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26. Februar 2021

Muskelverhärtung lösen – Schluss mit der Qual

Stress, eine schlechte Körperhaltung oder Überbelastung beim Sport – sind die Muskeln zu stark beansprucht, kann das zu unangenehmen Schmerzen oder sogar Bewegungseinschränkungen führen. So kannst du deine Muskelverhärtung in Nacken, Oberschenkel oder Rücken lösen:

4 min

Was ist eine Muskelverhärtung?

Bei einer Muskelverhärtung handelt es sich um eine schmerzhafte Muskelverspannung, die in der Fachsprache Myogelose genannt wird. Sie äußert sich als krampfartiger, stechender oder ziehender Schmerz und betrifft vor allem die Bereiche deines Körpers, welche für die aufrechte Körperhaltung verantwortlich sind:

  • Nacken
  • Schultern
  • Waden
  • Oberschenkel
  • Rücken

Die Beschwerden können sich auf eine Stelle begrenzen oder aber ausbreiten, heftig und plötzlich auftreten und wieder verschwinden oder sich aber chronisch entwickeln.

Bei einer Muskelverhärtung ist die Muskulatur dauerhaft angespannt, wodurch die feinen Blutgefäße innerhalb der Muskelfaser zusammengedrückt werden. Die Folge: es kommt zu Durchblutungsstörungen. Die Nebenprodukte deines Zellstoffwechsels können dadurch nur noch eingeschränkt über die Blutbahn abtransportiert werden – es kommt zu einer Entzündungsreaktion. Der Schmerz ist da. Wird das Problem nicht behandelt und die Belastung bleibt andauernd bestehen, kann es zu einer Zerrung oder einem Muskelfaserriss kommen.


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Muskelverhärtungen: So entstehen die Schmerzen

Sicher hast du es selbst schon einmal erlebt – nach einem Umzug, einer unruhigen Nacht oder einer anstrengenden Trainingssession mit Gewichten, fühlt sich alles steif und unbeweglich an. Du hast das Bedürfnis auf bestimmte Punkte deines Körpers zu drücken, um etwas Entlastung zu spüren. Wenn Muskeln stark beansprucht und nur einseitig trainiert werden, kommt es zu einem muskulären Ungleichgewicht.

Die Ursachen für Muskelschmerzen sind vielseitig. Es können unter anderem Stress, Infektionskrankheiten wie eine Grippe, eine Überbelastung beim Sport, Fehlhaltungen oder Sportverletzungen verantwortlich sein. Besonders anfällig für Muskelverletzungen sind hierbei Sportarten wie Tennis, Fußball und Kraftsport, bei denen schnelle Start- und Stoppbewegungen vorkommen. Eine Verhärtung kann sich über Wochen oder gar Monate entwickeln. 

Muskelverhärtung lösen: Das hilft gegen die Schmerzen

Bei Muskelverspannungen fühlt man sich oft machtlos, nichts scheint wirklich zu helfen. Bevor du dich jedoch an komplizierte Massagetechniken und Hausmittel machst, solltest du der Ursache für dein Problem auf den Grund gehen. Ist deine Verhärtung beim Training entstanden, solltest du Sport für ein paar Tage meiden. Das bedeutet allerdings nicht, dass du nur ruhig auf dem Sofa sitzen sollst – Bewegung ist wichtig und hilft, Verspannungen zu lösen!

Was außerdem hilft, die Heilung zu beschleunigen:

  • Wärme (ein warmes Bad, eine Rotlichtlampe, Sauna, Ferangopackungen oder Wärmepflaster fördern die Durchblutung)
  • Dehnübungen
  • Entspannungsmethoden und Sport wie Yoga
  • Akupressur
  • Massagen, die die Muskulatur lockern
  • Triggerpunkt-Therapie (ein gezieltes Lösen kleinster Verspannungen)
  • Schmerzstillende Medikamente (wenn nichts anderes hilft)
  • Physiotherapie (mit Hydro- oder Reizstromtherapie) und Krankengymnastik bei Fehlhaltungen

Deine Schmerzen sollten innerhalb von vier Tagen abklingen, ist dies jedoch nicht der Fall, ist ein Besuch beim Arzt ratsam. Hier sollte abgeklärt werden, ob etwas anderes für deine Schmerzen verantwortlich ist als eine Muskelverhärtung oder ob diese nur eine Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung ist. Eine psychisch bedingte Dauerverspannung muss ebenfalls geklärt werden.


