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Studie - 30. Januar 2019

Total digital: So punkten Versicherungen bei Millennials

Millennials ruinieren alles, sagt das Internet: Bier und Big Macs, das Kino und sogar die Mode. Millennials verändern alles, sagt ottonova – und ist der Meinung: Euer Wunsch nach Digitalisierung wird das Gesundheitssystem von Grund auf revolutionieren!

7 Min.

Würdest du dich selbst als digitalaffin bezeichnen? Reizen dich Zukunftstechnologien? Wenn du zwischen 18 und 35 Jahre alt bist und diese Fragen mit „Ja“ beantwortest, bist du in guter Gesellschaft: Damit gehörst du zur Mehrheit der Millennials, für die digitale Angebote Teil des Alltags sind. 61 % von ihnen erledigen beispielsweise ihre Bankgeschäfte ausschließlich online.  

So weit, so unspektakulär – wären da nicht die folgenden spannenden Fragen: Wie viel Digitalisierungs-Know-how fließt eigentlich in deine persönliche Gesundheit? Und ist deine Krankenversicherung schon so digital wie deine Bank? Diesen Fragen ist ottonova in einer Forsa-Studie nachgegangen und hat dabei einiges herausgefunden. Anders als bei Banking-Geschäften findet zum Beispiel die Planung von Arztterminen nur bei 4 % der Millennials online statt.  

Darum geht es hier

Das Forsa-Institut hat sich für ottonova in der Generation Y umgehört und eine Millennials-Studie erstellt. Darin äußerten sich 1.005 Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in Deutschland zu ihrem Online-Verhalten und ihrer Einstellung zu Krankenversicherungen und Banken.

Die Erkenntnis: Du bist wie deine Mutter.

Millennials haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Dazu gehört der Vorwurf, die Generation Y denke zuerst an sich selbst. Dabei ist jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren laut Umfragen nichts wichtiger, als ihre Familie. Bei Entscheidungen, die zum Beispiel Finanzen und Versicherungen betreffen orientieren sich viele an ihren Eltern: 61 % der Befragten haben die gleiche Bank wie Mami und Papi. Unter den 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 72 %.

Ein etwas ausgeglicheneres Bild zeigt sich bei der Krankenversicherung: Hier ist mit 46 % knapp die Hälfte der Befragten bei einer anderen Krankenversicherung versichert als ihre Eltern, bei den 30- bis 35-Jährigen sind es mit 54 % sogar etwas mehr als die Hälfte. Gerade jüngere Millennials sehen aber auch bei der Krankenversicherung ihre Eltern als die besten Berater an.

Dein Insight

Was hat dich überzeugt? Die Top-5-Gründe für die Wahl einer ...

... Bank

  • Günstige Kontoführungsgebühren 
  • Gute Erfahrungen der Eltern 
  • Kundenbetreuer vor Ort 
  • Bequemlichkeit 
  • Breites Angebot an digitalen Services

... Versicherung

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Gute Erfahrungen der Eltern
  • Bequemlichkeit
  • Gutes Image
  • Schnelle Rückmeldung und Bearbeitung von Anliegen

Abgesehen vom Rat der Eltern: Was bewegt Millennials dazu, sich für die eine und gegen die andere Bank oder Krankenversicherung zu entscheiden? Neben dem Preis und den Erfahrungen der Eltern gibt rund ein Drittel der Befragten an, die Entscheidung aus Bequemlichkeit getroffen zu haben (Bank: 31 %, Krankenversicherung: 29 %).

Vielleicht sind Finanzen und Versicherungen also ein bisschen so wie Mom- und Dad-Jeans: Sexy ist was anderes, aber die Vorteile zu akzeptieren, die unsere Eltern darin gesehen haben, entsprechen vielleicht ganz gut unserem Wunsch nach Bequemlichkeit.

Junge Frau in Jeans

„Finanzen und Versicherungen sind wie Mom- und Dad-Jeans: Nicht sexy, aber bequem sollen sie bitte sein.“

Krankenversicherung? Interessiert mich nicht.

