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24.09.2020

Trockene Augen: 18 bewährte Empfehlungen für Büro & Co.

Hast du hin und wieder trockene Augen, die vielleicht auch brennen oder jucken? Dann bist du einer von zehn Millionen Deutschen, die damit zu kämpfen haben. Was steckt hinter den Symptomen? Welche Tipps helfen gegen trockene Augen und wann solltest du zum Arzt?

5 Min.

Trockenes Auge: Welche Ursache steckt dahinter?


Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, warum dein Auge immer wieder schmerzt oder du dich fühlst, als hättest du einen Fremdkörper im Auge. 

Daran kann es liegen:

  • PC-Arbeit 
    Rund 80 % der Menschen, die täglich mehr als drei Stunden am PC verbringen, neigen zu trockenen Augen. Der Grund: Sie blinzeln weniger und so wird die Hornhaut nicht mehr mit genügend Tränenflüssigkeit benetzt.
  • Trockenes Raumklima
    Heizungsluft und Klimaanlagen können dafür sorgen, dass der Tränenfilm teilweise verdunstet.
  • Kontaktlinsen
    Rund die Hälfte aller Kontaktlinsenträger entwickelt mit der Zeit trockene Augen, denn die Tränenflüssigkeit kann sich nur eingeschränkt auf der Augenoberfläche verteilen.
  • Tabak
    Rauch kann den Tränenfilm verdunsten lassen.
  • Medikamente
    Manche Medikamente greifen in die Tränenproduktion ein, zum Beispiel Psychopharmaka, Schlafmittel, Beta-Blocker oder Hormone.
  • Umwelteinflüsse
    Autoabgase, Ozon und Feinstaub können das Auge belasten.
  • Hautkrankheiten
    Neurodermitis und andere Hautkrankheiten beeinträchtigen auch die Augenoberfläche.
  • Alter
    Im fortgeschrittenen Alter fallen immer häufiger die sogenannten Meibom-Drüsen aus, die eine ölige Flüssigkeit abgeben und somit zur Befeuchtung des Auges beitragen.
  • Autoimmunkrankheiten
    Viele immunologisch bedingte Krankheiten gehen mit trockenen Augen einher, da die Tränenfilmproduktion zum Immunsystem gehört.
  • Weitere Ursachen
    Diabetes, hormonelle Veränderungen etwa in den Wechseljahren, Störungen der Schilddrüsenfunktion, allergische Bindehauterkrankungen und Verletzungen der Augenlider können ebenfalls zu trockenen Augen führen.

    All diesen Ursachen liegt eine Störung des Tränenfilms zugrunde, der häufig zu wässrig ist und schnell verdunstet. Bei manchen Patienten sind die Augen dann nicht nur trocken, sondern auch rot, angeschwollen, müde, lichtempfindlich oder sie brennen.

    Was hilft wirklich bei trockenen, roten Augen?


    Welcher Ansatz am besten hilft, hängt natürlich von der Ursache ab. Treten die Symptome nur im Winter auf, weil deine Augen aufgrund der Heizungsluft trocken werden? Trägst du deine Kontaktlinsen zu lange? Oder leidest du an einer Allergie, zum Beispiel auf Pollen, und hast deshalb trockene Augen? Dein Augenarzt kann schnell feststellen, warum deine Augen immer wieder Probleme machen und mögliche Grunderkrankungen heilen.

    Wenn du vorab das ein oder andere Mittel selbst ausprobieren willst, haben wir hier eine Liste zusammengestellt, die dir weiterhelfen kann.

    11 Hausmittel gegen trockene Augen


    Manche Mittel kannst du problemlos im Büro anwenden, für andere nimmst du dir zu Hause am besten ein paar Minuten Zeit. 

    Trockene Augen Bürodouble B

    Akute Hilfe im Büro

    • Lüften
      Denke mehrmals täglich ans Stoßlüften, damit der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft stimmt.
    • Klimaanlage abschalten
      Wenn das nicht möglich ist, achte darauf, dass der kalte Luftstrom nicht auf deine Augen gerichtet ist.
    • Licht anschalten und PC näher zu dir rücken
      So müssen sich deine Augen womöglich weniger anstrengen und du blinzelst häufiger. Die ideale Distanz zwischen PC und dir beträgt 50 bis 80 Zentimeter.
    • Mehrmals blinzeln und Augen kurz schließen
      Gönne deinen Augen immer wieder eine kleine Pause.
    • Fremdkörper mit Wasser entfernen
      Hat sich etwas Staub in deinem Auge verfangen, kannst du es vorsichtig mit lauwarmem Wasser ausspülen.
    • Massage
      Massiere sanft um dein Auge herum, immer von innen nach außen. Beginne am inneren Lidrand und bewege dich dann langsam in kreisenden Bewegungen nach außen und schließlich an den Augenbrauen entlang zurück zu deinem Startpunkt.

    Deine Augen sind ständig müde?

    Diese Tipps kannst du ebenfalls ausprobieren!