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Bei Stress als Ursache

Ist Stress die Ursache für wiederkehrende Muskelverspannungen, solltest du einen Blick auf verschiedene Entspannungsmethoden werfen. Hierbei eignet sich vor allem die progressive Muskelentspannung. Ebenso solltest du – wenn du im Homeoffice oder im Büro arbeitest – überprüfen, ob die Möbel eine gesunde Körperhaltung unterstützen. Vermeide es, mit einem Esszimmerstuhl, auf dem Bett oder Sofa zu arbeiten und stehe jede Stunde einmal kurz auf und mache zwischendurch ein paar Gymnastikübungen.

Die richtige Ernährung

Auch wenn es dich vielleicht überrascht, aber die Ernährung spielt beim Vorbeugen einer Muskelverhärtung eine wichtige Rolle. Achte darauf, dich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren – mit ausreichend Magnesium, denn ein Mangel an dem Nährstoff kann eine Muskelverhärtung begünstigen. Du findest Magnesium in Nüssen, grünem Gemüse und Vollkornprodukten.

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Das A und O: Sport und Bewegung

Je höher deine Fitness und je trainierter deine Muskeln, desto besser beugst du Muskelverspannungen im Rücken, den Oberschenkeln oder dem Nacken vor. Achtung: Bevor du mit deiner Trainingseinheit richtig startest, solltest du deine Muskeln aufwärmen – das vermindert nicht nur das Risiko von Verhärtungen, sondern auch von Verletzungen. Vor der Session ein Warm-up, nach der Session ein Cool-down! Einige Sportler bevorzugen außerdem Kompressionskleidung, die Verhärtungen ebenfalls vorbeugen soll.

Wie wirkt eine Massage?

Die Massagetherapie hat einen sehr breiten Wirkungsbereich. Mit den richtigen Handgriffen werden nicht nur die Muskulatur gelockert und die Durchblutung gesteigert, sie können auch Stauungen des Lymphbereichs und Zellgewebes beheben und bei der Behandlung von Verklebungen helfen.

Bei der klassischen Massage konzentriert sich die Anwendung auf den Bereich der Beschwerden. Schon nach sanften Berührungen spürt der Behandler wie das Gewebe reagiert und welche Intensität bei den Griffen nötig ist. Durch bestimmte Techniken gelangt der Masseur dann in immer tiefere Gewebeschichten vor.

Damit die Krankenkasse eine Massage übernimmt, muss ein körperliches Leider vorliegen – zum Beispiel Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen in den Muskeln oder am Skelett – welche eine Massagebehandlung rechtfertigen. Maximal zehn Sitzungen sind für die Erstversorgung vorgesehen – aufgeteilt auf zwei Rezepte. In der Regel muss noch eine Zuzahlung geleistet werden. 

Wichtig:

Eine Massage kann zwar die Symptome behandeln, nicht jedoch die Ursache. In diesem Fall ist eine Krankengymnastik die passende Alternative, bei der der Patient aktiv mitarbeiten muss und die besonders dann sinnvoll ist, wenn eine Funktionsstörung Grund für die Beschwerden ist.

Blog Autor
ÜBER DEN AUTOR

Marie-Theres Rüttiger

Marie-Theres ist Online Redakteurin für Gesundheits- und Versicherungsthemen bei ottonova. Sie konzipiert den Redaktionsplan, recherchiert und schreibt vor allem über (E-)Health und Innovation, die das Leben besser machen.

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