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17. Juni 2020

Digital Networking – Beziehungen aufbauen in der Krise

Networking ist gerade in einer digital vernetzten Welt enorm wichtig, um beruflich weiterzukommen. Jeder spricht davon, aber wie genau funktioniert gutes Netzwerken eigentlich? Wie du dir ein stabiles Netzwerk aufbauen kannst. Und was Hintergrundbilder für Video-Konferenzen damit zu tun haben.

4 Min.

Die digitale Welt ist ein Netzwerk. Und wir leben mitten darin. Wer beruflich weiterkommen will, sollte versuchen, den Anschluss nicht zu verlieren und sich ans Netzwerk anzuschließen. Denn ein starkes Netzwerk ist gerade in der jetzigen Zeit, in der sich Wissen immer schneller aktualisiert und seine Halbwertszeit damit gering geworden ist, so wichtig wie nie zuvor, da es dieses eben Wissen und Kompetenzen bündelt und verfügbar macht.

Niemand weiß und kann alles allein, deshalb brauchen wir uns gegenseitig. Netzwerke bringen dich vor allem deshalb beruflich weiter. Und sie schaffen Vertrauen.

Deshalb netzwerken wir bei ottonova auch fleißig untereinander in den verschiedenen Departments und kennen uns gegenseitig und unsere Stärken. Diese bündeln wir in allen neuen Projekten. Unsere ottonova Kollegen teilen zum Beispiel auch den Content aus dem Magazin mit ihren eigenen Kontakten – auf Plattformen und in Foren. So konnten wir schon interessante Gesprächspartner für Interviews finden.

Aber natürlich bauen wir unser externes Netzwerk auch digital immer weiter auf – die Corona-Pandemie hält uns als digitale Krankenversicherung nicht davon ab. Zum Glück gibt es genug digitale Hilfsmittel und Medien: Remote-Konferenzen, Cyber Lunch und Tele-Business-Dinner, wir haben es ausprobiert. 

Aber erst einmal grundsätzlich: Wie netzwerkst du richtig? Und wie baust du auch mit Kontaktbeschränkungen und abgesagten Konferenzen wichtige berufliche Beziehungen auf?

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Networkingzeit ist Arbeitszeit


Im Wort Networking steckt nicht zu Unrecht das Wort „Arbeit“. Denn Networking oder Netzwerken, also die Pflege von Kontakten, fordert Zeit und Energie. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Es lohnt sich und ist gerade in der sich immer weiter vernetzenden Welt unerlässlich. Außerdem kann es dich persönlich und beruflich enorm weiterbringen und Spaß machen, deinen Horizont zu erweitern. 

Du solltest Netzwerken als wichtigen Bestandteil deiner Arbeitszeit sehen und dir auch gezielt Zeit dafür einplanen. Setze dir Ziele: Zum Beispiel ein neuer Kontakt oder ein neues Gespräch pro Woche. Denn mit jedem weiteren Kontakt und jeder neuen Verzweigung im Netzwerk kann immer eine weitere fruchtbare Möglichkeit der Zusammenarbeit und kreative neue Ideen entstehen. 

Vernetze auch deine Kontakte untereinander. Vergiss dabei aber nicht: Qualität geht vor Quantität. Setze Prioritäten und pflege diese Kontakte intensiv.

Nicht wild drauf los kontaktieren


Physikalisch gesprochen: Arbeit ist Kraft mal Strecke. Das lässt sich auch auf das Networking übertragen. Du solltest deine „Kraft“ und Energie auf bestimmte Kontakte konzentrieren, die dich beruflich und persönlich eine Strecke weiterbringen und die auch du weiterbringen kannst. Der Aufbau eines beruflichen Netzwerkes ist nie zweckfrei und vor allem: Ein Geben und ein Nehmen, was die richtige Pflege auch so arbeitsintensiv macht, denn du musst aktiv an Netzwerken arbeiten. Der Grundstein für ein tragfähiges Netzwerk ist in Kontakt zu bleiben.

