zu adressieren. Sie klären dich vor der Operation umfassend auf und beantworten alle deine Fragen. Sollte dich das nicht beruhigen, kann auch eine psychologische Beratung erforderlich werden. Was du dazu wissen solltest, was du selbst vor der OP tun kannst, um dich zu beruhigen und welche Rolle deine Krankenversicherung spielt, erfährst du hier.

Angst vor der Vollnarkose? 3 Gründe, warum du sie nicht haben musst:


1. Exklusive Behandlung:

Im OP kümmert sich ein speziell ausgebildeter Anästhesist um nichts anderes als um deine Narkose und behält alles im Auge.


2. Detailliertes Vorgespräch:

Der Anästhesist geht auf deine Situation ein – in einem Vorgespräch klärt ihr, welche Besonderheiten es zum Beispiel aufgrund von Allergien gibt. Die Narkose ist damit genau auf dich zugeschnitten.


3. Medizinischer Fortschritt:

Die Medikamente und Techniken zur Narkoseüberwachung entwickeln sich stets weiter. Laut dem Bundesverband für ambulantes Operieren liegt das Risiko, an einer Narkose zu sterben, heute bei niedrigen 0,008 bis 0,009%.


Was ist die Gebührenordnung für Ärzte?

Diesen und weitere Begriffe erklärt das PKV Wiki von ottonova


Aufklärungsgespräch nimmt Angst vor Operation

Wer unter Flugangst leidet, ist meist beruhigt, wenn er sich mit den Abläufen vertraut macht, die ihm vom Boarding bis zum Aussteigen begegnen. Ähnlich ist es auch bei einer Operation: Je genauer du weißt, was dich erwartet, desto entspannter bist du im Vorfeld. Es ist die Pflicht des operierenden Arztes, dich über den Verlauf der bevorstehenden Operation aufzuklären, deine Fragen zu beantworten und dir so die Angst vor der OP zu nehmen. 


Dein Recht als Patient

Die Aufklärung über deine Operation durch den behandelnden Arzt ist Pflicht: Laut Patientenrechtgesetz musst du als Patient umfassend über deine Behandlung aufgeklärt werden. Dazu gehören die Diagnose, die anschließende Therapie, Risiken, Chancen und Alternativen. Nur wenn du sorgfältig informiert bist, kannst du in die Behandlung einwilligen.  

Das Aufklärungsgespräch muss für dich verständlich sein. Dein Arzt sollte also auf zu viel Fachjargon verzichten. Das Gespräch soll Raum für Fragen lassen und darf nicht erst stattfinden, wenn du schon auf dem Weg in den OP-Saal bist. Diese Aufklärung im Vorfeld einer Operation gilt als Beratungsleistung. Sie ist in der Gebührenordnung für Ärzte vorgesehen und standardmäßig versichert. 

Tipps für das OP-Aufklärungsgespräch

Damit dein Aufklärungsgespräch deine Angst vor der Operation mildern kann, haben wir hier ein paar Tipps für den Austausch mit deinem Arzt:

  • Frage rechtzeitig: Fordere die Aufklärung so früh wie möglich ein. So bleibt Zeit, um eine Zweitmeinung einzuholen und die Informationen auf dich wirken zu lassen.

  • Sei proaktiv: Stelle so viele Fragen wie möglich. Frage aktiv nach, wenn du etwas nicht verstehst, damit deine Unsicherheiten ausgeräumt werden.

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  • Dokumentiere alles: Mache Notizen oder bitte einen Freund oder Familienangehörigen, dabei zu sein. So könnt ihr nach dem Gespräch in Ruhe alles verarbeiten.

  • Bleib entspannt: Lass dich zu nichts drängen. Willige nur in die Behandlung ein, wenn du alles verstanden und dich auch über Alternativen informiert hast.

  • Sei selbstbestimmt: Bilde dir eine eigene Meinung. Informiere dich vor und nach dem Gespräch über deinen Eingriff. Dann fällt es dir auch viel leichter, gezielt Fragen zu stellen.

"Studien zeigten: psychologische Betreuung reduzieren die Ängste und Depressionen der Patienten."