Hier kannst du jetzt zurecht stutzig werden: Bequemlichkeit beim Thema Krankenversicherung? Dabei hat eine Umfrage unter knapp 1.000 Deutschen ergeben, dass die wichtigsten Dinge im Leben

  • Gesundheit (80 %),
  • Partnerschaft (70 %) und Familie (66 %), und
  • Finanzielle Unabhängigkeit (65 %) sind.

Die Punkte Gesundheit, Familie und Geld hängen unmittelbar mit der Krankenversicherung zusammen. Sollte dann nicht ein bisschen mehr als Bequemlichkeit hinter der Suche nach der passenden Krankenversicherung stecken?

Gesundheit ist dir wichtig? Warum ist die Wahl deiner Krankenversicherung es dann nicht?

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Wenn du mal über deine eigenen Erfahrungen mit Krankenversicherungen nachdenkst, dämmert dir vielleicht, warum es einfacher ist, sich bei der Wahl nach seinen Eltern zu richten.

Obwohl jeder von uns von Geburt an eine Krankenversicherung hat, beschäftigen wir uns vergleichsweise selten damit. Warum? Weil das Thema so trocken und komplex ist? Weil Tarife ohnehin so gestaltet sind, dass es schwer ist, sie zu verstehen? Und weil die meisten Krankenversicherungen nicht gezielt Millennials ansprechen?

Bevor junge Menschen also einen Abstecher in den Dschungel des deutschen Gesundheitssystems unternehmen und am Ende gar eine falsche Entscheidung treffen, wählen sie lieber einen bequemen Weg über die Erfahrungswerte der Eltern.

Aber ist das bei Banken nicht ähnlich? Auch Finanzen sind komplex. Scheinbar schaffen Banken es aber besser, die junge Generation abzuholen. Viele Services rund um das liebe Geld sind heute viel bequemer als noch vor ein paar Jahren. Bankgeschäfte mit dem Smartphone? Bietet heute fast jede Bank. Digitale Services? Aber klar doch – auch hier tut sich viel bei den Finanzinstituten.

Und wie sieht es bei Krankenversicherungen aus? Bei der Wahl der Versicherung spielen digitale Services kaum eine Rolle, weil es schlicht zu wenig solcher Angebote gibt.

Dein Insight

Während digitale Services immerhin unter den Top-5-Kriterien bei der Wahl einer Bank liegen, bilden sie bei Krankenversicherung das traurige Schlusslicht: Nur

6 %

der Befragten haben sich wegen des digitalen Angebots von ihrer aktuellen Krankenversicherung überzeugen lassen, bei den Banken sind es dagegen

28 %.

Wir halten fest: Banken sind in der Wahrnehmung junger Menschen digitaler als Versicherungen. Unseren Kontostand fragen wir ständig online ab; unsere Krankenversicherung meldet sich hin und wieder per Post.

Wie „un-digital“ Krankenversicherungen bei Millennials ankommen und wie ungerne sie sich generell mit dem Thema auseinandersetzen, zeigt das Wissen über private (PKV) und gesetzliche Krankenversicherungen (GKV), gerade bei den jüngeren Millennials. So meint zum Beispiel jeder Dritte, dass es keine Einschränkungen für den Abschluss einer Vollversicherung bei der PKV gibt.

Dein Insight

Was verbinden Millennials mit PKV und GKV?

Bevorzugte Behandlung beim Arzt
PKV: 93 % | GKV: 0 %

Vertrauenswürdigkeit
PKV: 4 % | GKV: 17 %

Unbezahlbar im Alter
PKV: 67 % | GKV: 2 %

58 % der Millennials fühlen sich vergleichsweise gut über die digitalen Angebote ihrer Krankenversicherung informiert – weil das Angebot überschaubar ist. Beim Leistungskatalog ihres Tarifs sehen dagegen 51 % schwarz. Die größte Black Box sind innovative Angebote und Zukunftstrends: 74 % geben laut der Forsa-Umfrage an, darüber „eher nicht“ informiert zu sein.

51 Prozent der Millennials haben keine Ahnung, welche Leistungen ihre Krankenversicherung im Fall der Fälle übernimmt. 74 Prozent wissen nicht, welche Innovationen sie künftig von ihrer Versicherung erwarten dürfen.