    Heilkräuter gegen Entzündungen

    • Schwarzer Tee gegen Schwellungen
      Übergieße zwei Teebeutel mit kochendem Wasser, lasse sie eine Minute ziehen und dann auskühlen. Die lauwarmen Beutel kannst du dir für zehn Minuten auf die geschlossenen Augen legen. Schwarzer Tee wird gern bei entzündlichen Hautkrankheiten eingesetzt.
    • Kamille und Ringelblume beruhigen die Augen
      Mit diesen beiden Heilkräutern kannst du genau den gleichen Wickel herstellen wie oben beschrieben. Sowohl die Kamille als auch die Ringelblume sind anerkannte Heilpflanzen und sollen bei Entzündungen helfen.
    • Euphrasia bei gereizten Augen
      Der Name des sogenannten „Augentrosts“ (Euphrasia) kommt nicht von Ungefähr: Es ist ein beliebtes Heilkraut der Volksmedizin und soll eine antientzündliche Wirkung haben. Du kannst aus den getrockneten Blättern einen Tee zubereiten, einen Waschlappen damit tränken und auf deine Augen legen. 
    Trockene Augen Kräuterdouble B

    Die Entzündung geht einfach nicht weg?

    Diese Symptome deuten auf eine Bindehautentzündung hin 


    3 Tipps gegen trockene Augen: Welche Augentropfen sind die besten?


    Tropfen ohne Konservierungsmittel

    Künstliche Tränenflüssigkeit sorgt dafür, dass dein Tränenfilm wieder optimal aufgebaut ist und Hornhaut und Augenlid nicht mehr aneinander reiben. Betroffene müssen entsprechende Mittel jedoch häufig über Monate anwenden. Achte deshalb darauf, ein Mittel ohne Konservierungsstoffe zu wählen. Konservierungsstoffe können mit der Zeit die Hornhaut schädigen.


    Dünn- oder zähflüssige Mittel?

    Die meisten Produkte enthalten sogenannte „Filmbildner“. Es gibt dünn- und zähflüssige Mittel, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Dünnflüssige Mittel verteilen sich schnell auf dem Auge, müssen jedoch bald wieder nachgetropft werden. Zähflüssige Mittel bleiben länger an Ort und Stelle, können die Sicht allerdings beeinträchtigen. Du kannst einfach ausprobieren, womit du am besten klarkommst.

    Es gibt noch viele weitere Mittel auf dem Markt, die die Stiftung Warentest jedoch nicht als Goldstandard empfiehlt. Dazu gehören etwa Augentropfen mit Dexpanthenol („mit Einschränkung geeignet“), mit Soja-Lezithin („auch geeignet“), mit Filmbildnern in Kombination mit anderen Substanzen („mit Einschränkung geeignet“) und Mittel mit Vitamin A und fettartigen Substanzen („mit Einschränkung geeignet“).

    Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren unwirksam

    Immer wieder liest man in der Werbung, dass Omega-3-Fettsäuren helfen sollen, trockene Augen zu vermeiden. Diese Wirkung ist jedoch nicht bewiesen und laut Verbraucherzentrale wohl auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen.

    Trockene Augen langfristig vermeiden


    Wenn deine Augen ständig trocken sind, sich röten, schmerzen oder du nur noch verschwommen siehst, solltest du einen Arzt aufsuchen. Er kann dir zeigen, wie du mit Kompressen und bestimmten Lidrandmassagen die Sekrete mobilisieren kannst.
    Wenn nötig, verschreibt der Arzt auch Antibiotika oder erweitert die Drüsen mit kleinen Sonden. Beim Augenarzt deines Vertrauens bist du übrigens in guter Gesellschaft: Jeder fünfte Augenarzt-Patient leidet an trockenen Augen.

    • Sehkraft regelmäßig kontrollieren lassen
      Wenn du gut siehst, müssen sich deine Augen nicht so anstrengen und du blinzelst automatisch häufiger. Womöglich brauchst du eine Bildschirmarbeitsplatzbrille?
    • Augenfreundlicher Arbeitsplatz
      Wenn nötig, schaff dir eine Schreibtischlampe an, aber verhindere Spiegelungen auf dem Bildschirm. Lass den Blick immer wieder frei im Raum umherschweifen, um die ständige Fokussierung zu unterbrechen.
    • Harte Kontaktlinsen
      Solltest du weiche Kontaktlinsen tragen und ständig trockene Augen haben, ist ein Wechsel auf harte Linsen zu überlegen. Sie trocknen das Auge nicht so stark aus.

    Lange Bildschirmarbeit kann nicht nur die Augen belasten. Auch Rücken, Kopf und die Nerven können darunter leiden. Wenn du betroffen bist, sorge rechtzeitig vor, um Erkrankungen zu vermeiden. Wir unterstützen dich dabei.

    Blog Autor
    ÜBER DEN AUTOR

    Jeanette Stowasser

    Jeannette ist Online-Redakteurin für Gesundheit und schreibt seit 2011 Artikel, E-Books und Whitepaper zu den verschiedensten medizinischen Themen. 

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