Depression vor OP? Wenn Aufklärung allein nicht ausreicht

Du bist bestens über den bevorstehenden Eingriff informiert. Trotzdem fällst du in ein tiefes Loch? Ist deine präoperative Angst so stark, dass dir die OP nicht mehr aus dem Kopf geht und du regelrecht in eine negative Gedankenspirale fällst, kann es helfen, wenn du dich jemandem anvertraust. Sprich deinen Gemütszustand offen gegenüber einer Vertrauensperson und deinem Arzt an. Gemeinsam könnt ihr dann herausfinden, ob du eine besonders ausgeprägte Angst vor der Operation hast und eine psychische Betreuung sinnvoll ist. 

Für solche Fälle gibt es in fast allen Krankenhäusern Psychologen. Denn die Psyche spielt eine große Rolle bei Operationen: Leidet deine Psyche schon vor dem Eingriff, braucht der Körper unter Umständen noch länger, sich anschließend wieder zu erholen. Einige Menschen erleiden sogar eine Depression nach der Operation. 

Gerade bei schwerwiegenden Operationen kann eine psychologische Beratung helfen, die seelische Belastung der Patienten mildern. Das hat zum Beispiel eine Metastudie des Uniklinikums Jena aus dem Jahr 2014 herausgefunden. 19 Studien mit insgesamt mehr als 2.000 Herz-OP-Patienten zeigten, dass die psychologische Betreuung die Ängste und Depressionen der Patienten reduzieren konnte – sowohl vor als auch nach der Operation.


Du willst entspannter werden vor der OP?

Meditation hilft gegen OP-Angst – so meditierst du richtig


Die Rolle der Krankenversicherung 

Die OP-Aufklärung ist im Leistungsumfang der Operationsleistung enthalten und standardmäßig auch versichert. Ist eine darüber hinausgehende psychologische Beratung medizinisch notwendig, übernimmt deine private Krankenversicherung die Kosten dafür. Dies kann bei einem schwerwiegenden Behandlungsfall eintreffen, der neben der Operationsaufklärung eine psychologische Beratung zusätzlich medizinisch erforderlich macht. Als Versicherter bei ottonova bekommst du darüber hinaus einen Rundum-Service, der die Angst vor der OP noch ein wenig erträglicher macht. Du kannst jederzeit den Concierge nutzen, um dich über alle Themen rund um deine Operation zu informieren und eine medizinische Zweitmeinung einzuholen, um ganz sicher zu gehen, dass die Operation auch wirklich unvermeidlich ist. Je nach Tarif genießt du zusätzlich die bessere Unterbringung im Einbettzimmer und eine Chefarztbehandlung. Auch als gesetzlich Versicherter sicherst du dir diese Vorteile mit einer Krankenhauszusatzversicherung und kannst damit deinen Aufenthalt im Krankenhaus so angenehm wie möglich gestalten.

Stelle dich tapfer deiner Furcht

Egal wie du im Krankenhaus untergebracht bist und welche Operation ansteht: Wichtig ist, dass du dich mit dem Eingriff auseinandersetzt, dich umfassend informierst und beobachtest, wie dein Körper mit der Angst vor der Operation umgeht. Hast du das Gefühl, der Situation auch nach dem Gespräch mit deinem Arzt nicht gewachsen zu sein, sprich mit ihm über Möglichkeiten einer zusätzlichen psychologischen Betreuung. Je entspannter du ins Krankenhaus kommst, desto schneller bist du wieder fit und kannst das Kapitel Operation für hoffentlich lange Zeit abschließen. ottonova wünscht dir dabei alles Gute – und ist für dich da.

Tipps im Überblick


Was du selbst tun kannst

  • Hole Informationen beim behandelnden Arzt und eine Zweitmeinung ein
  • Informiere Partner, Freunde, Familie oder deinen Hausarzt und sprich Ängste offen an
  • Mit Meditation und anderen Entspannungstechniken stärkst du dich mental für die OP
  • Bleibe körperlich fit – so bist du nach der OP schneller wieder auf den Beinen


Was dir sonst noch hilft

  • Informiere deine Krankenversicherung – bei ottonova beantwortet der Concierge alle Fragen zu deiner OP, auch wenn du eine Zweitmeinung wünschst oder psychologische Betreuung brauchst
  • Tausche dich mit Menschen aus, die eine OP hinter sich haben – so hast du nicht nur die Arztperspektive, sondern bekommst eine neue Sicht auf die Operation.
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