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Lifestyle - 10. Januar 2019

Was tun gegen Müdigkeit: Woher sie kommt und wie du sie wieder loswirst

Sich am Morgen danach todmüde ins Büro schleppen? Kennt jeder. Wird die Kraftlosigkeit aber zum Dauergast, lohnt es sich, genauer nach den Ursachen zu forschen: Von zu wenig Schlaf bis zu Eisenmangel kommt da so einiges in Frage. Wir lassen dich nicht hängen und zeigen dir in diesem Guide, was du gegen Müdigkeit tun kannst.

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Es beginnt schleichend. Erst schweifen deine Gedanken ab, du streckst die Beine aus. Dein Kollege setzt zu einem neuerlichen Monolog an, doch er klingt wie aus weiter Ferne. Eine bleierne Schwere drückt auf deine Glieder. Du gibst deinen müden Augen nach und dann – zack! – reißt dich dein wegkippender Kopf aus dem wohligen Schlummer. Puh, hat keiner gemerkt. Bevor du jetzt literweise Kaffee kippst, lass uns doch gemeinsam einen Blick auf deine Müdigkeit werfen.

Warum bin ich so müde? Gründe und Ursachen für Müdigkeit

Die gute Nachricht zuerst: Hin und wieder müde zu sein ist per se ganz normal und kein Grund zur Panik. Dein Körper hat verschiedene Bedürfnisse, darunter Schlaf, die Aufnahme von Nährstoffen, Flüssigkeit und Sauerstoff und Bewegung. Fehlt ihm etwas davon, schlägt er Alarm, damit sein Bewohner – also du – reagieren kann. Gehst du eine Runde raus, trinkst ein Glas Wasser oder machst einen Mittagsschlaf, verschwindet die Müdigkeit in der Regel. Zu bestimmten Zeiten fällt die Energiekurve natürlicherweise ab. Wann das passiert, bestimmt dein Biorhythmus.

Jetzt die schlechte Nachricht: Manchmal ist extreme Müdigkeit auch ein Hinweis auf eine Erkrankung, wie eine beginnende Erkältung oder das ernstere, chronische Erschöpfungssyndrom. Man spricht hier von dem Müdigkeitssyndrom, auf Englisch heißt es „chronic fatigue syndrome – CFS“. Wer trotz viel Schlaf ständig müde ist, dem geht auch bald die Lebensfreude flöten. Gegen die Müdigkeit solltest du also dringend etwas tun. Hier kommen die häufigsten Ursachen für Müdigkeit im Überblick:

  • Zu wenig SchlafWenig überraschend führt Schlafmangel zu Müdigkeit. Normalerweise ist das Defizit schnell wieder ausgeglichen, wenn die Umstände es zulassen. Hast du kleine Kinder, Nachtschichten oder Schlafstörungen, kann die Übermüdung chronisch werden. 
  • StressWer dauermüde ist, sollte einen kritischen Blick auf seine To-Do-Liste werfen. Geht dir jeden Tag mehr Energie flöten, als du durch Pausen wieder reinholst, straft dich dein Körper mit starker Tagesmüdigkeit. Extreme Müdigkeit ist auch ein Anzeichen des Burnout-Syndroms
  • Flüssigkeits- oder EisenmangelTrinkst du zu wenig, fühlst du dich ständig müde und schlapp. Schon eine leichte Dehydrierung führt zu Leistungsabfall. Auch Nährstoffmangel lässt dein Energielevel in den roten Bereich rutschen. Recht verbreitet ist ein Eisenmangel, der von deinem Hausarzt im Blut nachgewiesen werden kann.
  • Zu wenig Licht und BewegungDen ganzen Tag im muffigen, schlecht beleuchteten Büro? Da ist Müdigkeit vorprogrammiert. Dein Organismus braucht Tageslicht und Muskelaktivität, um in Schwung zu kommen.


