Der Belegarzt im Krankenhaus

Ein Krankenhausaufenthalt stellt für viele Menschen eine absolute Ausnahmesituation dar. Wäre es nicht schön, wenn du zumindest den Arzt, der dich behandelt, schon kennen würdest? Das Belegarztprinzip ermöglicht genau das.

Nicht jeder Arzt, der dich während eines Krankenhausaufenthalts behandelt, ist dort auch direkt angestellt. In Deutschland gibt es sogenannte Belegärzte, die ihre Patienten im Krankenhaus statt in der Praxis behandeln. Hier erfährst du, was dahintersteckt und welche Vorteile das Modell für das Gesundheitswesen bringt.


Was macht ein Belegarzt?

Während fachärztliche Behandlungen in anderen Ländern wie China oder Großbritannien vorwiegend im Krankenhaus angeboten werden, sind wir es in Deutschland gewohnt, Fachärzte in ihrer Praxis aufzusuchen. Es kommt jedoch vor, dass niedergelassene Ärzte ihre Patienten im Krankenhaus behandeln.

Voraussetzung: Eine kassenärztliche Vereinigung hat sie auf Antrag als Belegarzt anerkannt und das Krankenhaus gestattet die Behandlung.


5 Fakten zum Belegarzt


So rechnet ein Belegarzt ab

Laut Definition sind Belegärzte keine Angestellten eines Krankenhauses und werden deshalb auch nicht wie Angestellte vergütet. Stattdessen rechnen sie ihre belegärztliche Tätigkeit so ab wie in der Praxis. Diese Leistungen sind also keine Krankenhausleistungen.

Seit 2009 dürfen Belegärzte auch als Honorar-Belegärzte arbeiten. Das bedeutet, sie sind bei mit einem Honorarvertrag beim Krankenhaus angestellt und werden von diesem bezahlt – allerdings mit zum Teil erheblichen finanziellen Einbußen.



Du willst die beste Behandlung im Krankenhaus?

So bekommst du sie!



Prinzip Belegarzt: Vorteile für alle?

Stell dir vor, du musst ins Krankenhaus und kannst dich dort von einem Arzt behandeln lassen, den du schon seit Jahren kennst und der über deinen Krankheitsverlauf bereits umfassend informiert ist. Mit einem Belegarzt ist genau das möglich.


Das sind laut Bundesverband der Belegärzte die größten Vorteile des Belegarztwesens

Trotz all der Vorteile, die Belegärzte für Patienten und das Gesundheitswesen bringen, ist ihre Zahl in den letzten Jahren rückläufig. Der Grund dafür: Das Modell lohnt sich für viele Fachärzte finanziell nicht mehr.

Du willst die besten Fachärzte kennenlernen und schnell Termine bekommen? Mit einer privaten Krankenversicherung kein Problem – hol dir jetzt dein unverbindliches Beitragsangebot!

FAQ

Ein Belegarzt ist ein niedergelassener Vertragsarzt, der seine Patienten in einem Krankenhaus behandeln darf, ohne dort angestellt zu sein. Das Prinzip ist vor allem bei Disziplinen wie HNO, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Urologie, Augenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologie verbreitet.

Der Belegarzt rechnet genauso ab wie in der Praxis: Bei Privatpatienten auf Rechnung und basierend auf der GOÄ, bei Kassenpatienten mit den Krankenkassen.

Du kannst dich von einem vertrauten Arzt behandeln lassen, sparst dir unnötige Mehrfachuntersuchungen und wirst vor und nach einer OP noch besser betreut.

Deine Krankenhauszusatzversicherung

Damit dir der Aufenthalt im Krankenhaus kein Unbehagen mehr bereitet und du dich voll auf deine Genesung konzentrieren kannst.

Weitere Artikel