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Je digitaler, desto attraktiver

Wir können dir nicht verübeln, dass Krankenversicherung und Innovation für dich ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Und dass es kein Zuckerschlecken ist, sich in den Tarifdschungel der privaten Krankenversicherungen zu begeben. Und wir finden es schade, dass die Absicherung deiner Gesundheit bisher kaum Platz in deinem modernen Lebensstil gefunden hat.

Die Frage ist: Was muss passieren, damit deine Krankenversicherung ein (gern gesehener) Teil deines digitalen Lebens wird – und zwar auch dann, wenn du gesund bist und es bleiben möchtest? 

Die Antwort lautet Digitalisierung: Böte eine Krankenversicherung einen vollständig digitalen Service an, würden 71 % der befragten Millennials dieses Angebot nutzen. Vollständig digital betrifft alle Services – vom Vertragsabschluss über die gesamte Kommunikation bis hin zur Unterstützung bei Gesundheitsthemen und Formalitäten. Siehe da: Je digitaler das Thema Krankenversicherung besetzt ist, desto attraktiver wird es.

71 Prozent der Millennials würden eine komplett digitale Krankenversicherung nutzen.

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Das zeigen auch die Erfahrungen, die ottonova gemacht hat. Eine aktuellen Kundenumfrage zeigt: 97 % der ottonova Kunden nutzen unsere App, ein Viertel hat bereits einen Arzttermin über unseren Concierge vereinbart. Auf die Frage, wie relevant der digitale Arztbesuch für sie ist, antworteten 65 % der ottonova Kunden mit sehr relevant. Nur 1 % erachtet den Service als überhaupt nicht relevant.

Bewertung Forsa B
Bernhard

Der Ansatz von ottonova ist komplett neu. Unsere Services zeigen, dass wir mit dem Kunden interagieren und Dinge für ihn möglichst einfach machen wollen.

Dr. Bernhard Brühl Vorstand bei ottonova

ottonova hört euch – unser Liebesbrief an die Digitalisierung

Zum Schluss noch ein wichtiger Punkt: Digital ist nicht gleich digital – die Qualität muss stimmen. Der Erfolg einer digitalen Revolution steht und fällt nicht mit dem hundertsten Rechnungs-Scanner, sondern mit digitalen Services, die wirklich etwas bringen. 

Je mehr Millennials das einfordern, desto eher wird ein Umdenken in der Versicherungsbranche stattfinden. Hier sind drei Gründe, warum du mit ottonova schon heute Teil einer echten digitalen Revolution wirst.

Arzt Forsa B@1X 1. Unser Concierge macht alles einfacher. ottonova meint: Egal, was du gerade für deine Gesundheit brauchst – Umwege sind absolut tabu!
Services Forsa B@1X 2. Unsere App macht dich zufriedener. ottonova meint: Digitale Services dürfen nicht nur in der Theorie, sondern müssen auch im Alltag funktionieren.
Digital Forsa B@1X 3. Wir verändern einfach alles. ottonova meint: Digitalisierung – die Zeit ist jetzt.

Zusammengefasst heißt das:

Weil deine Zeit kostbar ist, hat ottonova mit dem Concierge eine digitale und zentrale Anlaufstelle für deine Fragen, Wünsche und Anliegen geschaffen. Dahinter stehen Menschen, die mit dir auf Augenhöhe kommunizieren. Augenhöhe ist übrigens auch bei unseren Tarifen das Maß aller Dinge: Wir haben uns die Machete geschnappt und den Tarifdschungel für dich gelichtet. 

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck – sondern ein Hebel für deine Zufriedenheit. Deshalb bist du unsere wichtigste Inspiration. Fehlt dir etwas in der ottonova App – dem Herzstück unserer Services – ist dein Feedback unser Ansporn, um Dinge zu verbessern. Auf diese Weise entstehen Services, die deine Nerven schonen.

Wir sind als digitale private Krankenversicherung gestartet – unsere Services sind keine analogen Fossilien mit digitalem Anstrich, sondern von Anfang an digital gedacht. Woanders bekommst du auch digitale Services, aber eben nicht konsequent digital gedacht. Das macht ottonova in der Versicherungsbranche zum Vorreiter. 

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