Gute Netzwerke bedeuten vor allem regelmäßigen Austausch und gegenseitige Unterstützung. Tragfähige Beziehungen werden durch wertvolle Kommunikation aufgebaut. Sie halten nicht nur durch kurzfristiges Nutzendenken zusammen. Wenn ein Netzwerk tragfähig sein soll, muss es über Abteilungen, Branchen und auch Hierarchien hinausgehen und bestrebt sein, kontinuierlich zu wachsen. Lass dich also nicht von Hierarchien abschrecken und mache dir dein Potential, andere weiterbringen zu können, bewusst. Sieh nicht nur dein Netzwerk als Ressource für dich, sondern auch dich als Ressource für dein Netzwerk.

Auch wenn soziale Medien die ideale Plattform sind, um digitale Netzwerke aufzubauen: Effizientes Netzwerken bedeutet nicht, ein möglichst großes Netzwerk in einer möglichst kleinen Zeitspanne aufzubauen und einfach Kontakte in sozialen Netzwerken zu häufen. So hart es klingt: Du musst Netzwerkmanagement betreiben und solltest genau analysieren, in welche Beziehungen du Arbeitszeit investieren solltest. 

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10 Strategien für erfolgreiches digitales Networking


Aber wie gehst du am besten vor? Wir haben ein paar Strategien für dich zusammengestellt.

1. Vorbereitung

Du solltest dich gut vorbereiten, bevor du mit dem Netzwerken loslegst. Ein guter Anfang ist gemacht, wenn du diesen Artikel gelesen hast.

2. Be digital & sei sichtbar

Nutze Plattformen und Online-Dienste aktiv zum Community Building. Das bedeutet: Schreiben, Sharen, Posten, Liken. Überlege dir, bevor du etwa einen Beitrag in sozialen Netzwerken teilst, was dieser für dein Netzwerk an Mehrwert bietet.

3. Du bist nicht alleine

Tritt thematisch interessanten Gruppen oder Alumni-Gruppen in sozialen Netzwerken bei und profitiere so von der Community. Durch die derzeitigen Kontaktbeschränkungen tun sich außerdem alternative remote Netzwerk-Möglichkeiten auf: Nutze Online-Fachevents wie Remote-Konferenzen, um dein Netzwerk und deine Expertise zu erweitern.

4. Aktualität ist das A und O

Halte deine Profile & Seiten in sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Xing immer aktuell und damit deine digitale Sichtbarkeit hoch!

5. Such dir deine Zielgruppe

Sprich gezielt Menschen an, die dich interessieren. Scheue dabei keine Hierarchiegrenzen. ABER: Informiere dich vorher gut über deine Kontakte oder potentielle Kontakte, mit denen du networken möchtest.

6. Individuelle Kontaktaufnahme

Versende IMMER personalisierte Nachrichten, aber keine Romane: Komm zum Punkt, damit dein Gegenüber direkt weiß, was er oder sie erwarten kann.

7. Sinnvoller Content

Ganz einfach: Gib dir Mühe! Kuratiere deine Profile sorgfältig und teile nicht wahllos Beiträge. Warum profitiert dein Netzwerk von diesem Inhalt? Gib deinen Followern einen Grund, mit dir in Kontakt zu treten.

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8. Lunchtime is Networktime 

Iss nie alleine zu Mittag, auch in Zeiten von Home-Office und Kontaktbeschränkungen. Wir können dir unsere erprobten Zoom-Mittagessen und Cyber-Dinner nur wärmstens ans Herz legen.

9. Kollegen als Eisbrecher 

Lass dich von Freunden oder Kollegen vorstellen: Durch ein Intro durch andere besteht direkt eine Vertrauensbasis. 

10. Sei professionell im Video Call

Der Zoom-Hintergrund ist in Zeiten des Remote Meetings die neue Visitenkarte! Je nach Situation können wir bei ottonova verschiedene eigens entworfene Hintergründe nutzen. In rot, grün, blau und gelb, mal drehen sich Quader, Diamanten oder unser Logo über unseren Köpfen, mal startet eine Rakete oder eine Konfettikanone explodiert, manchmal, da sitzt es einfach im Großformat als Unterstützung neben uns. So sehen wir immer gut aus und wirken wir in jeder Lebenslage professionell, auch wenn die Wohnung mal nicht aufgeräumt ist.

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Blog Autor
ÜBER DEN AUTOR

Marie-Theres Rüttiger

Marie-Theres ist Online Redakteurin bei ottonova. Sie konzipiert den Redaktionsplan, recherchiert und schreibt vor allem über E-Health, InsurTech und digitale Innovation, die das Leben besser machen. 

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