Versicherungsbeginn PKV

Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist der Beginn einer langen und gesunden Beziehung. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen dem Beginn deines Vertrags und dem Versicherungsbeginn.

Wenn du dich mit dem Thema private Krankenversicherung beschäftigst, merkst du schnell, dass die Entscheidung für oder gegen ein Versicherungsunternehmen nicht von heute auf morgen fällt. Oft vergehen Wochen, bis ein Interessent schließlich den Versicherungsantrag stellt und der Vertrag mit einer PKV zustande kommt. 

Bei ottonova kannst du deinen Antrag übrigens komplett online ausfüllen und jederzeit unterbrechen. Dadurch ist der Prozess transparent, bequem und deutlich effizienter als bei anderen Versicherungen.

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Nimmt die PKV deinen Antrag an, bist du ab diesem Zeitpunkt stolzer Versicherungsnehmer. Doch beginnt mit der Antragsannahme auch dein Versicherungsschutz?


3 Arten des Versicherungsbeginns in der PKV

Ganz so einfach ist es nicht – allerdings auch nicht so kompliziert, wie du jetzt vielleicht meinst. In der PKV unterscheidet man zwischen drei Arten des Versicherungsbeginns: dem formellen, dem technischen und dem materiellen Beginn.


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Besonderheiten beim Versicherungsbeginn

Die drei Arten des Versicherungsbeginns fallen bei einer PKV-Vollversicherung selten zusammen. Das liegt zum einen an Kündigungsfristen bei der vorherigen Versicherung. Zum anderen können Wartezeiten bestehen, bevor der Versicherungsschutz „aktiviert“ wird. Bei privaten Zusatzversicherungen für Zahnbehandlungen oder Krankenhausaufenthalte kann es dagegen durchaus vorkommen, dass alle drei Termine auf einen Tag fallen.

Gut zu wissen: Die allgemeine Wartezeit in der PKV beträgt drei Monate. In dieser Anfangsphase erstattet die PKV keine Krankheitskosten und auch kein Kranken- und Krankenhaustagegeld. Bei Leistungen wie Kieferorthopädie, Zahnbehandlungen, Entbindungen und Psychotherapie gelten besondere Wartezeiten von acht Monaten.

Der technische Versicherungsbeginn kann theoretisch vor dem formellen liegen. In diesem Fall sind die Beiträge rückwirkend zu zahlen. Der technische Beginn liegt jedoch immer vor dem materiellen Versicherungsbeginn. Grund dafür ist die sogenannte Einlösungsklausel.


Die Einlösungsklausel im Versicherungsrecht

Voraussetzung dafür, dass die PKV dir Gesundheitskosten erstattet, ist die pünktliche Zahlung deines Beitrags. So ist es gesetzlich im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt. Laut § 37 VVG besteht der Versicherungsschutz nur, wenn du als Versicherungsnehmer deine Prämie gezahlt hast. Zahlst du später, löst die Versicherung deine Prämie auch erst später in Form von Leistungen ein.

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FAQ

Es gibt drei verschiedene Arten des Versicherungsbeginns: Deine Versicherung beginnt formell mit dem Versicherungsantrag. Technisch gesehen beginnt sie erst mit der Zahlung des ersten Beitrags, den die PKV dann gegen Leistungen einlöst. Materiell besteht der Versicherungsschutz jedoch erst, wenn alle Wartezeiten verstrichen sind. Üblicherweise beträgt die Wartezeit in der PKV drei Monate.

Im Antrag legst du das genaue Datum fest, zu dem deine Versicherung technisch beginnt. Das Datum ist auch im Versicherungsschutz festgehalten und kann theoretisch vor der Antragsannahme liegen. In diesem Fall ist es wichtig, den Beitrag rückwirkend zu zahlen.

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