Innungskrankenkassen

Die Wurzeln der Innungskrankenkassen reichen bis ins Mittelalter. Damals sicherten sie Handwerker im Krankheitsfall ab, heute sind sie einer der Träger der GKV.

Definition Innungskrankenkassen

Im Mittelalter schlossen sich Handwerker zusammen, um sich unter anderem im Krankheitsfall gegenseitig zu unterstützen. Dafür waren die Krankenladen und -kassen zuständig. Sie sind Ursprung der bis heute existierenden Innungskrankenkassen (IKK).

Wer kann sich heute in IKKs versichern?

Die Innungskrankenkassen zählen heute neben Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen, Allgemeinen Ortskrankenkassen und der Knappschaft zu den Trägern der GKV. 

Mittlerweile haben sich die Krankenkassen geöffnet: Jeder gesetzlich Versicherte kann Mitglied in einer der insgesamt sechs Innungskrankenkassen in Deutschland werden – lediglich die IKK Brandenburg/Berlin und die IKK Südwest nehmen nur Mitglieder aus Berlin und Brandenburg beziehungsweise aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf.

Die Interessen der noch bestehenden IKKs werden durch den IKK-Bundesverband mit Sitz in Berlin vertreten.

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