Ständig müde? Das sind die akuten Symptome

  • Temperatur: du frierst schneller 
  • Verstand: du denkst langsamer und kannst dich schlecht konzentrieren 
  • Körpergefühl: du fühlst dich unwohl, erschöpft und abgeschlagen 
  • Stimmung: du bist reizbar und nervös 
  • Aufmerksamkeit: du lässt dich leicht ablenken und reagierst verzögert

Verschiedene Arten von Müdigkeit

  • Plötzliche MüdigkeitEben war noch alles gut und auf einmal fallen dir die Augen zu? Für plötzliche Müdigkeit gibt es viele Ursachen, darunter 
    • Wechsel der Temperatur; zum Beispiel, wenn du nach dem Skifahren eine überheizte Hütte betrittst 
    • Abfall des Blutzuckers, einige Zeit nachdem du etwas Süßes gegessen hast 
    • Eine beginnende Virusinfektion 
    • Narkolepsie, eine ernstzunehmende Schlafstörung  
  • Chronische Müdigkeit und MüdigkeitssyndromWenn du dich nur noch durch deinen Alltag schleppst und dir am liebsten für eine Woche die Decke über den Kopf ziehen möchtest, solltest du aufmerksam werden. Anhaltende Müdigkeit ist ein Symptom von Depression und Burnout. Es kann jedoch auch das chronische Erschöpfungssyndrom dahinterstecken. Diese Krankheit stellt Mediziner immer noch vor große Herausforderungen. Betroffene fühlen über Jahre hinweg eine dauernde Müdigkeit und sind schnell erschöpft.  
  • FrühjahrsmüdigkeitSchön blöd – die Sonne scheint, der Lenz ist da“ und du möchtest nur noch schlafen. So paradox es klingt, steckt doch eine einfache Erklärung hinter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. In der kalten Jahreszeit sind viele Köperfunktionen im Winterschlafmodus, es wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet. Am Ende des Winters ist der Körper erschöpft und tut sich mit der Umstellung auf den Frühjahrsstoffwechsel schwer. Er braucht jetzt eine Extraportion Licht, Luft und Bewegung, um wieder im Schwung zu kommen.  

Tipp, tipp, wach – Apps und Co. gegen andauernde Müdigkeit

App: Hydro Coach

Ständig das Trinken zu vergessen, macht schnell dauermüde. Wie gut, dass der Hydro Coach dich zuverlässig an dein Glas Wasser erinnert. P.S. eine iOS Version ist bereits in der Entwicklung

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App: Welltory

Die App analysiert deinen Herzschlag und misst so dein Energielevel. Diese unter Profisportlern beliebte Methode soll dabei helfen, dich langfristig weniger müde und schlapp zu fühlen.

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Podcast: Fest & Flauschig

Nichts macht so schnell wach wie ein herzhafter Lacher. Was lustig ist, ist natürlich Ansichtssache. Doch über den preisgekrönten Spotify-Podcast von Jan Böhmermann und Olli Schulz kann fast jeder lachen.

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Was tun gegen Müdigkeit – Tipps für eine Portion Instant-Frische  

Du bist todmüde, musst aber irgendwie den Tag überstehen? Das klappt mit diesen vier Tipps gegen Müdigkeit, für die du nicht mehr als zehn Minuten Zeit brauchst.  

  • PowernappingKopfhörer und Schlafmaske auf, im Stuhl zurücklehnen und kurz alles loslassen. Ah, das tut gut! Ein kurzes Schläfchen erfrischt die Lebensgeister wie nichts anderes, denn es versetzt Körper und Geist in den Regenerationsmodus. Du kannst so schnell nicht einschlafen? Macht nichts. Erstens ist das Übungssache und zweitens helfen auch Halbschlaf und Dösen gegen Müdigkeit. 
  • Luft und WasserPerfekt, wenn gleich das nächste Meeting ansteht und du gerade vor Müdigkeit vom Stuhl fallen könntest: Fenster aufreißen und ein großes Glas Wasser trinken. Gibt deinem Körper eine Notration Sauerstoff und Flüssigkeit. 
  • Singen und LachenEin Tipp für alle Morgenmuffel; mach deine Lieblingsmusik an und singe laut mit (geht auch unter der Dusche, da hört es keiner …). Alternativ suche dir etwas, das dich so richtig zum Lachen bringt. Beides pustet dein Gehirn ordentlich durch und verscheucht Müdigkeit. 
  • BewegenDer Klassiker nach dem Mittagessen – eine Runde um den Block. Ist die Zeit knapp, tun es auch ein paar Kniebeugen oder der Sprint durchs Treppenhaus. 

Diese Tipps sind super bei ganz normalen Durchhängern im Tagesverlauf. Chronische Müdigkeit hingegen lässt sich davon nur schwer beeindrucken. Quälst du dich mit Dauermüdigkeit, hilft die Analyse deines Schlafverhaltens weiter. Wirf doch mal einen Blick auf deinen natürlichen Schlafrhythmus und das Thema Schlafdefizit.  

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